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Jüdisches Familienblatt · 1884-01-01 · 11 (1884) · p. Seite 44

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1884
Issue
11 (1884)
Date
1884-01-01
Page
Seite 44 (sequence 4)
Language
German
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— 44 — Aus dem Spruchfchatz des Talmud. Poetisch ilbrrfe^t von Max Weinberg. Lin schlechter Nnidoderr ist der Zorn. Nimm ihn, nutzt er Dir, schars auf» Korn, Hr ha» zu Manchem Manchen schon verleitet, Wa» ibm dann ewig Neu' und Pein derettei. Dich rächen, v-eil die Rache süß'? — Welch' Ivärichi Unterlängen, Wie o>>, wo Rache au»grs>reui. « Ist Reue ausgegangen. Unter lausend — einem Mann Dräue dein Gedeimuiß an. Aber unter lausend Frauen Darfst du'« — keiner anvertrauen. Den Wein erkennt man am Geruch. Den Hsel an den Ohren, De» Weisen an dem Dtzun und Spruch lind am tUeschwätz den Dtzoren. Ich suche zu Ostern ein ordentliche« Israelitische« Mädchen, welch,'» mit Hindern „mzugeden iveiß. Hermann Dann, Dtzor». 104t»l _ * «'-rA.e KinvergäMertn. mos. Honskssion, möglich,! musikalisch, wünscht per l. April er. Frau Alexander lofitf]_ a. C. Gtsichi: Eine israelitische |ffj| gesetzten Alter», die befähigt ist, ein einsache« Hauswesen seldfiständig zu siihre» und selbst tbälig mit einzugreisen. Dielclde hätte auch die »on drei Mädchen im silier von lsi,!», und 4 Jahren zu leiten. > ltt27„> Lsierlen an «säslk »«»«« iu Leier unter M. C. -4S. Ine selbstständigen Leitung »ine« Haushalte», wie auch zur 9t|. mutterl. Minder sncht ein« gebil». «rf. jiid. Dam« »am I. April er. ab Stellung. Wes. Ost. werden »»b >. H. 101 an di» 9%p. ». tll. * erbeten. % e „Mode»!** Hill junge» Mädchen, ivelche« recht gut al» zweite Arbeiterin sungtien kann, sucht unter dcschrid. Ansprüche» in einem an Sabbath- und Festtage« geschlossenen Putzgefchäft» Stellung. Nähere« bei A. Syrier in Heiuebach, Reg. Bez. Hassel. Für ein iu». Mädchen im 18. Veden« ja hie, welche» di« höhere Bildung« anstall besuchte, musikalisch gebildet ist. auch da» Schneidern gründlich erlernt hat, wird eine Stelle al« Stütz« der Hausfrau resp. al« ißrdirheri« »er Minder oder WeseUsehafteriu bei einer einzelnen Dame gesucht. H« wird aus Hohr« Gehalt iveniger refterlin, al« aus eine gute Behandlung, daß sie al« Mitglied der Faniilie betrachtet tvird. Lsserten werden »ub kt. H. 1082 durch die Hxpedition diese« Blatte« erbeten._[1088 Für «inen Mnabeu an« achtbarer Familie mit guten Schulkeuutuisseu wird «in« Lehrliugsstelle i« eine» Sourptoir oder Manufaeturwaaren- Geschäft, da* an Sadbath- und Festtagen geschlosten ist» und wo er Most und Logis im Lause haben kann, gesucht. Nähere« durch Fra« Wiener in Magdeburg, Breite Weg 14 [lOlür Wir suchen für unser Destillation«» Soloutal« iwaaren re. »e. Geschäft 1 zu Ostern diese« Iahre«, bei frei er Station» eine« Lehrling, der mit guter Schulbildung ausgerüstet, i t« olb « rg. [»U8« 1 M. S. Alrrauder S (So. I Für mein Herrenconsertion und Sidudivaare» lüeschäit suche zum baldigen Hintriil eine» Lebiling i Freie Station im Hause. (lofto 1 W. Strauß, Nachfolger,! Ostenbach a. M., Martiplap. Wir suchen sür unsere Rauch requisiie».Branche einen gulgeschuilen junge» Mann al» Lehrling. Samstag und Feiertage geschlossen. [ltiül BrlOrr v»ttl»g»r m Ulm a. d. D. ,lu Ostern können nochtz jüd. junge Mädchen bei mir Aufnahme fiud. Hmps. durch die Hrn l>vr Frankl» Merschftei« u Hol,manu. Frau Miuna Wassermann, Berlin, Lranienbuiger Str. b-'t l In «eittkm Aeussouat finden zu Lstcr» noch einige U naben, ivelche die dies, gediegene» Schulen,G»mn.. Realg. u. Hand>l«schnle> besuchen sollen, Ausnahme und Nachdllse in alle» Unlerrichl»s. H»»r>ersaitv» in neuern Svr. Beste Reserenzen. Rabbiner vr. Mroner in Brande» bürg a. d. Havel. [!W> Di» Samsonschul» in Wolfeu» düttrl kann zu Ostern wieder einige Prix sionäre ausnehmen. Die Anstalt garantirt eine sorgsält. religiöse Hrziehnng und die Hrlangung der Hinjädrig. Berechtigung. — Prosp. und Auokunsl durch den Direktor uiiserrr Anstalt, Herrn vr. Ätosrnstock in Wolsenbüllei. Da« Muratorinm. Glaubensgenossen l Nur «och im äußersten Noihsallr können „ un» entschließen, Huch zur Milde und Mitdiilse auszurusrn, und duß, Fall tritt jedesmal ein, wenn da» Lsssebkeit mit seinen Ansorderuagn sich nahet. Die,«« Fest, welche« sür die Glaubensgenossen anderwärts du Fest der Besrriung und der Hrlösung ist. bietet un» nur Dage de« Uummn« und der Sorge. 120 Familien und Hinzelpersvnen befinden sich in uniern so annen und hrrabgekommenen Gemeinde, die den Anforderungen de, rel giösen Feier gemäs, unterstützt werden niüsse». H» sind Flüchtlinge a, Rufiland, tvrlche die Noth, dir Brrsolgung. die Hofinnng bei Besördeiuiz nach auderen Ländern hie, berget rieben habe«: e« find Wiltiven und Waiin. deren Hniährer rntwrdei hier »erstorben sind, oder aber arme Fra« mit ihre» Üindern. dir hier verblieben, während die Männer weiter gewanda! sind um ihre Familien späler nachzuholen. Wir lbun wahrlich, wa» m köne». um diese llngluckliäte» da« Jahr über nicht Hunger» sterben , lasse»; auch zu diesem Fest wird unter un« immer eine ziemlich deda, lende Summe ausgrbracht: allein diese Sammlung reicht kaum diu « einen lag, geschiveige den» sür die acht läge de« Feste«. Brüder! Im Gesiidle der Hrlösung, in Anerkennung de« göttlich» Segen» rust ihr am Seder Abende au«: »Jeder Hungilge kouime M efie, jede. Durstige konmie und seiet Pesach!" vier sind Hungrige, hie, io« Durstige, die nicht wissen. >oo sie zu essen finde» und wie fie Pesach Inm sollen. Helset un» bei der Unterstützung dieser Unglücklichen und « dürfen Huch deute schon da« Woit de« Seder Schlüsse« entgegenniier .lUeti, isi dein Brot mit Freuden und lrinke deinen Wein mil siode» Herzen, detu, längs« dal 0>„, dein Werk gefällig ausgenommen.'' Memel, i» der Puriin Woche 5u>t4. ln.10 Da« ständig« Hülfs-sOomtke» für die Nothständ» rufssfeher Jsrarlitru. ltaiiiiiiur Vr. ülllk. 8. tziseb. st. l>»rsnli»s. l.»i»,r l.,«, l. bl. Hobitzir». t. st>ll,l»»hn. Die gesammelten tüaben beliebe mau an den mitunlrizrichnelen Rabbi ne, Vr. »ls z» richten. _ _ _ _ afK3.®a««n©£> ÄiSSSSSfüäÄ Huipsangen neue große gr- »roekue»» dirrele Anfuhr Boiiatlug gefalzeu» große und Nein« Gurken :zu haben in ganze» und balde» Fiisser» bei littihiijJ, H. ktlsmmsbsper Jr., Pkotterdam, Hosstraat >». To oo durch alle Buchhandlungen zu deziebni k« »erde Licht. Denkpredigl zu Hbarakterislil Eduard Lasters. von vr. 8t«in. 1021 Prei« >0 Ps.;luui Beste» der i«r. laubsiuiinmii- Anstalt. und pntloiiire Nofalie Hetuemau«, Magdeburg, (tzeorgcnstr. 6. Günstigste Oster»«; Die 7 Jnhigänge IM«7 —- 1883 der »»Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft de* Iudenthum«" von Pros. vr. Graetz und vr. FranN liefern wir, so lange der kleine Borraid noch reicht, anstatt sür «iS Mk.. sür 28 Mk., einzelne dieser Jahrgänge sür 6 Mk , gegen Hinsendung de» Betrage« oder Nachnahme. Vom Jahrgang 1876 sind nur iroch 2 Hzemplarc zum Preise von je 8 Mk. vorhanden. Den laufenden Jahrgang 1884 bitten wir zum Preise von 0 Mk. zu bestellen. [1020c ürotoschin, im Febr. 1884. v. L. Mouasch M So. in üroloschin. Achawa, Lerei« zur U»terstütz««ß hilfßbedürstiger itrselitisch. Lehrer, L»hrrr-Witt»e« st. Waise» in De«tschla»d. tkinuadmen i« Februar l*«4. •) Mitglieder-Briträar: Bon Herren Sonnenderger, Rabb. Vr. Stein in Worm», Marz in Al»heiui, Radb. Vr. Salzer in Stadtieng«seld. stleemann in Neu sladl, Mo«bachcr in Fünh — jr «M. b) Mhreuwitgliederbeiträge r Bon Herren S. David, H. Oppenheimer, I. Lppenheimrr in Alsheim, Hallen stein in Mannheims Drrvald in Worm«, istoldschntidt in Wann«, vr. Herdenhrimer in Darmftadt — je « Mark. e) Geschenke r Bon Frau Bon» hier M. Ist; Familie Dann hier M. »V; Hh. H. in Boden berg M. «. ä) Zinsen, M. >»»8.tz«. Frankfurt a/M. ». März 188« Namen» der Berwalmng: j 14*11 Dsbl««. 11044 | Ausruf au di» Herr»« Santoreu Deutschland». Die gerdnen Hollegen mache >g daraus aufmerksam, das, am 8>>. M->> d. I. Herr Prosesior Sulzrr8"Jadn alt wird. Die Bedeutung Sulzrr« sür du Hebung unsere» lluliu» und so»» auch sür da» Hantorentdum bedack an dieser Stelle gewiß keiner besondere» Betonung: sie ist allen zur Otemige bekannt, die sich nur einigermasu» mit der tüeschichte unserer Lilurgn besafien. Sulzer ist der Altmeister unsere« Stande«, jene« Stande», der berufen ist, dem jüdischen ttzottesdieat auch jene äußere Weihe und Würde zu verleihen, die sein ideale» Wesen erfordert. Und diesem Altmeister schulden wir einen Hhrentnbut a jenem Tage. Wir ehren unjer Aml. indem wir diesen würdigen Repräsentanten desselben ehren. Da« »Wie" bin ich gern bereit, mit wert den Hollegen driefiich zu erörtern. M. Fioaenhaupt Lbecantor in Nürnberg Lerantwonlicher Rkdactrur vr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Robert Friese, Leipzig.

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