Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 4 (1918)
- Issue
- 2 (2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/6467833-8970266-8970268--0493-6467864- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Blatt 2 Frankfurt a. M. ^Blätter 4. Jahrgang. Februar 1918. herausgegeben von dem § nippenverband der Jlgudas Jisroel und der Jlgudas Jisroel Jugend-Organisation. Bund gesetzestreuer jüdischer Jugendvereine. Zweck der Agudas Jisroel ist die Lösung der jeweiligen jüdilchen Gesamtheitsaufgaben im Geiste der Thauroh. Q-nfin!'*" Aufruf. - An unsere Führer von Jos Bamberger, Fraukfurt a. M. — Anteil der Frau beim Werl? des Thoraleruens »- Eine Anregung von Cam. Bloch > Scharrachbergheim. — lieber die Organisation der gesetzestreuen Jugend l von stud. jur. Hch Eohen-Cöln — Aus unseren Gruppen- — Spendenliste. Aufruf! Stillstand ist Rückgang! Das gilt heute mehr denn je. Nicht dürfen wir ausruhen auf unseren Lorbeeren, fortführen nur die bereits bestehenden Gruppen. Nein, es ist von der größten Bedeutung für uns, Thaurokenntnis und Thaurobegeisterung auch weiter in aller Welt, in Stadt und Land, bei Groß und Klein zu verbreiten. Wir müssen neue Gruppen bilden, vor allen Dingen auf dem Lande, evtl. Bezirksgruppen, die erst durch Zusammenfassung mehrerer Gemeinden lebensfähig werden. Wir müssen unseren heimkehrendeu Kriegern durch Taten, durch Erfolge zeigen, daß wir auch während der langen Kriegsjahre nicht untätig gewesen sind, daß wir auch während des rauhen Krieges für die Verbreitung der Agudo-Jdee, ihrer Ziele und Ideale gearbeitet haben. So leicht es nun ist, neue Vereine zu gründen, junge Leute für die Agudo zu gewinnen, so schwer ist es, die neuen Gründungen weiter zu Pflegen und zu betreuen, sie lebensfähig zu erhalten. Es handelt sich vor allem darum, den jungen Mitgliedern etwas zu bieten, sie einzuwoihen in die herrlichen Schätze unserer Thauro, sie bekannt zu machen mit unserer großartigen, alten, echtjüdischen Lebensanschauung. Wie das aber heute fertig bringen, heute, wo es allüberall in jeder Gemeinde an Lehrern und Leitern mangelt? Diese traurigen Verhältnisse dürfen aber nicht das ganze Werk zunichte machen. Getan werden muß irgend etwas! Und wenn wir nicht zu unseren jungen Freunden sprechen, wenn wir nicht auf sie einreden können, so müssen wir jedenfalls suchen, ihnen all das gedruckt in die Hand zu geben, was sie unbedingt wissen! müssen, um