Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 7 (7.1834)
- Date
- 1834-07-01
- Page
- Seite 222 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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bereit/ und auszubauen die innere Helt, als ein höheres Gesteck, das übee daS Erdgeschoß des irdischen Menschen hinausrage zum Himmel empor, Niemand. Der andre Lheil der Eltern gräbt gar nicht, denn er will nur Hyser und Klee.für dieHrippe ziehen, und dazu, denkt er, braucht's der Mühe mcht, das komcht von selbst. O ihr lieblichen Kinderseelen, wie jammert ihr mich! ihr zarten Ankömmlinge auö einer verborgenen Votwelt, was wird euch n un die Erde bieten? Ihre Sonne zwar und ihren Frühling, abH nicht, waß diese zu bedeuten h^hen, und was hinter diesen lebt. So werdet ihr hMcheggehen unter Regen und Sturmwind, und nur den Schmuz sehen, den sie auf der Erde bereiten, aber nicht den wolkenlosen Himmel, der nach ihnen korAmt. Und>.ist es doch,nur der gerade, , der/einfache, der rechte Verstand des Menschen) den deine Religion, Israel, von dir entwickelt verlangt in deinen Kindern. Dieser gerade, einfache, rechte Verstand lieget in deiner Religion offen, dieser ist ihr Endzweck, und durch diesen nur kannst du deine Kinder vorbereiten zu ihr und zu ihren Lehren. Da ist nichts Künstliches, nichts. Geheimnißvolles, nichts Unbegreifliches klnzuschwärzen in die zarten Kinderseelen. Grape daher nur den Brachboden um, daß er fähig sei, den Samen zu fassen; laß deine Kinder unterrichten, gieb ihnen Kenntnisse, daß.sich der Begriff des Wahren in ihnen entwickelt, und du hast sie vorbereitet zum Leben und zu Heiner Neligion. ,^ ckagte der weise H i l l e l, wer u nwissend bleibtverdient nicht zu leben, aber einem - fetten Weinberge gleicht der kenntriißvolle Knabe, der Boden ist um gegraben, er erwartet die Sprößlinge. > II. . - . . '.7. .. .-7^7".^ Er entsteinigte ihn! 7 " Aber^Lndem ihr den Moden umgegraben, indem ihr entwickelt I^abt den Verstand eurer Kinder durch Kenntnisse und Begriffe, so chaht ihr yoch.nicht genüg gethan. Hinter dem Pfluge einhcrgehen- und mit liebevoller Sorgfalt jeden