Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 3 (1917)
- Issue
- 4 (5.1917)
- Date
- 1917-05-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
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13 'T'cheiles-Schwierigkeit, das Tum'oh-Gebiet und eine Reihe anderer religionsgesetzlicher Vorschriften, die dabei der ernstesten Erwägung bedürfen. Aber er „paskent" nicht, er fragt, er bittet unsere Großen um Aussprache und Antwort. In Wirklichkeit sei ja keineswegs beabsichtigt, eine vorzeitige, übereilte Herbeiführung des „Zieles der Tage" vorzuschlagen, und solange uns der große Weltenmeister die Golus-Zeit bemißt, solange haben wir kein Mittel und kein Verlangen dagegen und bleiben eben zerstreut auf dem Erdball. Warum jedoch soll inzwischen nicht eine Stelle, wenn sie sich bietet, gewählt werden, wo „der Jid von Argentinien sich treffen kann mit dem Jid von Sobodka"? Würde das Heiligtum errichtet, die Pflicht der Aulei regel aufleben, würden Juden aus allen Ländern hinaufkommen und „schom jisb'chu siw'chei zedclr" — dort würde erstehen des Juden Thron der Herrlichkeit, das Thora-Zentrum. Aus sibirischen Kälten und aus Aquinoktialgegenden würde der Jude zum heiligen Haus auf heiligem Berg wallen, würde sein Kind mitbringen und es in Jerusalems großer Hochschule zurücklassen, auf daß von da sich Lichtstrahlen ausbreiten und Geist und Kraft und noch vor Kibbuz goliaus „von Zijaun aus die Tauro geht und Gottes Wort von Jeruscholajim". Heilige Hoffnungen weckt die Frage, die nur eine Vorfrage ist; und gleichviel, ob sie letzten Endes bejaht oder verneint wird, so wird die Erörterung, die sich in den Spalten des „Jüdischen Worts" daran knüpfen mag, große Kreise fesseln und in edler Spannung halten. Der Artikel bringt auch interessante Einzelhinweise, so den, daß die Fundamente des Tempels und aller Hallen erhalten sind, sodaß wir die Stelle des Misbeiach und seine Maße genau feststellen, daran wiederum das genaue Maß der Ammo und des Tefach ermitteln können. Es bestehe sogar eine türkische Bekundung, daß sich am Orte einer der Hallen ein steinerner, in Fächer eingeteilter Kasten befinde, und die Fächer seien mit Asche gefüllt, die sie als Efer poroh verschiedener Hohepriester ansehen. — Am Schlüsse seiner Betrachtungen verweist Weingott andeutend auf Agudas Jisroel zwecks Ergreifung der Initiative, und er regt die Gründung einer Gesellschaft „L'wonaun" an und eines Sonderorgans „L'wonaun", eigens für diese Bewegung. —