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Rechenschafts-Bericht · 1904-01-01 · Neununddreissigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1903. (1904) · p. Seite 5

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Neununddreissigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1903. (1904)
Date
1904-01-01
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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— .5 — geraässere finanzielle Pflicht in der Entrichtung eines höheren Jahresbeitrages auferlegt hat, — welcher Gegenstand auch jüngst in der Jahressitzung des Gesamt-Vorstandes sehr lebhaft discutiert wurde, — liegt lediglich in der Pietät, die unsere Verwaltung als treue Nachfolgerin der Gründer unseres Vereins befolgt, deren edle Gesinnung und der Drang zu helfen — ohne Eücksicht auf Gegenleistung — die einzige Kraftquelle war, die aus Liebe und herzlicher Teilnahme für ihre schlechtgestellten und mit Sorgen aller Art bedrückten Collegen die „Achawa" damals entstehen liess. —- Und so hat sich auch die Eürsorge der jetzigen Verwaltung in brüderlicher Zuneigung dem Wohl und Weh' der activen Mitglieder unserer Achawa zugewendet, die den Namen „Bruderliebe" mit allem Kecht auch fortan führen soll. Wir können uns jedoch der Tatsache nicht verschliessen, dass wir in absehbarer Zeit doch gezwungen werden können, da wir doch keine genügende feste Einnahme für unsern bisherigen Ausgaben-Etat haben, unsern pietätvollen Standpunkt verlassen zu müssen, — ganz besonders, wenn uns die bedeutenden Zuwendungen der beiden Städte Frankfurt a. M. und München nicht mehr in dem bisherigen Masse zufliessen sollten; wir müssten dann unsern Lieblingswunsch betreffs der fortschreitenden Höhe der zu verteilenden Jahresquote in Zukunft aufgeben nnd die Höhe der Jahresunterstützungen ganz und gar dem jeweiligen Jahreserträgnisse überlassen. dachst dem oben besprochenen für die jetzigen Verhältnisse und gegenüber den bedeutenden Leistungen der Achawa viel zu niedrig bemessenen Jahresbeiträge unserer activen Mitglieder zehren aber noch verschiedene für,die Jetztzeit ganz veraltete Statutenb estimmun gen an dem Marke der Achawa, die recht bedrohlich jetzt schon zu werden beginnen, — so ganz besonders die Bestimmung, dass die isr. Lehrer des ganzen deutschen Reiches der Wohltaten der Achawa als Mitglieder derselben teilhaftig werden können. — Hiervon wird schon seit einer langen Eeihe von Jahren, trotzdem ein grosser Teil unserer activen Mitglieder auch den seit der Gründung der Achawa errichteten Provinzialkassen angehört, sehr ausgiebig Gebrauch gemacht, während von verschiedenen Provinzen, wohin die Achawa

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