Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 1 (1.1834)
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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10 's I / kirchlich^ Beziehung ein eigenes Gänze ^u bilden, die Schacherinnung, zu der sie früher gezwungen und gemalt waren, löste sich auf, der Handel bildete sich zu ordentlicher Kaufmannschaft, das Betreiben voss Künsten und Gewerken belebte sich unter ihnen, und belebt sich immer mehr. — Doch haben wir hier nicht vos, den Gang ^cs bürgerlichen Lebens der Juden weiter zu verfolgen, es genügt uns daher, die große Wirkung dieser Umwälzung angemerkt zu haben. / / Jener gestaltlose Del s m u s, der, das Gemüth außerhalb seiner stellend und auf nichts Geschichtliches gegründet, nie die Religion der/ Menge und des vollständigen Menschen .werden kann, verlor sich, da er keine regelmäßige Opposition fand/, nach und nach von selbst, und gerieth in Vergessenheit. Viel wichtiger tritt daher die Bildung eines jüdischen ^onsistori ums in Frankreich und West^halen auf. Die zu Grunde liegende Idee »war: den'Wxg äuszumitteln und zu hefchreiten, auf welchem jn allmäligem Fortschritt die alte Verfassung des religiöses Judenthums den Forderungen der gegenwärtigen Bildung angepaßt werden könne. Weder also eine neue Verfassung desselben zu schaffen, noch § die alte integrirend aufrecht zu Erhalten. Aber leider/! blieb es in Meister Beziehung nur bei-dem Kundthun dieser^ Idee. Denn ei n e Theils war die Zeit noch nicht reif zur Vollendung dieses Werks; andern THeils waren die Zeiten zu stürmisch) und ihre Richtung zu welthistorisch, um ungestört die Aufgabe zu löseü; drittens wurü nicht energisch genug verfahren und wandte man die Äüfmerkzqmkeit nicht immer quf das Wesentliche', endlich war die Zelt ihrer Dauer zu kurz, um bei bewandttn Umstanden zum Ziele zu kommen. . ' '' * « . Zeit der Kriege ging vorüber, die Verhältnisse cdnsoliditten sich, der Eifer ließ hier ,und, da nach, an anderen ^Irten erwachte er hesta lebhafter. Jene Frage, die wir als die Aufgabe der gedachten Eorsststorien kennen. gelernt, beweAe die Welt der Jüden immer reger. Denn durch die völlige Annäherung an die christliche Welt in jeder Be^e-