Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Zehnter Rechenschaftsbericht für das Verwaltungsjahr 1874 (1875)
- Date
- 1875-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/6485886-8150379--0140-6486021- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nach AHaut des ersten Jahrzehents seit der Gründung unseres Vereins sei es uns gestattet, einen Rückblick auf die bisherige Wirksamkeit desselben zu werfen. Die Summe der Unterstützungen belief sich im Jahre 1864- „ » 1866 - „ „ 1867 „ „ 1868 „ „ 1869 » „ 1870 „ „ 1871 » » 1872 » * 1873 „ „ 1874 -65 auf so fl. 235 22 kr. 430 - „ 447 41 „ 861 30 „ 897 50 „ 1394 20 „ 1933 18 „ 2043 27 „ 2568 45 „ 2945 — „ von zehn Jahren seit dem Be- 13,757 wir in diesem Zeitraum stehen unseres Vereins die beträchtliche Summe von fl. 13 kr. als Unterstützungen zu vertheilen vermochten. In gleicher Weise hatte sich das Gesammtvermögen des Vereins, das Ende des Jahres 1865 sich nur auf fl. 2339 15 kr. bezifferte, bereits auf die Höhe von fl. 32,376 34 kr. (Em. 55,502 68 Pf.) gehoben. Eine freudige und erhebende Genugthuung muss uns, sowie sämmtliche Mitglieder und Gönner der Achawa beim Hinblick auf diese Zahlen erfüllen. Zahlen entscheiden; sie geben dem Verein ein sprechendes Zeugniss für die Dauerhaftigkeit seines Bestandes und die Kraft seiner Leistungen. Vielmals waren wir im Stande, bei Erkrankungen von Lehrern oder ihrer Familienglieder, in Fallen der Invalidität oder des Ablebens eines Mitgliedes mit Unterstützungsgaben, Pensionen, Wittwengehältern und Waisengeldern helfend und tröstend einzutreten. Waren in des s die Leistungen bis jetzt schon ziemlieh beträchtlich, so müssten dieselben noch viel ansehnlicher werden, wenn .dem Vereine eine allseitige Anerkennung und Kräftigung seitens der israelitischen Lehrer und Gemeinden Deutschlands zuTheil würde. ImVerhältniss zu dem, was im ganzen deutschen Vateiiande erzielt werden könnte, stehen die Namen der Ehrenmitglieder und die Verzeichnisse der Spenden, namentlich ausserhalb Frankfurts, noch sehr vereinzelt da. Wir wiederholen daher von Neuem unsere dringende Aufforderung an Euch, Ihr israelitisehen Lehrer in Deutschland, unserem Vereine beizutreten und in Eurem eigenen Interesse mit uns für die Hebung und Stärkung unseres Vereins thäüg zu sein. Was der Verein von Euch fordert, steht in keinem Verhältniss zu dem, was er Euch bietet. Lasset obige Zahlen zu Euch reden! Ergreifet die Hand, die wir Euch reichen. Mögen auch Einzelne unter Euch in der glücklichen Lage sein, auf die Beihilfe des Vereins in allen Fällen