Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1884
- Issue
- 14 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 56 (sequence 4)
- Language
- German
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Au» der Februarnummer von Alexander Weil'« ^kario wvniongs' seien einige Zeilen hier miedergegeben: „Daß e» betrügerische und niedrige Juden giebt, daran zweifelt Niemand. Aber sie befolgen die Vorschriften de» Judrnthum» nicht und sic thäten gut daran, dem Beispiele de» Fälscher» Schapira Folge zu leisten, der, bevor er mit seiner .falschen Pergamentene* austrat, sich zum Christenthuzn bekehrte.- .Sarah Bernhard hat der» verstanden; sie ist Christin grworden.- .Der Antlsemitismn«. der in Deutschland und Rüglaut) eine nicht» weiter al» unanständige Spekulation auf Gewinn und Plünderung gnvorden ist. wird in Frankreich eine Maske der Heuchelei und Bigvtleric.- Am 10. März verstarb m Marschau Herr Alexander Lesser, bekannt besonder» al» Kniifttheoretikcr. Ala ausübender Künstler hat er gern Gegenstände gewählt, in denen da» jüdische Leben in seinen schöne», erhebenden Seiten geschildert wird und hat c» seine» jüd. Genossen oft wiederholt, daß Carrikaturcn de» Judcnthum» und der Jude» füglich den Judenfeinden überlassen werden sollten. Sein letzte» unvollcndc« gebliebenes Bild stellte .die Judendrputation empfängt die Privilegien von König Kasimirdar. 70 Jahre alt. wurde er i» höchst ehrenvoller Weise zur ewigen Ruhr bestattet. -urtasu«. Der BeschwerdeauSschutzder Abgrordnetenkam«, I in München beschäftigte sich am 20. März mit dempensionm,I Hauptmann Thumser. Eine dramatische Arbeit tajclbql war bei einer Prrisbewerbung leer ausgegangen, roätunll dir eine» Israeliten mit einem Preis ausgezeichnet ivordgl sein soll. Beschwerdeführer glaubt, datz durch die Arbeit dal Genannten Deutschland beleidigt und durch deren Ho«.! rirung dem Judcnthum Borschub geleistet worden, jJ Juden in der Kammer hätten über seine Beschwerde nchl mit abzustimmen. Tie Bcschiverdc wird auf Antrag fa| Abg. v. Dobencck abgcivicscn. Au» dem Sprachschatz des Talmud. Poetisch übeiletzl von Max Weinberg, Echt ist ei» freund, der, trifft dich Noth, Mein mit Dir tbcilt sein lepl' «tiüf Brod, Und der. n>en» Dich unisängl der lud, Noch deinen Kinder» lenkt da» Boot. Nicht wa» er giebt, nur wie er reicht die Oiabe, Besiimmi der Wohllhat Vertii, de« flmmi Labe. XI ein sehr lü> Gesucht^ , ein sehr liichnge», ».geivandi den im Alter von NO—«U Jahren, i»raelt>. Eonses., gegen hohen Lohn, pr. sofort oder I. April, von einem tUtercn, alleinstehenden Herrn, tiierl. an L. Spanier, Bielefeld, erbele». _[loütte Köchin gesucht! 'jur Wechselzeit suche ich eine religiöse, tüchtige, perseeie Köchin, Ütnter Lolin und angenehme Slrl lung. * UdU« Iran Lat. Rothschild _in Grevenbroich de, Neust, Ich suche ,|ii Cfftrn ein ordentliche« Iaraelitische« Mädchen, weläie« init ttindern »nizngelien iveist. Hermann Dann, Thor«. 104!>| Tjut Beaussichtignng u. Pflege der A Kinder ivte zur Erlheilnng de« Handarbeilniilerrichi« an die ivetb lichen 'söglinge. suäw ich gegen gute» Oktal! ein gebildete«, gesepie» Mäd< che», Kindergärlnerinnen erhalte» de» Borgig, 1107Ä Kran Apha»«« SRara», Vorsteherin de« i«r, Waisenhause» für Westfalen und Rheinland in Paderborn. (£*in geb. anstäud. Mädchen V(mosaisch» mit gut. Jrngn. wünscht Stellung,, seldstständ. Führung d Wirthschas» od. Stübe d. Ha««sr. Oft. an F. Arendt, rischhansen, Ostpreußen. [lotif,] pfSötirt ““ ykosalir Hrinrmann» __ Magdeburg, «eorgcnstr. 0. In meinem Prnfionat finden zu Ostern noch einige Knaben, welche die hies, gediegenen schulen >0ihmn., Rcalg. u. bandei«schule> besuchen sollen, Ausnahme und Nachhilfe in allen Unierrichiss. Eonversaliou in neuern Spr, Beste Referenzen. Rabbiner Dr. ftrontr in Branden- Wir suchen für unser Destillationo« (kolonial» waaren re. re. Geschäft t« Ostern diese« Jahre«, bei frei er Station, einen Lehrling, »er mit guter Schulbildung «»«gerüstet, (toltzerg. (104.Ho M. S. Alexander <t (so.;Ui Ostern könne» noch »jüd. junge Mädchen bei mir Ausnahme find. Einps, durch die 1>rn l>l)r Frankl, sterschstein u. Holzmann. Frau Minna Wassermann, Beilin. Lianleubiirger Slr. M I [UMr -i-i- «- ZWscht Kaabr«, I tiiH-idK da» vorzüglich gute 4 Gvmnafium bei »che» wollen. 4. i finden gute Venfion gegen t i mäßigen Drei« in meinem » > Hause. (10T»7r) ' ( Helligenstadt, + R, M Bez. Ersuri. 4 Ad- Levn, + Lehrer der Liinagogengem. j Ter jüdische Lehrer 8. li'uolis t« Braunschweig, Steinftrasie 4 empfikh» sich zur Ausnahme rwn Schülern, welche di» hiesigen vorzüglichen höheren Schulen - 8yM«afi«M» Realschule I. Ordnung, Realschule II. Ordnung» Polytechnikum — besuchen sollen, — tßeräumige Wohnung, gute Kost, liebevolle und dabei strenge Erziehung, Beausfichtigung der Schularbeiten >e. — Nähere« brieflich unter obiger Adresse. — Beste Referenzen. Dr. Mühlfelder, Ssabbiner in («hemm». „Arediger-Mannheimer- Stistung" Am t7. £tlol>er d. I,, flelar.-; fin ältere», jüdische» Mädchen, da»! Schüler der hiefiqen tri gute Zeugnisse einsenden kan», > Nischen Anstalten finde» eine gme bürgerliche Küche und alle' meinem Hause liebevolle ll» bäu»lich«Arbeile»sauber»ndpunkl» j lich au«zusiihren versieht tarn liebsten Norddeutsche», wild von zivei ältere», streng religiöse» Leuie» gegen anstän dige» Lohn pro Ende April oder l. Mai gesucht, Reflerlirrnde wollen fich baldigst bei der .Oiötlinger stei die^insen der.Prediger M.mnhrlungunlcr Ubifire A. K. Nr. 64 Liistungzur Beilheilung An>n, (Prov Hannoverx melden, |IO!W aus diese llnlrrstüpung tade» * binen, Prediger und Leb, er Oesterreich-Ungar», nnstche die«^ fähig geworden sind, oder Nml Wiltwe» und Waise». Di» »ilissen in einer (Wemelntv, i»J, »lindesten» fünfzig Mitglieder wenigsten« durch zehn Jahie da» Ir in würdiger Weise r>e>ivaliei daM, Beamte groster, nolorisch reiche, >»> meinden sind »»«geschlossen. J*| Wnidigkeil der be:resse»d>m soivie die Dienstunsähigkeil sind na» zuweisen. Ungeslempelle i-ciMj sind längsten» ist» am 10. Juli d 1 an die wiaelilische OkmemManila, in Wien unler der Adresse: .ikina!» ri»m der Prediger-Mannveimc, lungzu libeilknbk». sbdf Wir wrrdru doffentlii noch im Lause diese» W«* eine (brzähiung au» »rrsfeta der durch ihr» „St,»kn d« r A u da ch t"weithinriih» lichst bekannt» Schriftsteller» Frau Fannv Reu»», k» _«•MMilaarw. ••clla NW. ginnen. lOtiH] Soeben erschien und ist gegen sraneo Einsendung von I * 60 Ps. jauch in Postniarken) durch den L>erau»gebkr Moriji Baa» * Franksnrl a. M. zu beziehe»: <k>0 Zeilen H*l vE- (Sin wichtiges Kapitel übe, die Bedenlung und Bürde der Böller unserer Jeit, sowie k" Bor,zeit im Talmud gewöhnlich ,,Akkum" genai nt, nach den lkresel der Ibora behandeil, Tiefe« Wertchen, beleuchtet eingehend die bei dem bekannlen lüH*» Vreßproceffe sv Mü>strr-MrstPl»ale» ausgestellten Au»sübrungen au» dem .JudrnspiegeliPaderbo,») v*- da« Jndknlhum. Sie ist di» einzige erschöpfende Be»ri»s«bnst dieser Sache und empfiehlt sich zur Belehrung für alle llonsessionen, en keinem vieistlichen, Lehrer der Religion und gebildeten Laien, Ü** keiner Kirchengemeinde sollte da« Werkchen fehlen. (Irr „Nphlnx.“ Du findest mteh an Huum uttd Strauch, Im ftmsn Qaugts 6m kk aueh, Batm Qajnsr wirst Du mich gewahr. Zwei Zeichen steilen schon mich dar DU WoobvDBcbrllt „DU N|UUi" r^dUirt voll Dr* K4m. VVk»i«WI *r» •chalnk j«d*n DoDD«r«U( l*r«ia pro Qtmrll. * Mark. — Jede Kummer nU kill 4—4 Pi^UrllkMl nnd 4rr*l. Alf- »nko«. »odiSEOv, LcktUro, Orlfinnl* (•dicht# (pr»i»St««Vt,br«td»v. humOrlaUM3h«D BrivCknatAO. ■•■•Illtk kommn 8 4 (trltaHfi Pr«ia« Um Worth« bU 100 Mark aml viili kUinor« P r «i ■ i im W«rtb« bU ft Mark) «ar V«rth«ilanff. Zu besiohon durch nllc Huch* liaiullun^cn und Pontanntaltcu. — Pro bejammert ^ratl» «ad fraaco durch U>7M] Deulckw’a VerUg in Loipsig Brü<ler»tr«iiwc lt ■y~te»n/no«. »Illlil ~ |M A Dur oder Uaio* K*t*nt Verantwortlicher Redactrur Dr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Rodert Friese, Leipzig