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Blätter · 1919-01-01 · Sonderheft (1.1919) · p. Seite 32

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blätter
Volume
5 (1919)
Issue
Sonderheft (1.1919)
Date
1919-01-01
Page
Seite 32 (sequence 32)
Language
German
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32 gegenüber dem Zionismus lehnt er es als A r b e i t s Programm ab, empfehle jedoch, sich zur Gewinnung echt jüdischer Lebens- Anschauung mit seinem Geiste zu durchdringen. Dr. Moses Auerbach- Cöln wünscht, daß die Jugend sich möglichst hohe Ideale stecke. Mit redaktionellen Änderungen müsse das Programm angenommen werden. Die Jugendorganisation, die Dienerin rein geistiger Bestrebungen ist, hat nicht die Möglichkeit, bindende Beschlüsse zu fassen, wohl aber das Recht, ihrer Sehnsucht nach dem Ideal Ausdruck zu verleihen. Habe sie einmal die Wahrheit erkannt, wie sie das Frankfurter Programm uns zeige, dann müsse sie ohne irgendwelche Rücksichten der Welt immer und immer wieder verkündet werden. Dir. Dr. Lange schließt sich den Ausführungen des Vorredners an und betont, daß auch unser heiligstes Programm, die Thauroh, im Augenblick ihrer Übergabe, ein fast unerreichbares Ideal für das jüdische Volk gewesen sei. Nach kurzer Geschäftsordnungsdebatte wird zuerst über das Berliner Programm, obwohl es nicht das weitgehendere ist, abgestimmt. Es wird mit 67 gegen 39 Stimmen angenommen. Das Frankfurter Programm dagegen wird durch einstimmigen Beschluß der Versammlung als richtunggebend für die Verinnerlichung der Organisation und als Grundlage ihres endgiltigen Programms bezeichnet und soll der Organisationsleitung sowohl als auch den einzelnen Gruppen geistiger Führer für ihre Weiterarbeit sein. Beide Entwürfe, die Berliner Hauptrichtlinien und das Frankfurter Programm, werden zu formalen Änderungen einer Kommission überwiesen, deren Ernennung dem G.A. übertragen wird. Dir. Dr. Lange verliest nun einen Brief vom Waad Hair of the Aschkenasim Communitz, Jerusalem, laut dem die A.J. allein dort als Vertretung des orthodoxen Judentums angesehen wird. Ein Antrag Harry L e v y s auf Verlegung der Blätter-Redaktion von Frankfurt nach Berlin wird abgelehnt. Dir. Dr. Lange berichtet über die neu gegründete „Agiv". Dr. Hildesheimer gibt seiner Freude über den würdigen Verlauf der Tagung und ihren Erfolg Ausdruck. Dir. Dr. Lange schließt die Versammlung mit dem Wunsche, daß auf Grund der geleisteten Arbeit neues, frisches Leben in der Jugendorganisation aufblühe. WVMLGWWOWMMWL'VMMOMMM'd Verwendet Agudas Jisroel-Marken! Zu beziehen durch das Büro der A. J. J. O. Frankfurt am Main, Am Tiergarten 8. —

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