Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Dreissigster Rechenschaftsbericht für das Jahr 1894. (1895)
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- German
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reichen Wirkens dringend geboten sei, auf Vergrößerung der Zahl unserer Ehrenmitglieder bedacht zu sein. Diesem Wunsche hat sich der Vorsitzende der Versammlung durch den erläuternden Hinweis auf die bisher erzielten sehr erfreulichen und noch weiter zu erstrebenden Kesultate, um den Unterstützungsberechtigten alljährlich keine geringeren, sondern womöglich fortschreitend erhöhte Pensionen zuführen zu können, dankend angeschlossen und in warmen Worten Ausdruck verliehen. * * * Mit dem verbindlichsten Danke für das unserem Vereine auch im letzten Jahre durch Freunde und Gönner erwiesene Wohlwollen, sowie für alle demselben zugegangenen Spenden, wodurch wir in unserem umfassenden Werke ermuthigend unterstützt wurden, verbinden wir die dringende Bitte an unsere Glaubensgenossen und an die geehrten Gemein de-Vorstände ganz besonders: „unserem Vereine, der sich eine so allgemein anerkannte Pflicht zur Aufgabe gestellt, als Ehrenmitglieder beizutreten und ihn durch reichliche Zuwendung von Gaben in seinem humanen Streben zu weiterer segensvoller Entwicklung unterstützen zu wollen/* * * ■ ' * Vor einigen Jahren haben wir an dieser Stelle unserm unvergeßlichen Joseph Klingen stein, dem Begründer der Achawa, Worte des Nachrufes gewidmet; heute tritt wiederum die Pflicht an uns heran, eines Mannes zu gedenken, der zwar nicht zu den Gründern des Vereins, wohl aber zu seinen größten Förderern gehörte, dessen Wirken es besonders zuzuschreiben ist, daß die Achawa eine so achtunggebietende Stellung erreicht hat. — Adolf Tebl£e trat 1868 als Mitglied in unsern Verein ein, er stand damals im kräftigsten Mannesalter, und die Verwaltung versprach sich von der Thätigkeit des in Frankfurt hochgeachteten Mannes für den Verein so viel, dass sie ihn bald darauf zum Vorstandsmitglied wählte und ihm im Jahre 1872 das Amt des Vorsitzenden übertrüg. Neben seinen umfangreichen Amtsgeschäften und seinem hochherzigen Wirken für andere gute Zwecke wandte Adolf TeblGe der Achawa besondere Aufmerksamkeit zu; er suchte dem damals noch nicht bedeutenden Verein neue Freunde und Gönner zu gewinnen , um die