Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1884
- Issue
- 37 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 148 (sequence 4)
- Language
- German
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'Ntir b« Ctetofe braucht» im XIX Eibele henAu»druckr -Diese Strafe ist von kuufleuten und Jude« bewohnt". Dafür stellte rin«jüdisch» Dam« ihn sofort zur Rede, sie saht» in einem geiswollen Briese ihm in'» Gesitbt: Eie sind Antisemit. Darauf folgten geistreich« Entschuldigungen und schüne Phrasen. — Der .Etendard", da» Blatt, welche» die lateinifwen Bälkrr vertreten will, muh dem Principe aemäß, daß Festigung einer Rare zum Hass« und zur Feindschaft gegen anoere Nationen führt, gegen alle» RichtlateinisLe Front machen. Dar» kommt, dag die Juden (außerhalb Frankreich») Liirtr Deutschland» in Sprache und Art sind und di« Rumänier Lateiner trauriger Gestalt! De»halb nimmt da« von Tastelar inspirirte Blatt wuth und Feuer gegen die rumänischen Juden und ihre Rare speiende Artikel de« IndapttuUnM Boomaine auf. Herr Levh Bing hat dem »Etendard" dagegen einm Brief zugesandt, in welchem er darauf hinwrist, daß man vor 1789 in Frankreich von den Juden ebenso gesprochen hat. wie heutzutage in Rumänien und daß. wenn wahre Menschenfreund« nicht dagegen Sorgfalt geübt hätten, man sie damal» ebenso behandelt haben würde, wie heute in Bukarest. Hat Frankreich Unrecht daran gethan die Juden zu befreien? Sagt e«. wenn Ihr e» wagt! _ ftadaMtt. Herr Dr. Hirndorf. Rabbiner in Detroit, ist al» Professor der Geschichte uno Lilteratur für'» »Hebrew Union College" gewählt worden. Herr Dr Z. ist in Fürth (1829) geboren, studirte in München, wa. eine Reihe von Jahren Prediger und Schuldirektor in Lipto- St.-Miklo» (Ungarn), dann Direktor de» Seminar» der Mark»-Haindorfschen Stiftung und ist seit 1878 Rabbiner in Detroit. Tr trat seine neue Stellung am „College", da« an ihm eine sehr tüchtige pädagogische und litterarische Kraft gewinnt, schon am 1. September an. Aeriser Kranz Aosepß, der jüngst den Manvoern in der Gegend von Arad beiwohnte, nahm dort die Huldigungen zahlreicher Deputationen entgegen. Den katholische« kleru» ermahnte er. den brüderlichen Frieden zu nähren und von konfessionellen Reibungen sich fern zu haltm. Zur Deputation der i«raelitischen Gemeinde sagte er: .Seien Sir überzeugt, daß ohne Unterschied der Religion jeder einzelne Bürger de« Staate», wenn er sich durch Treue und selbstlosen Patriotismus drsien verdient macht» Meiner Gnade und de» Schutze» Meiner Regierung stet» versichert sein kann."_ Beim Tode «elmeS Jtinfteft. Bon Bertha Sprter in Heinebach. Bon I. » in R. IDaS 09 mm «rkena,, Wf VrW «I, Deinem Her,„t- I. Zwei VRittri -ad, um gut ju werden. Der Herr, Dein »ton, in Dein» Hand; Sie ailluden Dir Dein Blück aus Erden: II ist Dein .Herz" und Drin .Verstand". st. Mi» Dir geh' streng stet» in» Bericht, Mi« Andern magst Du Rachsicht Üben; — Da» heifit, wie Gott der Herr es sprich«: Sich selbst und And'r« wahrhast liehen. A«G de« Sptmchschatz de» Tal««d. Poetisch Übersetzt von Max Weinberg. Je nach der Reise Versieh' Dich mit Speise. Erst studire. Dann kritifir». Rimm Wahrheit an Bon Jedermann, sonst am Wann uch wenig dran. 81 Hliitlzsrl-A«fgLde«. L Dr»tscheo KUdr»-K8ttzfel. von I. St. in Beulhen O.S. Die erst« findest sicherlich Du an der Berge Fufi Mit eingrschobenrm ,n" dringt Dir die zweite Rust und Brufi Da» »tanz» welch' ein reicher Schatz! Wohlan, Ihr wilden ttzeifln, Wagt Euch an ihn mit Eurer Hatz! Heran Herr Bildemeistrr! II. Hrvrittfchr» Hsmomz«. Boa «. in R. Fehlt'» Dir. Streb« bald sie zu erreichen; Haft Du'». Sorge schnell, das, e» mög' weichen. ULL Dr«1fchr« Artth«O-riPh. Bon B. St. tu B. Der Frühling kam — und die Natur erwachte, Di« zarten Pflänzchen sprofiten au» der Erd' hervor, Die Menschen, neu belebt, sie dachten: Mdg' <lt»N sie wachse» lassen hoch empor! Auch ich hat ein so zarte» Pflänzchen eigen, E» war viel »eurer mir, al» all« auf der Flur. Ich pflegt' e» treu, ich macht nicht von ihm weichen, und doch starb e« mir ab nach kurzer Schenäspur. Und mit ihm all' mein Sehnen, all' mein Hossen Aus schönere Tage, wenn'« geworden grofi. tch träumte mir, der Himmel stünde offen, l» ich so köstlich dies« Zeit genofi. Doch wie ja Alle» eitel auf der Erde, So wurde mir auch diese Freud' geraubt; Der Schöpfer, der zum Pflänzchen sprach: e» werde! Er nah« «» fort, ich hätf «» nicht geglaubt. Man grub e» rin tief ta Mt Erden, An bessern Ort. wo ihm kein Leid geschicht. Wa» Staub war, mufi zu Staube werden — In mich nun stille Wehmuth zieht. 1 S 3 4 8 ein Flufi in Palästina. Ist»» ein Flufi in Italien. 1 1 st rin Flufi in der Schweiz. 18 4 8 «in biblischer Samt. 1 8 6 9 der Verbündete eine» Patriarchen. 8 6 8 Brofivater eine» israelitischen König». 1 st 4 8 st eine Stabt in Basan. 8 8 st 4 ein römischer Kaiser. der Kitttzfrl itt **r. Ur. L Gtzautafle, (neuere Schreibart: Fantafi«) Fant, Asten. II. 2^ (Biel, siehe 1. «. M. 88,9). 3") (Lehrer). "C? (Sohn). -ty (Aetreide). In uächster Nr. gedenken wir wieder DeeiSrtthsel p» briB» Verantwortlicher Redactkur vr. Rahmer. Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Robert Fries«, Leipzitz-