Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Neununddreissigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1903. (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 6)
- Language
- German
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_ 4 _ sehr verdient gemacht; es geieicht ihnen diese Liebe und Hingebung für die Interessen der Achawa selbst zur Ehre und dient auch als Beispiel, das allen unseren activen Mitgliedern dringend anzuempfehlen ist. Leider aber befinden sich unsere activen Mitglieder mit nur wenigen Ausnahmen immer noch in dem Irrtum, als wenn sie mit der Entrichtung ihres Jahresbeitrags von Mk. 6.— all und jeder Verpflichtung der Achawa gegenüber schon genügt hätten! — Weit gefehlt! — Denn es muss doch unsern Lehrern, ganz besonders, denen, die auch den Provinzial-Unterstützangskassen angehören, zur Genüge bekannt sein, „dass die ausserordentlich geringen Mitgiiederbeiträge in gar keinem Verhältnis zu den Leistungen der Achawa stehen"; — ganz neu aber dürfte unseren Mitgliedern die Tatsache sein, dass die bisherigen durchschnittlichen Leistungen der Achawa nach versicherungstechnischer Berechnung auf eine jährlich zu zahlende Prämie bei unserenVersicherungs-Anstalten von un gef ähr „Siebenzig Mark" bewertet sindl — In Kücksicht hierauf und auf die weitere Tatsache, dass wir schon eine Zeit lang mit Schrecken sehen, welch bedeutende Lücken der Tod alljährlich in die Keihen unserer Ehrenmitglieder reisst,, wäre es ja im Interesse der Achawa schon längst geboten gewesen,, die Mitgliederbeiträge entsprechend zu erhöhen, — an Anträgen hierzu hat es auch bei dem Gerechtigkeitssinn mehrerer Mitglieder nicht gefehlt; — allein die Verwaltung hat bis jetzt noch immer davon Abstand genommen, in der Erwartung, dass unsere activen Mitglieder schliesslich doch die Pflicht in ihrem eigenen Interesse anerkennen werden, nicht alles der Verwaltung zu überlassen, sondern mit Hand anzulegen, um das Gedeihen unseres Vereins — jeder in seinem Kreise — nach Möglichkeit zu fördern und ganz besonders die Teilnahme der Gemeinden selbst für die Achawa zu wecken, mit dem Hinweise, dass die Besserstellung ihrer Lehrer, wie ganz besonders die Sicherung von deren Zukunft und der ihrer Familien im Interesse der Gemeinden ja auch selber liegt. Ein weiterer Grund, dass die Verwaltung der Achawa ihre» Schutzbefohlenen bis jetzt noch keine wenigstens einigermassen zeit*