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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1884-01-01 · 15. Jahrgang Nᵒ 42. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
15 (1884)
Issue
15. Jahrgang Nᵒ 42.
Date
1884-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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jtfläruitfl zur Kenntnißnahme mitgetheilt und hierbei Atzend mokivin. daß der Lehrsatz: »Liebe Deinen Nächsten Wc D>ch selbst' auch in der jüdischen Sittenlehre enthalten sei. 10. Oktober. Herr vr. Brann, der Anfang« drfe-Jahre» an Stelle de» verflossenen vr.Auerbach jon. »a, Direktor der Auerbach^chen Waisenerziehung-anstalten Mvahll worden tvar, und diesem verantwortung-reichen Amt ,it größter Hingebung und Gewissenhaftigkeit Vorstand, hat WH Entlassung zum nächsten 1. Januar emgereicht. ,Wir sind über die Vorgänge au» bester Quelle orientirl; vollen jedoch im Interesse der segensreichen Anstalt darüber mch» wnter reserircn. Wie wir den charakterfesten Herrn vr. B kennen, vermöge» wir nur zu wünsche» daß derselbe nch wieder der praktisch, n Theologie und Pädagogik, sowie icmrn lnterarischen Studien mit Erfolg zuivende.) Aerkl». Die Minister de- Inner» und de« Cultu» dooen' angrordnct. daß die (yenkhiniqung zur Anstellung oulländischer Juden al» Cultu-beamte fortan von den Ztegierungr» (Regierung-Präsidenten) nicht ohne vorherige äinlwlnng der Zustimmung de» Ministerde« Innern er» cheili iverdei' soll. Ka»us»«r, 13. Oktober. (Or.-Corr.) Der hannoversche Prooniziallandtag bewilligte in der letzte» Sitzung 16.5,00 M. für sunagogen» und Schulwesen ohne Debatte. gtrattrttt«. 4iächsle Woche kommt die Sache wegen to durch Unvorsichtigkeit eine» jüd. Lehrlingverbrannte» it>beiter» zur schmurgerichtliche» Verhandlung. P-ltet. Unser Rabbiner Herr vr. Perlitz hielt bereit» am schnnni Azrrrth eine begeisterte Fest- »»d Huldigung-, rcfr auf Mose- M o» tefiore; daschließt jedoch nicht au-, daß am 26. Abend» auch hier ei» Gvtte-dicnst »ach dein in dm Bl. veröffentlichten Programin abgchaltrn werden wird. A««A»rtz. Die Reihe der Borträge audem Gebiete der Wissenschaft de- Judenthum» wird Profeffor Or. La« zaru« am nächste» Sonnabend eröffnen; er wird über »Ethische- Wissen und Leben im Judenthum' sprechen. Die Borträge werden im Theatersaal de» »Convent. Garten' gehalten. Z»» Ztayer». In An-bach ist zum Delrgirten für den erweiterten Obermedicinalau-schuß Or. -lab und in Würzburg Hofrath vr. Rosenthal gewählt worden. Beide Herren sind J-raeliten. In Rücksicht auf die noch immer fortdauernden antisemitischen Hetzereien 1 ist die» beachten:•» werth und erfreulich. Unser Glaubensgenosse Herr Gottlleb B o n d h. Eisenwerkbrsitzer, kürzlich erst zum Präsidenten der Handet»- kammer einstimmig erwählt — rS ist die» der erste Jude, der diesen Posten bekleidet — wurde dieser Tage in den 2taat»riscnbahn-Rath seiten» de« Handel-niinister» berufe». £r«k«n, 10. Oktober. Der Präsident, Lande-gcrichi». rath Lubaßek, verkündete heute in dem an manche Vor» fängr in Nhireghhaza erinnernden Proceß Ritter folgende» lrthril: Im Namen 2r. Majestät de« Kaiser«! Da» Lande.'« gericht in Krakau hat nach durchgeführter Sclilußverhandlung auf Grund de« Verdikte« der Geschworenen zu Recht erkannt: Mose« Ritter, Marcrll S t o ch l i» «f i u. Gittrl Ritter sind schuld de- Verbrechende» Morde«, begangen an Franziska Mn ich, und werde» alle Drei zum Tode durch den Strang verurtheilt. Die Vertheidigrr vr. Machal-ki und vr. Rosen» blatt, die schon gegen die Fragestellung protestin hatten, nieldeic» dir Nichtigkeitsbeschwerde a» lik fierren KMinen. Lehrer und GeMinde-NMeher. tt für uiibrmiltrl» tdemeindemitglieder. namentlich für arme Wittwen oder pN ehrenhafte geistige Leute, die sich gern TMS ernähren möchte». Filriragen, werden daraus aufmerksam gemacht, das, ei» deraniaer Erwerd«. . angerathen wird aus Anfragen, die man gesiilligsl aud Rr. »»7 .zur aerbeiörderung" an die Expedition diese« Blatte« sraneo richten Ivolle. scklk Predigten »tlich iüdische Kanzelredner« al«: Ire, Brüll» (fasset, Vhren beit, Frennd, »aus», Herik «i««r. Jelliuek» Joel, Karrte«, «iemperer, Philipps»», rager, Lach«, Schwarz, ilderstrin» Stein u. s. w. u. s. w. Serie, hebe. BortrSge »t billigst von mir zu beziehen, lmnidrliide« Verzeichnis steht gratis sianro zu Dienste« [1401 ftuntfurt a. Main. ). Aanfstnan«, Buchhandlung Bnlnntt’5 wettverdnttele Hedr.Schreidlrsrfidel, Mltjüd.-deutschenvor» schriften, ged. IO Pf. TiftlU litiiri, Sedet» ädersetznng-diichlet»» mit vpeadnlarinm» 1. fforf. ged «o Pf. [140» Tcfllla ktitri, hebe, «edetdlichleln für dir i«r. Jugend, mitvoeadularinm, - 0,rsu«, grd. I Mk. . I« drzirhrn bei J. Kaut. —» in Frankfnrt a. M. ikim, zpT PS alt. ebenso ein D -TU’, beabsichtige ich sehr 'Ettu verlausen »der gegen »hie Bücher glrichvirl welchen w-altr-, z« vertauschen. 1423 ttauior L«ntn»<dlogau. A ueetattungem j '-/*• Synagogen \ eit J’niwA«, Almemar- und Barchetdreken, ThoramttHtei etc. IMm», »MaetRlve,»«» »i«. ffrmtla. IhU J. A. Hietel, Leipzig, KOai|l. HoAi*f«r»tit. K—itimfcf >1 —4 Aus mehrseitig an mich ergangene Ansragen ertliire ich hierdurch, das, der II. Band meine« Werke« [1416 „Der Freitag Abend" Unterhaltungen üb. d. 5 Bücher M osi«. ..«in «uch für di, iüdischr Familie" bereit« in Druck gegeben ist und nächsten« erscheinen wird. Der I. Band, enthaltend Einleitung und tdenesi», der von der gesammten jüdischen Presse aus'« au-gezeichnetste reeensirt und empfohlen wurde und von welchem demnächst eine englische und eine französische Uebersetzung er» scheiiien wird, ist durch jede Buchhandlung sowie direct von, linierzeichneten zu beziehen. Prei« 2 Mt. Rabbiner vr. 8. D»nk«wlti Strakouitz (Böhmeitt. PlullW. Bur odar klairn Batao! AnMrikanuclM lf»em«,lu»« T. W. lull* P,i-Mwl»uk«r, 8«rilu NW. Bot« >. Billl**u IUtaf>q»«Ua. Der Unterzeichnet« nimmt in srin Penflonat — unweit drrirr «nrnnaslen und zwrirr Realschulen — Jögling« auf, ertheiltNachhülf« und bereitet für hüherr Schulen »or. vorzüglich« Zeugnisse und Nefrrrnzrn empfehlen ihn. Honoj rar mäßig. [1418 I Berlin, im Oktober. j £. Mandns, i Prrnzlaurr Str. »I, t Ir.! am Vle^anderplag. _ Burgedrach, Oderfranken. Herr Prediger und Lehrer Saul, feiert am 2d. d. Mt», sein 20j«hr. Amt« uiid 25 jährige« HochzcitSjubiläum. In dankbarer Anerkennung seiner vielsachen Thätigkeit in schule und 0tolte«dienst hat sich hier ein Eomite gebildet, »m dem Jubilar durch ein entsprechende« Angebinde auch den Au»druck d>« Danke« zu bekunden. Seine geehnen Eollegen, Jrcunde, Schüler und Schülerinnen in Posen, Preusicn, Schlesien und Sachsen wollen daher ihre gefl. Beiträge an den verehelichen Bezirk«rabb. Hrn. DP. Werner hier baldigst übermitteln. 1427 vttlraif kmes jKWil ßgtels»«- KeSairlMls. Ein in Okmdrn (Ostsrie-land) an lebhastester Straße belegene» Erbe worin seit Jahre» ein jüdische- Hotel und Restaurai» mit gutem Erfolg betrieben wird, soll sofort durch mich im Auftrag de« Eigenlhümer» ver> kaust werden. Da» Hotel wird viel von tdeschäst-reisenden and Badegästen. dieRordernkh u. Böckum besuchen, sre» quentirt. Heirj Pel«, Hamburg. Steinmrgpaflag« 15. . Briefkastru drr Nedaetlon. Herr» ,tu,I. U. n: W. Wa»u da« Wintersemester au der Hochschule lresp. au der Lehraustaltl beginnt, können ivir Ihnen nicht sag-», auch nicht wer der zeitige Bor sitzende ist. Herrn 6. B. in P. Der Art. soll nächsten» mit dem »Bvrwort" ab gedruckt werde», für die heutige Rümmer hat sich der Stoff während 14 lagen zu sehr augehänst. Herrn e. in H. Den Artikel über Kol Nidre können wir nicht brauchen: dem TT3 nützen alle romant. Wiederbelebungsversuch« nicht: er gehört in seiner alten J>rffang ebensowenig in ein «ebctbuch, wie: .miUpn GltDC pipo rtPK n. pp'-"« noa. Lagen Sic doch den Reuromantikern i» I» Hirsch da« unschädliche Vergnüge», für dergleichen zu schwärmen! Herrn 0r. 6. Yf. iit B. Wird nächste»« veröffentlicht. Wir sind ganz dainit einverstanden und haben un« in diesem Sinne oft a-'-gesprochen. Herrn 8. in B. Ihr ttzedicht (mit Aenderung) in der »ächste» Rr. °>« 131- Herrn H. Sch. in 6. Desgleichen. 1 Herrn E. in N. Aus Ihre Ansragen antworten wir Ihnen nächsten«. Herrn vr. 1. in W. Wir glauben. Sie iverden nach dem heutigen .Bom Rhein' aus den Abdruck Ihrer .Berichtigung" in der ge wünschten Form verzichten. — Berichtigungen jedoch, die mir geeignet sind, die Reklame zu begünstigen, nehmen wir nicht aus. ___ Der heutig««« Nummer liegt „Littrratur-Blatt" Nr. 4«, „Familien-Blatt" Nr. 4» und »Spenden »vrrz." Nr. » bei.

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