Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Neunter Rechenschaftsbericht für das Verwaltungsjahr 1873 (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 6)
- Language
- German
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_ 2 — des Jahres bereits die Summe von fl. 451. 30 kr. aus dem Eeservefond an Unterstützungsbedürftige verausgabt hatten. Es war uns somit zu unserer grossen Freude möglich geworden, von Januar 1873 bis Januar 1874 die nicht unbedeutende Gesammtsumme von fl. 2697. 45 kr, an Hilfesuchende zu verabreichen. Dabei hat sich der Kapitalgrundstock (eiserner Fond) von fl. 18750 auf fl. 22250 gehoben. Bezüglich der näheren * Einzelheiten verweisen wir auf die Bilanz und die beigefügten Anlagen. " Bei dieser Gelegenheit müssen wir jedoch, wie fast alljährlich, unsere Aufforderung an die isr aeIitischen LehrerDeutschlands wiederholen, unserni Vereine als Mitglieder beizutreten. Immernoch r vermissen wir zu unserm Bedauern das rege Interesse für denselben unter der isi\ Lehrerwelt selbst. Ificht ernst und dringend genug können wir die Lehrer namentlich der israel. Landgemeinden auffordern und mahnen, sich durch Anschluss an unsern Verein sowohl selbst die Aussicht auf Unterstützung in Tagen der SToth zu eröffnen als auch ärmeren und bedürftigeren Berufsgenossen dadurch einen erwünschten Beistand zu leisten. Ganz besonders glauben wir darauf aufmerksam machen zu müssen, dass die geringen Mitglieder-Beiträge in keinem Verhältnisse zu den beträchtlichen Leistungen des Vereins stehen, dass mit dem verzögerten Eintritte die Höhe der Einkaufs- 8limine sich steigert, und dass bei vorgerücktem Lebensalter die Aufnahme unmöglich wird. In Rücksicht hierauf richten wir auch an unsere Mitglieder die Bitte, das Gedeihen des Vereines dadurch nach Möglichkeit zu fördern, dass sie in ihren Kreisen für die Anwerbung von Ehrenmitgliedern, wie für die Anregung von Spenden und Sammlungen thätig sein sollen. Dahin gehört auch, überall die TheilnahnW der '* Gemeinden für den Verein zu wecken, besonders durch Hinweisung darauf, dass die Besserstellung der Lehrer, wie die Sicherung von deren Zukunft im Interesse8 der Gemeinden selber liegt. Es dürfte daher leicht sein, wo die Entrichtung selbst der geringen''Beiträge den Mitgliedern schwer fiele, die Gemeinden zur Zählung