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Rechenschafts-Bericht · 1895-01-01 · Dreissigster Rechenschaftsbericht für das Jahr 1894. (1895) · p. Seite 6

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Dreissigster Rechenschaftsbericht für das Jahr 1894. (1895)
Date
1895-01-01
Page
Seite 6 (sequence 8)
Language
German
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- 6 - Das Yereinsvermögen beträgt nach Abzug der zur Verteihing* kommenden Summe im Anfang dieses Jahres Mk. 204,835. — gegeuf Mk. 197,687.29 im vorigen Jahre. i * * * Am 27. Dezember 1894 fand dahier unter Yorsitz des Herrn Konsul Baer-Groldsehmidt die achte Generalversammlung statt, die von einer größeren Anzahl von aetiven und Ehrenmitgliedern besucht war. Zwei zur Berathuog eingereichte Anträge beschäftigten uns dabei ganz besonders und der Vorstand giebt seiner ' Freude und Genugthuung darüber Ausdruck, daß die Versammlung' in beiden Fällen einstimmig seinen Beschlüssen beigetreten ist. Dem Antrag Ollendorf, der eine andere Verteilungsart der Pensionen vor-> schlug, konnte der Vorstand deshalb nicht beitreten, weil die vorgeschlagene Abänderung an dem bewährten Fundamente der Achawa gerüttelt und eine tiefgebende Spaltung innerhalb des Vereins erzeugt hätte; außerdem ließ es sich zahlenmäßig erweisen, daß der, an und für sich gut gemeinte Zweck doch nicht erreicht worden wäre. Dagegen glaubten wir, in Anbetracht der sich stets steigernden Gesuche um außerordentliche Unterstützungen, durch den von der Verwaltung gestellten Antrag, den Reservefond zur Bestreitung derselben erhöhen zu sollen. — Die Generalversammlung lehnte auch" nach längerer Debatte den Antrag Ollendorf einstimmig ab und beschloß, daß dem Vorstande außer den statutenmäßig vorgeschriebenen Mk. 2,000.— für den Reservefond noch weitere Mk. 1,000.— jährlich für aussergewöhnliche Fälle zur Verfügung stehen sollen. Ferner bestätigte die Generalversammlung die im Laufe der letzten fünf Jahre erfolgte Ergänzung des Vorstandes durch die beiden Herren Lehrer Elieser Gutkind in Kassel und Heinrich, Frei in München und wählte die diesmal statutenmäßig ausscheidenden Herren Konsul A. Baer-Gold schniidt dahier und Lehrer Karl Marx in Alsheim wieder in den Vorstand Eine definitivej Wahl für den verstorbenen Herrn Tebl&e konnte nach dem Vorschlag*] des Vorsitzenden aus oben angegebenen Gründen nicht vorgenommen 1 werden. Bei Schluß der Versammlung wurde der Verwaltung voäf verschiedenen Seiten der Dank für ihr mühevolles Werk ausge-i sprochen und darauf hingewiesen, daß es bei der Ausdehnung dei 1 Thätigkeit unseres Vereins und dessen allseitig anerkannt segens-|

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