Mannheim
Compact Memory

Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1916-01-01 · 39. für das Schlujahr 1915-1916 (1916) · p. Seite 116

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
39. für das Schlujahr 1915-1916 (1916)
Date
1916-01-01
Page
Seite 116 (sequence 61)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
83% known words query
IRI
…/3122061-3122140--6103-6603464
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Asafs Pathologie. U6 zu stillen, nehme man C u m i n u m, Origanum m a r u und Herba lanaria1) [7> איסטרותיוןTpou\hov] je ein Maß, stoße und mische sie in heißen Honig und gebe davon dem Kranken je ein Maß auf nüchternen Magen. Wenn aber die Krankheit schon veraltet und die Hitze der Galle so hoch ist, daß die Gelbsucht auf dem Gesichte zu erkennen ist, so gebe man nichts ein, sondern lege auf den linken Arm den Schröpfköpf an, lasse sieben Tage hindurch warme Bäder nehmen, um die Kraft des durch die Galle erregten Blutes niederzudrücken. Man muß jedoch sehr vorsichtig sein, damit das Blut nicht zu tief herabgedrückt werde und nicht die drei anderen Elemente: die rote und schwarze Galle und der Schleim die Herrschaft gewinnen; in diesem Falle nehme man Amomum cardamomum,2) die Frucht der Pistacia palästina, Samen der Peganum Harmala3) je acht Maß, diese stoße und mische man mit heißem Honig und davon gebe man des Morgens je zwei Maß in warmem Wasser dem Kranken. Bei Manchen kommen in diesem Monat infolge der Erregung der roten Galle heftige Leibschmerzen, mit trockenem Fieber verbunden, vor, denen gebe man des Morgens und des Abends die Abkochung des S um ach4) und Foeniculum-Samenf ferner aus Cydonia vulgaris bereiteten Honig mit Oxymel, oder aus saueren Trauben bereiteten Würzwein5) mit Oxymel, oder aus Mo rus bereiteten Würzwein. Bei Manchen entstehen böse Geschwüre in den Schenkeln, der ganze Körper wird von Grind bedeckt und heftige Kopfschmerzen treten auf, da lege man auf den Kopf mit Essig vermengtes Amygdalum-Ol, oder Sesam-Ol, und zum Einnehmen nehme man eine aus fünf Maß Daucus carota [דררקרן] und vier Maß V11is J) siehe weiter Nr. 94. *) p. 9t: קאקלה היא כבריאוס xolxoOXs; APf. 349; Kanon II. 632: ־־ .קאקלה ובלטין קרדמומום PS. 3614 (BB): קכי״־וס cachrys אלקאקלי didt Salmasius, quod x.ax.oifts xiyoiov sit cardamomum vulgare. .פימן הוא רוטא (* * .סומקים הנקראים תז :92 .4) p •נורך שהוא עסיס הענבים החסוצים (5

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.