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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-05-01 · 5 (5.1834) · p. Seite 145

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
5 (5.1834)
Date
1834-05-01
Page
Seite 145 (sequence 15)
Language
German
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glückü, pochet das Mißgeschick an die Pforte i'hseS seS, hören sie den Donner deS unendlichen Richters, da werden sie aufmerksamer, da regen sie sich auS dem Schlummer, da'greifen sie nach dem Himmel, da ejlen sie zu Gort und seiner Lehre, um sich Raches und Trostes zu erholen, und bessern sich, und hängen sich an Gott und seine Lehre, und lieben diese beiden ihr ganzes Leben Hindurch, als die wahren Leitsterne ihres Lebens. Auch ihnen ward ihr Leiden zum Heile, und beide, die da leide», für und um die göttliche Lehre, und die da kommen in ihrem Leiden zur göttlichen Lehre, mögen ausrufeN mit JesäiaS: Siehe! zum Glücke ist mir das bittre Leben geworden! / Das ge l.ob Le Land gab unS Gott durch Lei» den! Vierzig Jahre wanderten unsere Voreltern in der Wüste, daS ganze Geschlecht, daS über 20'Jahre ält auß Ägypten gezogen, stieg in das Grab hinab, selbst unser göttlicher Lehrer Moses starb an der Grenze der Wüste, bepor hie Israeliten zum Besitz des gelobten Landis kamen., So schwer, ward es, so. viele Leihen und. Mühen kostete es, dieses zweite Geschenk"Gottes zu empfangene Und wie viele Leiden und Schmerzen und Thränen kostete es nüch^ her? Nachhör, alH es verlören ward? als wir hinauögeworstn wurden unter die Füße der Völker, unter die Fäuste der Nationen, wie Wüstensand über die Ebenes der Erde! — Meine Lieben! Ein jeder Mensch hat in seinem Lebe« etn gelobtes Land, Pas er sich zu erringen strebtwonach er eilt von Jugend auf als feuriger Jüngling und als kräftiger Mann -7wie schön mast sich seine Phantasie dieses sein künftiges Glück aus, wenn er als gKbter Gatte, als geliebter Wat^r, in d^r Mitte der Seineneinen ehrenvchlen Stand in der ÄZelt einnimmt, eine würMolle Stellung behauptet, von Freunden geschätztvon Vielen verehrt. Nach diesem gelobten Laiche unsres Lebengehen alle unsre Wünsche, und wie viele Kämpfe kostet eh uns/ wie

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