Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 52.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 52.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Durch QkmrintKdltrftm Sam Schuster, n^n.®flb von nachgenannten Frauen: Ettel Strau« 2. Mioa Goldschmidt 1,70, Molchon Strau* 1.60, Saare Hecht 3. Bal>et Strau« 1, Ester Schuster 2. Adelheid Schuster 0.80. Eva Schuster 3. Juda Birk 3, Juf. obz. Porto 17.70 M., wovon 1.70 M. für u B. C. und 2 M. für R. VIII. Stuttgart Durch Prediger S. Abraham: Manasse Löwe 2. dessen Frau NTNGrld 7.01, S. D. 9Wrblinger 6. N N 2, E. Heyun, 11. N. N. 16. Mose* Oppenheimer 10, I. Berlinger 4. X- X. TITB2 m 1, Auf. abz. Porto 66.71 M., wovon je 8 M. für die R. Vffl und X. Schatte». Durch W. Frank. ri^N'Gelb von: Frau Sol. Heß 1. Frau Jona« Stern 0.60, Frau Felbel Stern 1, Frau S. Kaufmann 1.10, Frau E. Kaufmann 1, Frau H. Bauer 0.70. Frau M. Ster» 1. Frau Esther Bauer 1. Frau A. Heß 1. Frau H. Heb 0.60. Frau S. Bauer 1, Frau Wittwe Hetz 0.48. Frau G. Kotz 0.60, Frau S. Stern 1, Frau S. Katz 0.60, Frau Wittwe Stern 1. Frau F. Brodreich 0.60, Frau S. Wallenstein 0.40, Frau 8. Klotz I. ■ 0.60, Fra» Wittwe Katz 0.40, zus. 16.58 M., wovon j 3.68 M. für TVt Stargard Durch R. I. Karger in Sartz a. d. H: Frau Ritzewoller. AAZ-Geld 4«.60 M. wovon 2.00 M. für da» f v »nd je 4 M. für die R. IV und VIII. Seuufekd. Durch Lehrer N. Wolf: Frau Frieda Nruvrrgrr am Jahrzeittage ihrer sel. Mutter 2.60 M., abz. Porto 2.30 M. - Schein sek«' Leopold Waldmann: n'dN'Geld vo» seiner Fra» Sallh 10. "I^-Geld beim erste» Ausgange derselben 10, zus. 20 M„ wovon je 2 M. für die jüdische BolkSküche und den rum. y?12 >n Sossed. Spaugeuöerg Durch Gememdeitllrstrn H. R. Spangrnthal; Au« der Sammelbüchse in der Synagoge 13 M.. wovon 3 M. für die rumilnische Gemeinde in Lasset» Scheiu/ekd. Durch Lehrer Max Frdrrlein 32 M., wovon je 3 M. für S. Feibusch Eohn und R. X, 10 M. für die N"2.u»d 6 M. für R. VIII. Steuer öerg Frau Georgine Jaeobsvhn: für die N"2 8 M. -- V Zur Kunde Palästina^. Das „todte Meer“ (n^an 2"). (Schluss von Nr. lOO.) Die Salzgruben and Sümpfe, von denen der Prophet hier eprioht, befinden eich am Ufer des See*. Aber nach an den beiden Ufern des Jordan in seinem Unterlaufe ist der Boden mit Salm bedeckt, so dass Menschen and Pferde bis an die Schenkel einsinken. Wenn nämlich in der Begenseit der See über seine Ufer tritt and dieselben überschwemmt, so bilden sich beim späteren Zorüoktreten dee Wassers an tiefen Stellen Pfützen and Sümpfe. Durch die grosse Sommerhitze (im Monate Siwan 43 Orad Celsius im Schatten) in diesem Thalkessel verdunstet alles Wasser, und nur das Salz bleibt zurück. Der ans dem See sich bildende and aufsteigende Wasserdampf ist oft recht dicht Dass diese Verdunstung sehr stark sein muss, ist leicht eu begreifen, wenn man bedenkt, dass der Jordan allein täglich dem See eine Wassermasse von 6000 Millionen Kilogramm (Liter) zuführt, ohne dass der Wasserspiegel sich hebt (Der See hat keinen Ab. fluss.) Wenn Jemand auf dem „Oelberge“ steht, so erscheint ihm dieser über dem See schwebende Wasserdunst wie eine finstere Wolke; aber auch über den Ufern lagert dieser Nebel und übersieht alle Gegenstände mit einer Salzkruste. Dass dieser Nebel und überhaupt die Atmosphäre in der Nähe des See’s giftig ist, wie früher behauptet wurde, sowie dass kein lebendes Wesen in der Nähe desselben leben kann und dass die über ihn fliegenden Vögel todt herabfielen, ist Alles Erfindung und Lüge. Von jeher haben Menschen dort gelebt, und der französische Reisende Lion und seine Begleiter, welche den See erforscht und in ihrem Sohiffe einundzwanzig Tage sich auf demselben aufgehalten haben, blieben gesund und wohlbehalten. Uebrigens giebt es viele Vögel in der Nähe, und an der Mündung des Jordan halten sich zahlreiche Störche auf, die sich von den Fischen ernähren, welche von der Fluth des Jordan zu weit fortgerissen und vor der Mündung desselben in den See umkommen. Die Schwalben fliegen wie über andere Gewässer, über den See, berühren die Oberfläche desselben manchmal mit ihren Flügeln und erheben sich wieder munter in die Luft. Wilde Gänse und Seevögel nisten am südlichen Ufer; Raubvögel sieht man bald hier, bald dorthin sieben; im ganzen Thalgebiete trifft man muntere Hirsche, Hasen und Kaninchen an, ja sogar Hyänen, Wölfe nnd Leoparden statten hier zuweilen einen Besuch ab.