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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-05-01 · 5 (5.1834) · p. Seite 135

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
5 (5.1834)
Date
1834-05-01
Page
Seite 135 (sequence 5)
Language
German
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-^7 ihn winlttn, meine Freunde? wie kßunen wir fromm sein vor den Menschen ügd vor Gott? Fromm sein vor den Menschen, meine Theuetn, durch güte^ und herrliche WerkE fromm vor Gott, du^ch das. Gebet. Durch dgs Gebets geliebte Gemeinde, erringen wj'r uns den Kranz der Frömmigkeit. O, das Gebet, dieß ist dr> Pforte ^üm Frieden, dies daö Thor zur Gerechtigkeit, dies deWingang zur Liebe, dies d§r. Pfab zur Tugend! Zwar nicht der Friede selbstnicht die Gerechtigkeit selbst, nicht die Liebe, nicht die Tugend selbst, qber ditz Pforte, das Thor, der Eingang hiezu - «d i es r o m m eng ehe n da hi ne i n! das Gebet ist die Llige Ia^öbAleiter, die uns erhebt vog Stufe zu Stufe bisdem Throns dessen, der die Wahrheit ist. DäS Gebet ist me sechs Flügel der Seraphim, zweh bedecken unser Antlitz gessen das Feuer deS Lasters, zwei unsre Fuße gegen das Straucheln der Sünde, und mit den zwei letzten stiegt unsre Seele empor, und benedeit die Heiligkeit des Ewigen Zebaoth. Ja, das Gebet löset die Fesseln, die uns fest halten am Irdischen, ckkd ein frommes Wort aus meinem M>nde, ein frommes GefW^-ü^ meinem Herzen, ünd ein fromindr. Gedanke in meinem Verstände — ja dann kommet heran, irdischen Machte alle, dann komm' selbst Du, Schicksal, vom Herrn gesendet, mich zu prüfen nnd zu stählen — nimmer werdet ihr über mich tciumphiren, die Angst bleibet mir fern, die Verzweiflung ergreift mich nicht, ich bin geftost, und harre meines Gottes! Meine Freunde, so wunderbare Macht hat Alles, was an Gott reicher, was Gottes ist, so hat Er unsre GLMÜth<sr in seiner Hand, haß ein ernster Gedanke an ihn, ein Laut Mn ihn gerichtet, schon so Herrliches vollbringt, und auS dem schwachen Menschen einen unbezwungnen Helden macht, llnd da es nun in der Gewalt Jedes steht, zu beten: so wollen wir uns eifrig darum bemühen, zu erforschen, wie wir beten müssen, damit unser Gebet jene Kraft, jene göttliche Weihe erlange, damit wir den Kranz der heiligen Lade^ den Kranz her Frömmigkeit, den sich Israel gerettet seiner Vergangenheit und allen seinen Kämpfennicht welken

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