Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 3.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 3.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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57 — Lurch Fra»!t>enrictfc Weingart 5.60 M. -tzNge» t« chr«U Kellen Aron Straus»: Sammlung bei dcr Bellth XI Iah feine* 2o(»iir4 5 M. Marlrfäfeim. Durch l'ctjrrr I. vamberger 0 M. Marktßrelf Durch Vehrrr 2. Vegensbnrgcr 4 M. «.»taßaur X. «al,n 10 M. Memmekadorf Durck» l'ehrer M. Vaumau» r> M. AS«rI»rß Durcl» Proviuzialrabbiner Dr. i'. Munk 0 M. gBaani. Durch k'eljrcr (i. Watliau: Frau Jacob Treidel, tltiallabt'S.ld. ab^ Porto 5.80 M. PördNngen Durcl» I. k\ Marr 15 M. ^kSr»öerg David Kupier 5 M Hkenenönrg Durcl» H. Fabian 5 M 3tir*,MP9«t« Lurch iL. Frank 5 M. HAerlanrlngen Durch Vorstand L. veukiuqer 5 M. Httensoo» Durch üolircr 2l. Cppetüiriiiier 8 M. Hltensaos iSarl Sommeich *> M. HAerenerkei« Durch Von'iaud 2 >iaufinai»i 4 M. HKerKeemeu Durch 2. Frank 0 SW. HßorniR Durch Vabbincr Jacob Pick 5 M. VaKosch Durch 2 Mur,t»usli 4 SW. 9ifl|riM. Durch Lehrer 9f. Sglomvn 5 SW. ß Durch Vorstand I. Weiß,nanu II. 10 M. Strahkurg Durch ). Bloch 5 M. Sak»Snffer Durch Vorstand Ä. Stern 4 M. Schnaittach Durch Vochand I. Lichteustädter 5 SW. Schnatltach I. Lichtcnstädter 4 M. Stargard t. &. Frau Wchrwollcr 5 SW. SaargemSnd Durch Vorsäugcr D. Lev», s. «. 5.50 SV.'. Stadttenazfekd 5 M. Durch Vorstand H. Schlos, I. Samtrr. Durch Vabbiner Dr. I. H. Lüb 5 M. Schumci« i« Meckkrulurg Durcl, Julius Pincu». Vorstand dcr i*r. SicligionSgcscllschaft: Sammlung bei einer Berlth Xllah 8.25 SW. T-r. J. K. 5 SW. Krenchtkingen Durch Vorstand 2. Hirsch,»an» 15 Sv,'. Arier. Durch Uberrabbiuer Tr. ^uckormandel 5 SW. Jbierloch Durch V. Vodcnhriiner 5 M. MiltKowo. Durch Vabbiucr 2. Lcroin 0 M. Zempellurg Durch vabbiucr Dr. Schick 5 SW Dis russischen Flüchtlinge in Jerusalem. Jerusalem, den 27 Elul 5«i4.'l. Indem ich Ihnen hiermit Abrechnung über die mir gesandten und zum Besten der russischen Flüchtlinge verausgabten Summen überreiche, gestatten Sie mir wohl einige Worte als Erläuterung hinzuzufügen: Wie Sie wissen, sind von den Comite's in London und Paris grossere Summen zur Vertilgung gestellt worden, um die Flüchtlinge in ihre Heimath zurück zu befördern. Bevor dies Geld ankam. war es meine Aufgabe, unter den dringenden Fällen die dringendsten zur Unterstützung auszusuchen. Während jene Fonds (circa sechszehntausend Francs» ihrem Zwecke gemäss verwendet wurden, konnte ich aus Ihren Mitteln die jungen Leute bedenken, die sich einem Handwerke gewidmet hatten, und jetzt, da der Reisefond leider erschöpft ist, muss ich wieder auf meine alte Aufgabe zurückgreifen. Ich gestehe Ihnen offen, geehrter Herr Rabbiner, dass ich der Sache herzlich müde bin; ausnahmsweise kann ich mich ihr nicht entziehen, aber ich würde es als eine Wohlthat betrachten, ganz davon befreit zu sein. Nicht dass ich meiner Pflicht (Genüge gethan zu haben glaube, wenn ich nun bereits an die anderthalb Jahre unseren unglücklichen Brüdern unendliche Opfer an Zeit und Mühe bringe; diese Thätigkeit hat nicht durch meinen Willen, sondern durch die Macht der Umstände ihren Abschluss gefunden. — Wer nur irgend tüchtig war, wer noch ein Geftlhl in seiner Brust trug für das Entwürdigende dieses Zustandes, der wählte lieber die Rückkehr in das alte Sklavenland, als dass er länger auf dem heiligen Boden das vergiftete Brod der Mission genossen hätte. Sie ersparen mir die Schilderung derer, die zurückgeblieben sind, welche das Haupt der hiesigen Bekehrer, einen abtrünnigen Juden, als ihren Herrn verehren. —