Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 8.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 8.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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WM- Für meh. bedrängte Wittwen gelehrter u. ftommer Rabbiner s.A.*) DM- Für mehrere seit Jahren schwer . leidende, arme Rabbiner a. D. E-n. H. K. 10 M. Frau Mariane Sichel S M. Lch»eri» (Lommcrzienrath S. Salomon 20 M. 8. v. in P 3 M. Meitzendorf. Sigmund Lindo ft M. Für den unglücklichen Lehrer. (Aufruf von L'ehrer M. Rofrinvald in Afertotzni Anonym 3.80 M. E-n H. K. 10 M ^e»t»de». Frau Mariane Sichel 0 M. Kch»ert«. (lommerzienrath S. Salomon 20 M. ft M. Meitzendorf. Siegmund Dindo ft M. vomnitz Ungenannt 3 M. gTwtafri«. David Fenchtwanger ft M. 8. U. in P. 2 M. •) Für dir mit W vrrsebrnen Rubrik« bin« brr Herausgeber dieser Blätter ganz besonder» innig, sie dauernd im Gedächtnig behalten und von Zelt zu Zeit mit einer Spende güiigsi bedenkn zu wollen! Für einen leidenden armen Talmid Chacham. (Aufruf von der Expedition der .Jüdischen Presse.») 8. v. in P. ft M. Sie Coloms&tion Pdistma’s. » * ' -» + VI * Central-Comitä zur Erleichterung der Auswanderung der Israeliten aus Rumänien. II. General»Versammlung, einbernfen am 4|16. o. 517. September 1883 zoGalata. (Fortsetzung von No. 80.) Herr M. 8. war, wie ee Ihnen bekannt ist, eines der eifrigsten und thätigsten Mitglied«- des C.-C., die Ausarbeitung der Statuten ist cumeist sein Werk. Sein gesunder Menschenverstand, sein klarer, praktischer Bliok haben uns seit seinem Dahinsoheiden oft gefehlt und wir fühlen seinen Verlust.*) *) Bei der am 4./16. Februar 1883 in Galats stattgehabten Beerdigung des Herrn Marco Schein hielt Herr Bana. Pineies im Namen des 6.-6. (das durch all. Galatser Mitglieder vertreten war) die Leichenrede, in der er u. A. sagte:. „Was der Verstorbene in diesem einen Jahre geleistet, das wissen wir, seine 6ollegen , das weiss seine Familie, das wissen alle Personen, die ihm nahe gestanden. Er war wahrend der II Monate in der K ans lei des 0.-6. weit eher zu finden, als su Hause, ja im 6.-6. kam ihm die traurige Kunde so, die die Ursache seines Todes gewesen; er konnte nicht dem Schmerse widerstehen, den ihm der tragische Tod seines Lieblingsaohnes verursachte. „Er starb an gebrochenem Herzen! „Im 6.-6. ist durch seinen unerwarteten Tod eine Lücke entstanden, die schwer ausznfUllen sein wird, denn sein praktischer, durchdringender Geist bei der Ausarbeitung der Statuten, des Reglements für die Oolonie etc., wird stets fühlbar sein. All’ sein Sinnen und Trachten war die ganze Zeit hindurch nur auf das'Zustandekommen dar ersten Golonie und auf Mittel, wie selbe zu erhalten, gerichtet. Er war einer von demjenigen, die in aufopfernster Weise dem Wohls der Allgemeinheit ihre Zeit und Kraft widmen, ein uneigennütziger, ehrlicher Charakter, und Gott wird ihn sicherlich seinen verdienten Lohn droben finden lassen. Denn wenn wir auch seine irdische Hülle hier in's Grab senken, sein Geist ist jetst in den lichten Höhen, um ein Melis Joecher sn sein für seine unterdrückten Glaubensgenossen. Er war einer der Bahnbrecher für die Idee der Golonisation Palästina'., und Samarim