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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-05-01 · 5 (5.1834) · p. Seite 137

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
5 (5.1834)
Date
1834-05-01
Page
Seite 137 (sequence 7)
Language
German
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m'fk, r ergrau, »gen, anna nur- Du Die. LZeib iken; echne leiner kedet. raels eilige wir dun-^ O, ist denn daS Gebeteine Last? eine Bürde, die je e^er, je bälder abgeworfen werden mag? Ist daS Erscheinen vor hem Herrfl ein widriges Geschäft, das abgethan zu haben, eine Erleichterung ist? Hier, in diesem einfachen Betsaale, hm, wo kein GMäflge, kein Glanz /die. Sinne reizet/ hier soll der Gedanke der unendtichenMerrtichkeit Got.r^ dmch deine Seele ziehen, die Majestät des> allmächtigen Schöpfersoll sich deinem geistigen Auge entschleiern, die Pracht der göttlichen Wunderwerke soll ^MMewüHkseste trete^-z hier soll stchMlü GechÜth öffnen, deine Freuden und deine Leiden, drin Glück unh dein Mrarn/ deine Lust und den^ Schmerz, dein Kummer, dein Äübsal, deine Sorge solle<hier sich frei abwälzen von deinem Herzen in den heiligen Klängen des Gebetes. Odie ihr verlocket stch von den Küsten der Welt, erscheinet-oft,'kommet -öft,- bÄet oft hier vor dem/ Herrn? sonst gehet euer beffreS^ Ich unter in dem Strudel des LehMß^vuMMffeien --Gefühle ersticken von den Dünsten des Kemeinen Lebens. Kommet oft/ wartet nicht bis ein seltner Festtag gekommen/ und denftt dann: heut will sch meine Pflicht thun, ich /will zum Bethaus gehen! Beten' ist keine Pflicht, beten macht Gott flicht reich, giebt Gott keine Ehre, beten nGcht «uchUeich am Sinn des Gutendes HimMAHenErhabener^ 'Beten. giebte uch Ehre die Ehre der Frömmigkeit/ die Ehre der Ehrsucht, dE Liebe, der Dankbarkeit zu Gott! Gebet ist ja das Einzige, was Israet übrig behqlten, und wie schhn find Heine Gezesteakob, deine Wohnungen Jsrael! Kommet oft, dft zu beten! 1l Und wenn wir oft kommen, und oft beten, meina Brüder, w i e sqllen wir beten? Soll unser Gebet W ein lautet Ruf des Mundes, ein Schreien unsres Zunge, ein Spielwerk unsrer Kehle, ohne Andacht, ohne Weihe, ohne Ordnung, ohne Innigkeit? Soll der Mund sprechen, abe das Herz nicht? Soll hie Zunge rüftn r Herr, Herr, erhöre mich, denn du bist groß! und unsre Brust nichts -wisse«' H^on? Nein! Hanna betete mit ihrem Herzen, ihre Lippen bewegten sich nur, ihre Stimme ward nicht gehört.

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