Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 7 (7.1834)
- Date
- 1834-07-01
- Page
- Seite 216 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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?l2 ' Wir 'dewündM ^her Diesem' ganzen May die tiefe Ein* sicht deö VerfasserD hier und da haben sich ftine Vorschläge schon mehr oder weniger realiW> natürlich^weil sie sür hie jetzige Zeiff und für die jetzigen VerhältmN der Juden die einzige Art und Weise enthalten, wie, bei)zu^erlangender hohem gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bildung, der Israelit seine National- Verbindung, seinen Glauben , seine Heil. Oprache und seine Liteeatur erhalte und dennoch braver Bürger deö Staates werde, in dem ihp die Vorsehung geboren werden ließ. - In den vier letzten Paragraphen handelt der Verfasser über einige Lehren, welche in ein Elementar-Buch und in den Unterricht der israelitischen Religion ausgenommen werden sollen. Zum Neligionö-Unterrichte sollen nur jene Theile er heil. Schrift gewählt werden, welche unabhängig von >tit, Ort und Umständen überall und immer, also auch auf nsere Zeiten anwendbar sind. ES ist dieseö ganz richtig, insofern eö auch nur auf den Religions-Unterrkcht angewenwird und von den Mundartikeln deö Glaubens gelten kann - allein zur gründlichen Kenntnist der hebräischen Antiquitäten ist eia Eindringen in alle Theile der heiligen Schrift nothwendig, obgleich wir gern beistimmen, daß solche Theile, welche dem jugendlichen SittlichkeitSgefübl zuwider sind, angtn werden, Lndew die Bibel nicht bloö das religiöse, n auch daS historische und politische Leben deö israelitifcheri AlterthumS angieht. Dasselbe kann auch von der später» hebräischen Likeratur bemerkt werden. Mrr scheiden Wn heH< Verfasser mit dem Wunsche, daß sechs Schrift pon der Nation , für die er so unumwunden unb unpartheiisch gesi-rochen und der er mit so nützlichen Ralhsihlägen beisteht, Aeißig gelesen, daß seine- Meinungen nii^chdD verkannt und sein Rath überall, wo eö die VerchssßN, IbefDgt «krde. Mir gestehen, daß fast alleö da^^ unserer Seele geschrieben ist ^nd Dß wir De feste Ueberzeugung haben , daß auf keine andDe WeVe^irgend' eine Wul-AnHtlt' Bestand haben, noch Ivekiger aDr wahrhaften Nutzen für Individuen, die Allge- K 8 ZW