Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 12.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 12.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Brikskafttll. L. B. in C. K. schreibt an jede ihm aus den öffentlichen Spenden-Berzeichnissen bekannt werdende Adresse Briefe, wir Tie deren mehrere von ihm erhalten haben und dieser Umstand ift'S, der mich etwas mißtrauisch gegen ihn macht, weshalb ich auch die 5 M. für den unglücklichen Familienvater (Aufruf von der Expedition der »Jüdischen Presse") verwendet habe, Rabb. J)r. Z. in T. Tie haben bereitentschieden, — nun. so erübrigt mir denn nur noch die Bitte: Tie möchten den bedeutsamen Ausfall durch häufige Lammlungen in Ihrem weit ausgcdchnten Wirkungskreise für die anderen Rubriken meiner Verzeichnisse reichlich z» decken suchen. Frau Br. Z lt. in //. Für Ihre freundlichen Wünsche den herzlichsten Tank! Machen Sie sich, hochgeehrte Freundin, über die erhaltene Aufmerksamkeit keine besonderen Bedenken, — sie ist solcher wahrlich nicht iverth. I M. genügt vollständig dafür, die ich für Tie, selbstverständlich ohne Angal>e Ihres geehrten Namens. dem Absender mit Freude» übermitteln will. Rabb. Br. V. in J. Ihre freundschaftlichen Zeilen habe ich mit lvsonderer Freude gelesen. Die bescheidene Sendung sehe ich als bahnbrechende» Anfang an. Laß es mir innerlich wehe »Hut, die in Ihrer verehrlichen Olemrinde fließende» beträchtlichen Summen nicht ziveckentfprechrnd verwendet zu sehen, kann ich Ihnen nicht vorenthaltr»; da Sic aber keine Aenderung darin herbeiführe» zu dürfen glaube», so muß ich mich vorläufig mit Ihrer volle» Urberrinstimmung im Princip zufrieden gebe», obwohl damit an dem sehr bedaucrnswerthen Uebelstände nicht» gebessert wird. — Die von ivrr» U. gesammelte» 6 M. hal>e ich schon »>» dcßwillcn der Rubrik VIII zugcwendct, al» dann da» betreffende „Kalial“, sofern e» würdige T. Ch.“ besitzt, jedenfalls auch seinen Iheil davon erhält. X. E. in 31. 7.35 M. für die russischen Flüchtlinge i» Jerusalem bestimmt. K. B. in K. Ich muß von den »dirretc» Sendungen »ach J." aus» Entschiedenste abrathcn, da die Gelder dann i» den allermeisten Fällen nicht an die rechte Stelle gelangen. M. E. in B. Ihre höchst liebenswürdigkn Zeilen habe ich mit inniger Freude gelesen »>nd hätte auch ganz gewiß in einem besonderen Schreiben darauf geantwortet. wenn mir die« irgendwie möglich gewesen wäre. — Wa» vic .Tendenz" von „A. B. A.“ bildet? Nach meiner nur sehr unmaßgeblichen Ansicht die Absicht: unklaren Köpfen und schwankenden Gemüther» einmal mit ergreifender und erschüttenider Klarheit das Ziel vor Augen zu halten, das sie mit Worten heiß erflehen, sobald es sich aber um die wirkliche Anbahnung derk<->be» handelt, unter diesen oder jenen Borwänden aluvenden und durchaus nicht gewillt sind, ihren Worten die entsprechenden Thaten folgen zu lassen. Daß noch Niemand bisher e» gewagt, die Wahrheiten, von denen Millionen unserer Glaubensgenossen ttef durchdrungen sind, vor aller Welt so offen und rückhaltlos auszusprechen, wie dir« in der erwähnten Schrift geschieht, ist ein unwiderlegbarer Beweis für die seltene jüdisch-nationale Begeisterung, für da» ehrfurchtgebietende jüdisch-religiöse Selbstbewußtsein und die echabene Eharacterftärke de« BereT*. — Wa« die Theilnahme unserer russischen der an dem hochheiligen nationalen Werke betrifft, so kann ich Ihnen dieselbe nur al» eine 'höchst rühmen-- werthe bezeichnen; man unterschätzt die Leute im Kaftan ganz gewaltig auch in dieser Angelegenheit. — Um nun schließlich auch auf Ihren akademischen Verein kurz zurückzukommen, so bleibt das Wort Koheleth'S (9,1 1) gewiß ein wahres und unantastbares für alle Zeit; ein ganz Nein wenig jedoch dürfte derselbe seine nicht hoch genug anzuschlagendc ideelle Theilnahme in'S praktisch Materielle übersetzen. Und wa» man nicht selber zu leisten vermag, dafür muß man um so eifriger Andere zu gewinnen bemüht fein; meinen Sie nicht auch so, junger Freund'? A. R. in N. ES girbt kein WohlthätigkeitSgebiet, wofür ich nicht Gaben entgegcnnehme und ihrer Bestimmung gemäß weiter befördere, und so habe ich den» auch Ihre 3.20 M. ganz nach Ihrem Wunsche verwendet. Lassen Sie öfter« ettvaS von sich hören! W. K. in F. Wenn auch etwa« spät, aber doch wohlgemeint, meine innigsten Glückwünsche zu dem freudigen Familirufrstr! — Die 37.40 M. habe ich Ihrer Bestimmung gemäß, die 6.10 M. Challah- Gcld für R. HI venvendet. O. 8. in //. 8.65 M. Den russischen Flüchtlingen in Jerusalem zugcivendct. Hammechakeh. Sic hal»cn wohl irrthümlich bei den 2, M. diese Bezeichnung vorgcsetzt; aus Ihnen leicht erklärlichem Grunde' habe ich dafür „Ungenannt" gesetzt. M. 8. in A. Warten Sie. mein Werthestcr, in Zukunft nicht erst das Erinncrungsfchrcibe» ab; .fa-Tpa pi *17 J. X. in II. Sie werden Alles »ach Wunsch verzeichnet finden. 8. L. in 8. Nach reiflicher Erwägung habe ich die 25 M. für de» Wiederaufbau der Schule in Ga lata l>estimmt. Für Ihre freundliche Theilnahme meinen besten Dank! II. B. in A. Sie hätten dem Wdbc keine bessere Berwendung geben können, jr*TB3 nVn: rro» ptt (,‘N »TCO "L T') D*CC und 0137? sind die Betreffenden, trotz ihrer äußeren Freiheit. Ja, aus den Netzen der Mission befreit zu iverbrn, ist oft noch weit schwieriger, als irgend einer leichten Haft zu entkommen, und die traurigen Seelcnfängrr treiben itr Geschäft an den heiligsten Stätten der Erde in einer scham- und ehrlosen Weise. — Lassen Sic mich bald wieder etwa» höre»! .1. E. in V. Ein sehr bescheidener Anfang aus Ihrem neuen Wirkungskreise, aber voch immerhin ein Anfang. In V. hat sich einer Ihrer Vorgänger, ein gewisser £—h, nicht weniger al« 28 n^nBüch-chen kommen lassen; zu welchem Zivcckc aber dieselben dort verwendet werden? Zu dem rechten jedenfalls nicht, denn ich habe in de» vier Jahre», die seit der Hinsendung verflossen, soviel wie gar nichts aus V. erhalten. Ich will hoffen, daß Sie das von Ihren beiden letzten Vorgängern Vernachlässigte tüchtig nachholen und da« heilige Werk nach Kräften zu fördern aufrichtig bemüht sein werden. J. II. in B. 6 M. für den Verein verwendet. A. M. in Polajetro. Ich bitte höflichst um gütige Mittheilung Ihrer vollen Adrrffe. um Ihnen darauf hin verschiedene Zusendungen machen zu können. M. E. in T. Sie werden die 33.50 M. in R. VHI veröffentlicht finden. Die gewünschte Bemerkung habe ich wohl hinzugefügt, viel nützen wird sie Ihnen jedoch, nach den b«»her gemachten Erfahrungen, nicht.