Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 39. für das Schlujahr 1915-1916 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 80 (sequence 25)
- Language
- German
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so Asafs Physiologie. der Weg, den es auf solchem Boden getan, desto besser, weil es leichter wird. Das Wasser, welches von Osten gegen Westen fließt, erregt, solange der Westwind herrscht, Husten und Brustschmerzen; das Wasser jedoch, welches von Westen gegen Osten fließt, ist nicht so hart, denn die Sonnenwärme erweicht es und es bleibt leicht und angenehm, selbst wenn es noch so kalt wird.1) Das Wasser, welches von hohen Bergen und Felsen fließt und am Fuße des Berges auf Steinen und Kieseln weiterzieht, ist leicht und nicht verdorben; hingegen das Wasser, welches aus staubiger oder lehmiger Erde hervorquillt und Pfützen bildet, ist verdorben. Wenn man auf der Spiegelfläche des Wassers wie grünes oder gelbes Oel sieht, so enthalte man sich seiner, denn es ist sehr schädlich. Das Wasser, welches aus lehmiger Erde hervor quillt, erregt bei solchen, die an solches Wasser nicht gewöhnt sind, Fieber. Das Wasser, welches aus schwefliger Quelle hervortritt, trocknet den Schleim, nützt aber gegen jedweden Aussatz, und es gibt unter solchen Wassern manche Arten, welche als Abführmittel und Appetit erreg er von guter Wirkung sind. Unter allen Wasser arten haben schon die ältesten Weisen das Tauwasser für das allerbeste gefunden. Das Wasser, welches aus silberhaltiger Erde hervorquillt, ist sehr schädlich; das aus eisenhaltiger Erde ist gegen Milzleiden und Gelbsucht gut; das aus kupferhaltiger Erde ist denen, die daran nicht gewöhnt sind, wie tötliches Gift [pp.55 —57]. Die Milcharten, welche unter den Nahrungsmitteln zur Sprache kommen können, sind folgende: Die Kuhmilch ist süß, fett und angenehm, ist das Haupt aller Milcharten, dient bei allen Krankheiten zum Vorteil des Körpers, erfrischt J) Auch hier ist dieselbe Umsetzung der Himmelsgegenden bemerkbar, wie oben p. 23. Hippokrates, Über Luft, Wasser und Örtlichkeit (cap. 7) sagt: Diejenigen Gewässer, deren Quellen nach Osten zu liegen, sind die allerbesten, — hingegen am schlechtesten sind jene, welche nach dem Südwesten zu, zwischen dem winterlichen Auf- und Untergange der Sonne liegen (6x6(70)1׳ (xsv al 7r/]Yat 7upo? ava׳roXas l£öu<71, ׳taöTa jzsv äptenra. . . . cp'auXoTaTa os ׳ra7 ־rpö; töv votöv y.od ta asTaEu vife j^stasptvfc avaT0X7)c xal §u<710c).