Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1884
- Issue
- 2 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 4)
- Language
- German
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i . > fyiwr rirw» »«i 4 0 « , .Da« ifi rin jüd. Nefljahr«gefchenk. wir man e» feiten in Itzrael gehabt.hat. Diese« Buch — vorzüglich nach jeder Sette hin — mtlftte von iedevt Herz- und geistvolleil Iseaeiiieti aber und abermai« arirfm werden. (P« flirln (rin schvnere« Irin nütlldprr« Geschenk für iungr Urulr und ebenfowenig für Envachsene. Bo» brn jüdisch-fraiizöfifcheii Damm spreche ich nicht, ftrinr Einzige derfelde» kennt die Geschichte ihrer klhiiei, — illcht einmal die vidiische Geschichte. Sie lwbeii dazu keine Zen. Figaro. Gii Bia», die Tiieaierslüilr i I» Fronfro» raube» ihnen alle Mus»e u. s. w. Graetz isi der bedeutendsie Jude, iveicher seil Mendelssoh» dem Lchoohe Israel« entsprösse» ist. Kein Geschichtschreiber lstN, wie er, die grenzeniose Gelehrsamleit mit den tiefsten philosophische» und historische» Ideen vereint. Nie vorher hat der jüdische Stamm eine» Geschichtschreiber von solcher Fülle de« Geiste«, und svlct-er Erhabenheit der Seele gehabt. Er ist ebenso tief als litterarischer Kritiker, wie al« Philvsovh und dazu voll von Poesie. Seine Geschichte der Inden ist ei» unvergängliches Ebrenmonument des Jndenthnin», voll von sundamentale» Wahrheiten, die er der Menschheit entschleiert. Noch einen andern Borzug har die« Werk, welcher allein schon viele Schriststellervorzüge answiegt. Die Erzählung de« Professors Graetz ist ebenso interessant, ebenso nnierhalieiid wie ein von einem Dichter ersten Range« geschriebener historischer Wm*. Man mus> den Band durchlesen. ha» man ihn nur fangen —(Wir freuen un«. dass der ln den lep, Jahre» vlelgeschmähte Man», den Elsarakter- und (Mrfiiimnip, losigkeit so leichthin dem klntisnnitiömu« al» Sündopler jp» geworfen l»al»en, endlich die Vliikrkennnng findet, die n s, vollauf verdient. Möge ihm die« sei» F»milie»gl>nt m,. schdner». Red. der ,I«r. Wvcljeiischr.*) Alt» dem Gprttchschatz de» Talmud. Poetisch übersetzl vo» Maz Weinberg. wer allen Irrweg längst verlassen Und einbog in der lugend Bah», Den sollst du kränken nichi. noch hassen Kür Unrecht, da» er einst geidan. Gon herrsch! im Bll! Lein Wille lenk« Da« ganze Weiiaelümmei Und selbst de« Brunnen» wiichier Hai Eetn Neine» Ami vom Himmel. Jtft gkückkiche Zahn Frau: Ich habe mir nwi Zahn reihe» lasse». — Man» (seufzend): Der gluckich Zahn! Er ist jetzt gänzliäi anher den» Bereiche Deiner Zunge! ckür eine i»rael. Pension bet London X (England, »vird einLehrer ge such«, Haupli,Ichiich für Musik und deutsche Sprache. Derselbe must geläufig englisch svrechen und vorzüglichen Piano Unterricht geben können. Geball tvvv Mar« jährlich bei sreier Kost und Logi». Anerbietungen leoeni. mil Ausgabe der Unlerrichi«sähigkeii in andern Köchern> ges. in englischer Sprache zu machen unier Beifügung der (kopien der Zeugnisse «keine Original Zeugnisse) an Rev John Ohapman, Great Ealing School »301 London W. (England). Für ein BanmwoU-Waarrn Ea grss-Grschäft wird (in Lehrlt«» [Hi m. auttr Lehntdiidnng gesucht. «rädere« durch dt« (Pgped. d. Blatte». wir suchen sür unser Leder» geschäft einen mit guien Schulfrnntuisse» versebeneii Lehrling. Halderstadt. (9l3e A. Heinezn&nn dt Co. eiir einen alleinstehenden älteren X Herrn suche ich zum baldigen Eintritt eine erfahren« Haushälterin (tsraei). Meldungen mil ttzebaitlansprüchen erbinei Leopold Weinberg, HÜH)Sern» «westphaleni. (»ine für höhere Töchterschnlen geprüfte Lehrerin (Jüdin) sucht Ostern d. I. , Stellung in Israel. Familie.; Offerten unter P. 19 befördert 1 dir («gpe». d. Bl. (»ttie (»in« jung« Dame, Dachter eine» jüdischen Lehrer», die im Oetober ihre Befähigung für den Grsammtnntrrricht an 1 5»Here röchterschnten (fremde j Sprachen, Musik re.) in einer■ vorzüglich bestandenen!! Prüfung nachgewirsrn hat,1 I sucht zn Ostern d. I. »der'! früher eine paffend« Stellung. . «trsiretautru wollen sich! wenden an [»'.»»> e 8. Blumenau in Bielefeld. Gettucht. ftiir ein älierrS Ehepaar wird nach Ulm eine iüchiige, selbständige Hau«, häiiertn, weiche ein» streng jüdisch« Küche und die Haushaltuug allein zu svbren gründlich verslehi,'sogleich gegen gute« Honorar gesuchl. Cffri erbttiei Mayer » Bluinensabrik. tarn] Ulm. Olgas,rast« 18. (Pin Janac« Mädchen an» achtbarer Familie» da« in häuslichen «rdetren, Handarbeiten, Maschinrnnähr« und .Schneidern erfahren ist, sucht Stellung in einer Familie, wo e« der Han«fran zur Seit» stehen, «»«nt.anch kleinen Kindern die Arbeiten beaufsichtigen könnte, Auf Behalt wird weniger gesehen» als auf familiär» angenehm« Stellung im Hans». Näher« «uSknnft ist ja »rtheilen dereit Herr 0r £). Haaorer, Geistlicher der i«r. Gemeinde znWandSdeek. Istraetttifche Heil» und Pftege-Attstalt sin Nerven» und Gemüthstkranke zu -ayn bei Oodtens a. MH. in getrennten Abibeilungen und McMubvit «Bäder, Eletlrolheralie. ö«s ghnlnaslik >c.) Ausnahme zu jeder Zeii bei niästiger Pension. MdthrUnug l. Die seil 14 Iabren iK'irrlicut'c »nd ge,,euioärtig wieder duich ><n, und kttlsprechend eingerichiele Reubaule» bedeutend vergröberte He>i, M Pflege Anslall sür GeulülhSkranke. Adthrilnn, II. Billa sür Rerrvnkranke und Leichlverslimmlc! auch in <u>reli>1ö von Angebörige». Adtheilnug III. Erziehung«- und Pflege-Institut vir geistig- und körpeiiich wU» gebliebene Kinder. "A, Prospeele und »«Here AuSkunsi durch die Uuierjkichnrien. M. J&ooby. JDr. Behrendt. eilen Eine junge Dame ftndei Gelegen heit, in der Kamille riue« Rabbiner« iu England sich in der englischen Sprache anszudilden. Keiner Umgang. — Reserenze» Redaelion der wochenschrisl. (889 In meinem Pensionat finden »u Ostern noch einige gnaden, welche die hies. gediegenen Schulen <Gymn., Realg. u. Handelsschule) besuchen sollen, Ausnahme und Siachhtlse in allen UnterrichlSs. Eanversalio» in neuern Spr. Best« Referenzen. Rabbiner Vr. Krouer in Brandenbürg a. d. Havel: (926 In meinem Hause finden zu Ostern noch einige jüd. ,unge Mädchen gute Erziehungu.AuSbtld. BesteResrrrnz. Frau Minna Waffermann» Berlin» Lraniendurgerstr. 68, l., r. [924m Stotternden, welche vollständige und dauenide Heilung ivünschen, rmpseble ich Herrn Spracharzt vsräts, Bingen. Herr Gerd!» Hai viele Leidende, auch meine» (itehülsen, der surchibar slolierle, im Jahre 1879 vollsländig geheilt, und spricht dieser, ivie jeder gesunde Mensch, ohne zu stottern, «inaeu, 18*3. |9iod uoiibiun (T. Hriimann. Jüdische Knabe«, weich« die hleflgen höheren Schulen (Gymnasium u. Realschule L Lrdg.l besuchen sollen, finden Pension und R-chhüise bei [91«r Paedsadst», Rciigionsiebrer für i«r. Schüler in den städtischen Schulen zu Mühlhausen i. DH. Die Schs»«»tM'ßt>trei von Dr. A, Hartauum in Lanaen b. Kranksurt a. M. -mpfiehi. feinsten Sect zu » M. »9 Pf. pr. Btl. und höher. (896, Schulbücher au« dem Berlage von J. KiuSkui in Krauksuri n « Nahmer, Vr. M. Hedriiisä« Schreid-Lese-itzidel mi> lang lüd.-deulschen Borschliveu Schreib und Leseregei». ». »w mehrte Aufl. Pr ged. 6» tz, — Tefllla kesara, Hebr. Mn büchlein sür die israelitische)»»(« zum ersten Unieirichl im U«t»> setzen methodisch eingenchiei at Boeabulariuni und arammaniits Bordemerkungen. Erslei (!«in Sechste, stark vermehrte ut vrrdrffertr Pusiage. «mt ged. >ii> Ps. — Tefllla kaaara, »weile, ls« sür dir oberen itlassen. «üch vermehne Auflage, ged. > st. ged. M. 1.70. Bei (Pinführung günsiizR Bedingungen. Wi«derverkäufern SUMt Für die armen Eller» 8» verbrannten Schüler in B«l" erhielten wir in Kolge unserer t» regung in vor. Rumuier, Bon der israelitischen Sänä' f ReichShosen (Elsatz) 6 ®. — Bon den Seminaristen ■ * 6 W. Hierzu die Samminat Magdeburg 60 M. ö(» i9 tl «. *4 Pf. . _ «Ir bitNen um weiierr -«»' tungen. Die tzsedaeti»»- Lerantwoniicher Redacteur Vr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, «agdeburg. Vertag von Robert Friese. Lei»,«.