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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1884-01-01 · 15. Jahrgang Nᵒ 27. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
15 (1884)
Issue
15. Jahrgang Nᵒ 27.
Article
Beilage zu Nᵒ 27.
Date
1884-01-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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— 145 — E-b H. K 103 M. Juliu« «dler 5 M. Kraukfuri « JK. S. I. Spiegelberg 00 M. ^ermmfeim. Em. Dreyfuä 2 M. jkattüakt H-Kksatz Durch Lehrer Qi. Schwach: Frau F. Hirsch 3 M. K«e«feld H. Fürst 6 M H-h. 8. K. 20 M. Keiketchel». Ungenannt 20 M. «äanaserr. Landrabbiner Dr. S. Gronemaiin 15 M. Aarksruße Ungrnannt 0.05 M. Are»t»«ch. Tarl Brück 5 M. )oßr «« HK«t«. F. Hirsch 0 M. M- B. 150 M. Htrigßei« Frau D. Lüwenstein 8 M kgdg. N 8ck. 50 M. St(|lst«. M. Marx 3 M. 8—o. 8. J. 6 M. Stuttgart. Frau D. Ä. Gutmann 5 M. 8tbg. 8. L 10 M. T-O. Ph. B.: TPSO 10, TD 14, b«gl. 36, ,us. 60 M. ätugruauut 16 M. S8«ssl«4 Durch Vorstand Joseph Schatz: auder Annen buchst der Gemeinde 15 M. I8«ifchsik. X. N 7 50 M. Die Colo&isatiofi P&läsüna's. —-- 4-» 4 ♦ Der Ackerbau in Palästina.*) Eine Hügelkette, die eich vom Libanon, im Norden Palästina’«, bi« tur Wüite "130. im Soden hinsieht, theilt da* vom Jordan westlich liegende Land in iwei Theile, einen öetlichen und einen westliehen, die in Beiug auf Klima, Bodenbeschaffenheit, Waaaerreichthum, aber auch in Beeng auf die Bewohner und deren Beschäftigung sehr verschieden sind. Uns interesairt hier nur der westliche Theil, denn nur dieser ist von Juden bewohnt, die sich dem Ackerbau widmen wollen. Dieser Theil des Landes, der im Osten vom Gebirge Judäa, im Norden vom Karmeigebirge, im Westen vom Meere und im Süden vom 31. Grad nbrdl. Breite begrenst wird, ist etwa 40 Meilen (die Meile su 4 Kilometer) lang «nd 3 Meilen breit. Längs des mittelländischen Meeres ist eine Tiefebene, welche Im Norden ‘JHtP., im Süden TlSBV. genannt wird. Vom Gebirge strOmen mehrere Flüsse und Bäche dem Meere su: Der „blaue Fluss“ (im Arabischen: „Naher Bark ah“), der „Bach Aohsar“ (im Arabischen: „Illrkon“), der Fluss „Abu Habura“, der Bach „M6J Hajarkon“ (.rö WH*> ppTn 'S (im Arabischen: Naher Ena“), der „Bach Bereit“ (H .HD DV) pDP (im Arabischen: „Rfluben“). Im Winter und auch im Frühjahr sind diese Flüsse und Bäche sehr wasserreich und tränken die Erde; im Sommer vertrocknen sie, mit Ausnahme der „MAj Hajarkon“, deren Ufer deshalb immer grün und fruchtbar sind und su den besten Plätsen Palästina's besüglich des Bodens gehüren. Denn Weisen, Gerste und Durrah gedeihen dort in üppiger Fülle, ebenso wie Gold- und Granatäpfel, Esrogim und sonstige Südfrüchte. Auch sind die Wege hier besser als sonstwo. Es ist deshalb nicht su verwundern, dass dieser Strich am meisten von Juden und Nichtjuden sum Wolinsitie erwählt wird. Einiges über den Ackerbau: Hier im heiligen Lande sind nicht die Monate TIDH und 3M die heisaesten, wie es in Europa der Fall ist, sondern der in welchem das Thermometer oft 30 Grade Celsius seigt Dann ist jeder Pflansenwuchs von der Sonne verbrannt, Gras und Blätter sind vorwelkt, die Bäche sind eingetrocknet, und die Einwohner schauen sehnsüchtig nach Westen, ob sich nicht bald die erste Wolke dort blicken lässt Ende seigt sich leichtes Gewülk vor der Sonne; am Abend übersieht sich dann der Himmel mit schweren Wolken. Nach weiteren acht bis viersehn Tagen fällt der Frühregen CTD in kleinen Tropfen sur Erde, und in wenigen Tagen hat sich der Anblick des Bodens wie durch Zauber verändert. Thal und Hügel sind mit einem grünen Teppich übersogen, auf dem Tausende herrlicher und wohlriechender Blumen prangen. Der Anfang des Jahres bildet den Anfang der Bodenarbeit; der Boden Ist welch und der Bauer kann ihn mit der Pflugschar Offhen. Der Felache längt nun an die Herlwtaussaat su säen, nämlich Gerste, Welsen und Feigbohnsn, allein das Unkraut lässt er ruldg sieben und dis Aeaker überwuchern. Nach dem Frühregen säet der Felaehe Besam (oder Luplnenl*), Indem er mit einem hüehat primitiven Pfluge Furchen sieht, die diesen •) Aus dar "p*X

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