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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1884-01-01 · 15. Jahrgang Nᵒ 12. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
15 (1884)
Issue
15. Jahrgang Nᵒ 12.
Article
Beilage zu Nᵒ 12.
Date
1884-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Rokotnieza 0.20, 8. Topol 0.25 L, zua. ab«. 10 pOt. 206 Rubel — 412 M. Berichtigungen iam vorigen VeneiohniMe. Statt: Ch. Lipeohütz Mite Kunski 8. Mint« 2.20 Preae Puterman 1.15 M-lle Z. Swieo« Salkowshi Zejge ■ oll •» heissen: Ch. Lifaohüt«. Mitskunski. - 8. Mint« 0.20 and «na Biesan 2 R. Proaa. Pate rm an 1.50. M-lle L. Swieo«. Talkowaki. Zajonts. Für die bedrängte i«r. Familie zu Kschlach bei Usingen, sind aus Aufruf in Rr. 1 de« „Israelit" beim Unterzeichneten wie folgt eingegangen: A. Friedheim, Malchow 1, H. Weih, Nordenftadt S. W. Oppenheimer. Usenborn 4, Gebr. Adler, Rüssel«heim 2. Anonym von Hanau 2, Tantor Lohn von Müllheim 3. I«r. Unterslützungsverrin. Worm« 5, rin alter Nassauer in Frankfurt a. M. 10, Herz Kaufmann, Ladrnburg 5, Ungenannt von Helchingen 0,50, David Oppenheimer, Hattersheim 6, Künstler Burghahlach 10 M. Indem ich den freundlichen Gebern für gesandte Gaben innigst danke, bitte ich zugleich Alle, die an dem Schicksal der Schwerheimgesuchtrn theilnehmen, um Zusendung weiterer Gaben, da da« herannaliende hl. solche« besonder« wünschenSwerth erscheinen läßt. Wehrheim, am 2. Februar 1884. M Goldschmidt, Lehrer. - - +-m-v Bericht des Central-Comitä’s für die isralitischen Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem*). Zum 25 jährigen Jubiläum. Im Jahre 1858 entstand in Jerusalem theils durch übermässigen Zuzug an Christen und Mohamedanern, welche weit höheren Miethzins als unsere armen Glaubensgenossen zu zahlen im Stande sind, theils durch rapid zunehmende Frequenz von Pilgern eine so grosse Wohnungsnoth, dass hunderte jüdischer Familien buchstäblich obdachlos wurden. Diese schon an sich grosse Noth wurde,%wie bei jeder Calamität unserer Brüder und Schwestern in der heiligen Stadt, durch die an die Armen tretende Versuchung noch weit mehr gesteigert, dass die stets lauernde Missionsgesellschaft menschenfreundlich den Armen 70 Wohnungen gratis (?) zur Verfügung stellte. Wohl widerstanden G. s. D. Alle der Versuchung und nicht Einer suchte gastliche Aufnahme bei derselben, aber man sah ein, dass nächst der Abhilfe der momentanen Verzweiflung auch für die Zukunft Etwas geschehen müsse, damit der Wiederkehr ao schrecklicher Zustände wenigstens annähernd gesteuert werde. Dies war die nächste Veranlassung zur Gründung des Institutes der rOlO TI3 und es hat sich an jener gewissenlosen Gesellschaft wiederum das Bibelwort erfüllt: Ihr habet Böses gegen mich gebrütet, Gott aber hat es zum Guten gewendet, um einer grösseren Menge, "ÜCT, Lebensexistenz zu verschaffen. Es bildete sich ein Comite, bestehend aus Herren R. Akiba Lehren in Amsterdam, Commerzienrath Josef Hirsch in Halberstadt und Rabbiner Or. Israel Hildesheimer, derzeit in Eisenstadt (Ungarn), die zunächst die Mittel zur Erwerbung eines grösseren von einigen Privaten in Jerusalem zum Bau solcher Armenwohnungen erstandenen Grundstückes herbeizusohaffen sich bemühten. Der himmlische Vater krönte ihre Bemühungen mit dem besten Erfolge, aodass in zwei Jahren nicht nur der Kaufpreis des Grundstückes (72000 Piaster 4 16.15 M.) ganz gedeckt wurde, sondern auch im Jahre 5621 bereits die erste Vertheilung von Wohnungen allerdings nur vier, stattfinden konnte. In den folgenden zwei Decennien wurde diese Anzahl mehr und mehr, indem theils aus Spenden und Legaten vom Centralcomitd selbst Wohnungen erbaut, theils solche von einzelnen hervorragenden Familien oder Vereinen hergestellt wurden. Zu letzteren gehören in erster Reihe die beiden grossen (1869—71, reap. 80—81) vom Freiherrn Wilhelm Carl von Rothschild in Frankfurt a. M. für je 6 Familien erbauten Häuser, dann das Institut DVTO .TU, das von der Familie Hirsch in Halberstadt zur Erinnerung an den früh verblichenen Schalom Hirsch für 4 Familien errichtet, ferner zwei Wohnungen, die den Namen apy rn führen und von einem Comitä in Altona-Hamburg zum ehrenvollen Angedenken an den Oberrabbiner Jacob Ettlinger S"T gewidmet, dazu eine Wohnung, die den Name i HS'TV <7TM und von Paria aus als Andenken an den Rabbiner Salem. UUmann das. votirt, dazu HVQ bntt zwei Wohnungen, aufgerichtet von Herrn ’ Moses Leiter '“3 in Fürth NNvV 7V2, eine von Herrn Simon *) Durch unvorhergesehene und unüberwindliche Hindernisse wurde dieser Bericht su unserem innigsten Bedauern um ein Vierteljahr versOgert.

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