Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 7 (7.1834)
- Date
- 1834-07-01
- Page
- Seite 215 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/7166791-7167198-8876011--0233-7166996- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
MW»»WM«W«WW«W!WW « nicht kennt und beim Juden übersieht, in anderen Schuten möglich ist — wir stimmen ihm aber^ganz bei, wenn et die zweite sder mittlere Klasse nur für hehraische Sprache und Literatur, soivie zur Fortsetzung des Neligions-Wrterrichles bestimmt und verlangt, daß nun der in den Elemenrar- Wiffen schäften unterrichtete und rzu den christlichen Schulen vorbereiretd Schüler die allgemeinen Bürger - stnd GclehrtW- Schulen besuche, da erstens Juden keine eigene Anstalt des Art wegen Mangel an Mitteln auch nur in einem mäßigen Grade der.Vollkommezcheit erhalten könnten, ferner sie zu ihrem Unglücke nur^su lange von dem rlmgange mit andern Konfessionen getrennt wären. Der Schüler besuche also christliche Bürger- oder Gelehrten-SchuleN und lerne in der Religions-Schule hebräische Grammatik, die heilige Schrift in der Original-Sprache, daS Lesen unpunctirtcr Schrift, die Kommentare Aben-Esra's und Anderer, die leichtesten und' schönsten Abschnitte im Talmud, z. B. Aboth, mehre Kapitel aus Alorv Nebnelrim von Maimon, und werde in der Religion seiner Väter befestigt. Die Klaffe hat Dann auch den Vortheil, daß die hier »und in den geistlichen Schuten gebildeten Jünglinge auch fähige Lehrer für kftine Uemeinden werden können, und /daß außetdem Lehrlinge,^ Gesellen und Handlungsdiener zuwejlen Theil am Unterrichte nehmen können» Eine letzte Klaffe für Jünglinge, die sich den hhhern Wissenschaften widmen und sich insbesondere zuRabbinen, Predigern, Lehrern bilden wollen, ist an sich schwierig zu instituiren (die an einigen Orten bestehenden Seminarien erfüllendieftn Zweck keineswcges), aber hier hilft dev Verfasser ganz herrlich mit dem Nathe aus, daß solche Jünglinge auf christlichen Universitäten die profanen Wtffenschaften hören und studiren, selbst die höhere hebräische Philologie und Philosophie der Grammatik hon christlichen Professoren 'etkemen. sollen',.'für hi^ hebräische Literatur aber von Rabbinen uäd anderen Talmud-Gelehrten soviel als möglich zu profitiren suchen mögen, da selbst christliche Gelehrten, wie Buz:torf, nur 'auf dM Weise zur gründlichen Kenrttlilß talmubifchec und rabbinischer Literatur gelangen konnten. " ' - 14 ,