Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 7 (7.1834)
- Date
- 1834-07-01
- Page
- Seite 211 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Jahrtausenden sich gestalteten Erziehungsweise entstanden; wenn sie jetzt das Recht zu haben glauben, schädliche, obgleich gutgemeinte Vorurtheileunnütze Lastendie man ihnen irrig als religiöse Pflichten aufgebürdet, abzuschütteln: so wäre doch ein trotzendes, ja ftlbst unsanftes, liebloses Benehmen unmenschliche Undankbarkeit, nie zu sühnende Pflichtvergessen heit. Ihr findet in den Schriften eures Volkes alle Lehren, die zum Glück und zur Seligkeit führen können, wenn sie nur nicht muthwillig oder aus Fangtismus vernunftwidrig erklärt werden. Der Verfasser berührt glso hier einen Punkt, den wir israelitischen Schul-Direktoren und Lehrern nicht genug einschärfen können. Der neuere, aufgeklärte'Israelit hat zwar einen regen Sinn für Alles) was die bürgekliche und Lntellectuelle Bildung seiner Nation betrifft, er ist es, der Zeit, und Geld aufopfert, um jene Bestrebungen zu^unterstützen, rr stiftet Vereine zur Bildung von Handwerkern, Künstlern u. s< w , et unterstützt Studirende, kurz er will ein ehrenvolles Fortbestehen und Erstarken seinerWmson als nationellen VereinS; der rechtgläubige Theil hängt atzE all der- Religion, M'le sie.offenbart und unS^ üblerliefet^ ist,, ihnen ist diese Haupt-Moment seiner PchtsamkD, Hier. bedarf es freilich nicht so angestrengter äußerer Mittel und Opfer, er glaubt dem Iudentbum den besten Dienst zu erweisen, wenn er selbst als Rechtgläubiger lebt, und seine Grundsätze in recht vielen Individuen verwirklicht sieht. Nur durch Verbindung beiher känn Ersprießliches bewirkt werden, denn jenen Biedermännern Hre Hhre gehendgeOhen wir dych aufrichtig, daß bei dem Mangel des religiösen Momentes jedem äußeren Streben die BasiS ' mangelt. . Cs kann, zu keinem Heile führen, wenn Männer, denen SDulch anverttauk^ Hyd, ihren eigenen Begriffen folgenddaS Aeüßere im Auge behaltend und durch eigenmächtige Reformationen die Harmonie Mischen Schule und Haus störend noch dazu selbst das Pligiöse Santi fasten' lassen, welches sie mit einem großen LH eile frommgcsinnter Glaubensgenossen veresnigen soll. Deswegen, meint der Verfasser ganz richtig, muß man auch streben, die