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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1884-01-01 · 15. Jahrgang Nᵒ 48. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
15 (1884)
Issue
15. Jahrgang Nᵒ 48.
Article
Beilage zu Nᵒ 48.
Date
1884-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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— 40 — auch baldige Abhilfe xugeeagt hatten, ihr gegebenes Versprechen nioht gehalten haben. Wir aweüeln ja nioht darr", dass es nioht mit Yoreata oder ans Böswilligkeit unterblieb, sondern gewiss nur durch anderweitige YerhindemngsgrOnde. Aber, geehrte Herren 1 Bedenket und übereget: Es ist keine Zeit mehr, nooh an sohweigent Bedenket, dass ein Missions- Krankenhaus die Wnrael von allem Hebel istl So war das hiesige Krankenhaus der Mission der Anfang des Abfalls in Jerusalem; durch das Krankenhaus ist es der Mission gelungen, sich in der heiligen Stadt Je&usalem festsusecaen, wo doch mehrere jüdische Krankenhäuser und viele Aerste, die jederseit oonsultirt werden können, vorhanden sind. Und so steht beute noch das Missions-Krankenhaus, ein Stein des Anstossees für die Bewohner unserer Stadt, und Viele, Viele stürsen leider und sind auf ewig verloren! Um wie viel grösser erst ist die Gefahr in einer so kleinen Stadt wie Hebron, einer Stadt ohne Arst, wo die Ankunft eines solchen für ein wichtiges und freudiges Ureigniss angesehen wird, mögen seine Ziele auch auf einem gana anderen Gebiete liegen. Gans besonders wende ich mich an die sehr ehrenwerthen Herrn Major Goldsohmidt,. Markus Adler und Karl Wallrauoh, die in den jüngsten Jahren Hebron besucht und die Sachlage kennen gelernt haben. O, geehrte Herren, nehmen Sie die Sache nicht leicht, eine unermessliche Gefahr schwebt über eine in Tugend ausgeseiohnete Gemeinde in Israel, die Sie um schleunige 'Hilfe an fleht. Helfet, so wird Euch + Briefkasten. A. 0. in L. 8.77 M. für R. HI verwendet Gewinnen Sie der Alliance recht viele Mitglieder! L. F. la VF. und sehr vielen Anderen. Ich habe achon dee Oefterea an dieser Stelle bekannt gegeben, dass weder der von Ihnen bedachte 8-, noch Irgend einer von den mit jeder Post unslhtlge Postkarten, in Begleitung von Erde» Isob etc. ans Jerusalem Versendenden „Rabbiner" Ist, sondern dass dieselben sieh diesen Ehrentitel bloss anmaasen, um damit fromme und edle Morsen um so leichter sn ködern. Was den berüchtlgsten dieser Insserst flelsslgen Korrespondenten anbetrifft, so hat derselbe seit einiger Zelt die seinen Geschäftsbetrieb gans bedeutend fördernde and die Bewohner des heiligen Landes noch weit mehr als früher herabwürdigende und schädigende Einrichtung getroffen, dass er die bisher gebrauchte hebrftitehe Sprache mit der deutschen vertauschte, die haufenweise »beendenden Postkarten, die sämmtllcb denselben Wortlaut haben, entweder durch einen Hectograph vervielfältigt, oder vielleicht durch einen eigens daxu bestallten Secretär In grosser Antahl anfertigen lässt, und, was tief xu bedauern bleibt, giesse Summen Geldes daraufhin erhält. Um nun dieses unerhörte Vorgehen nicht su fördern, sondern Im Gegenlhell soweit als Irgend möglich su bekämpfen und allmählich unmöglich su machen, werde Ich sowohl die mir von Ihnen für diesen Polygraphen angegangenen, als die mir fernerhin für denselben angehenden Beder Allgütige helfen! Anträge, Ihm nicht snkommen lassen, sonder» sie sam Theil der Rabrik VIII, sum Thell anderen Rubriken meiner Verselchnlsse xuwenden. H. 8. in N. 10 M. für die russischen Flüchtlinge in Jerusalem verwendet A. D. in H. Wenn 8ie die Ihnen aus dem heiligen Lande angehenden Postkarten weiterhin so generös berücksichtigen sollten, werden Sie recht bald mit jeder Postsendung eine stattliche Correeponden» von dort erhalten. Sammeln Sie lieber für die Rubriken H, HI, Kl und XII. meiner Veraeichnisse und Sie erwerben sich damit ein weit grösseres Verdienst, und die lästigen Correepondenxen bleiben Ihnen daau noch erspart — Babb. B. in B. Ihre warmen, überaus freundlichen Wünsche sum!T*1 haben mir sehr wohlgethxn, und erwiedere ich diese Wünsche für Sie, wenn auch etwas spät, aus der tiefsten Tiefe meines Uersens. Berücksichtigen Sie gütigst die Urnen gesandten Drucksachen und erfreuen Sie mich recht bald mit einer langen Mitgliederliste für die Alliance! B in A. Vielen Dank für Ihre freundlichen Mittheilungen, von denen sofort Notis genommenworden ist Zum Stellenwechsel meine besten Glückwünsche! 8. F. in N. H. ist der Unterstützung nicht besonders würdig, weshalb ich — vorbehaltlich Ihrer Zustimmung — die 10 M. dem Vereine "OTTO mrs« muwenden will. L. B. in F. 9 M. für das israelitisch a- Waisenhans in Jerusalem verwendet -vvv llgl DG, HgDttz ggftjf MglE t» M^tzOGUAG.

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