Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 23.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Mn-debnr-, 6. Juni 1884. xv. Jiirs. SMÜischtWchMW für die religiösen und socialen Interessen des Judrnthums.?t>Mb<itllUI fdÄrtm |« «« »»»»', tft »Ni»« »>«»»« >W»ch»W sch»is»" *4 rN»» ÜTatta“ «rl* .OMMar.KaU «in« >Ur »Bf baal «Katta* k.1 tim Dl ■ 8 Mark slrrtrllililia. Ml, tlir<lri -zusdid»»,: mrlb* 14 Wart. h« tx« Kaflaatc: M Mt. iS WO An».. 8 »»>. 4 talara). Sun IR»««fni Wf »W-ch-ktch-Nt' k SS Pt., *4 .Vlltfnlur.auil»* k 16 ,1. BrranlwoNlicher Sirboctrur und (trrauSgrbtr: fufttalt fit di» .3 S t a < 1111 (it» «B $ f « I tfi 111 f, ... _»t« für tat .3Stll(t» Billftalkt.Blair, -- Rabbiner Dr. M. «aymer tu Magdeburg. > »'.»»'».„»n» ,»>,„»„» °»« >>,»»„ «»»« Mi Wf. sind »n»v,d»r durch dir «unanrrn,! ErdrdUtonen von Qi, L.D.ub. Sc Oo.. . _ Rudolf Mom», HuMuttln dB —... . .. M , . . . Vo«l»r tt. «. obft 6 i t» c I rliuufrnbrn »k: |1( »stzttztlt. Atchl lll Itirlts! »i, G,»a»Ma>> »»» „JaraaUt. Wach»» _ _ fchäisi" i« fl»|tikM|. -ntznltr gtltrnbfr Vrtif«!: Die Anirige de» Kommission für die Tagesordnung der am 4. und ü. Juni in Berit» lagenben Bersammlung deuischer Rabbiner. Beriet»«» nnb «korrrsponbenzrnr Deuischlanb: Berlin. — Berlin. Leipzig. — Jranksuri a. Bi. — Sirrlip. — Hamburg. testerreiiii.Ungarn: Vien. — Pilse». — Nrakau. Schweiz: Zünch. RuhIanb: Petersburg. Palilslina: Jerusalem, vermlset»«» und n»n«st« Naedriet»«»«: Magdeburg. — Magbebnrg. Berlin. — Berlin. — Londersbausen — Nus Hamburg. — Pest. Pari«. — London — Rußland. — Warschau. — Nlgier. 3«f»rat(. Wochen- Juni. Niwsn. Kalender. 1884. 6044. $»» *«»«<«» . 6 13 | r » «,. . . ti 18 9*s««b,«b 7 14 NVr (•.«•) Lorolr l Kasntag . . 8 16 I pt«Rt«a. . . U 10 | VilMt«! . . 10 17 | WtlMOch . . 11 18 | 9«nM«*t«i . 13 1» 1 Die Anträge der Lommiffione» für bi« Fag«»orbnung der am 4. unb ». Juni In Berlin tagenden versammlnng bentscher NabUntr. Siachdem wir in 9ir. 20 den Entwurf brr .Erklärung" <1 I b»r Tnneoorbi'img. betreffend die interkonfessionelle ürllung de» Iudenthum». mitgetheilt haben, lassen wir zum lälKrcn Berständniß des später folgenden Berichte» über die Verhandlungen vorläufig dir Anträge der Commissionen für it beiden anderen Punkte folgen. Zu Punkt II. betreffend Mittel zur Hebung de» rrli» iösr» Sinne», lautet der Commissionsbericht: Die Commission, betraut mit der Aufgabe, der allge» leinen Bersammlung der Rabbiner Deutschland« Mittel ur Hebung de» religiösen Sinne» und zur Förderung de» Religionsunterrichte» vorzuschlagen, at sich, eingedenk der Bestimmung, daß jeder religiöse isferenzpunkt von derDiscussion ausgeschlossen leiben soll, de» HinübergreifenS auf das streitige Gebiet c ultu eilen Leben» gänzlich enthalten und sich bei ihren orschlägrn einzig und allein auf da» Gebiet de» üffent» ichen Gemeindelebens beschränken zu sollen geglaubt- Bon diesem Gesichtspunkte au» mögen die folgenden Er» ärungrn und Anträge (deren Motivirungen wir vor der Hand slasien, Red.) geprüft werden. n Erwägung: Daß da» Sinken de» religiösen Leben», vie Verminderung der Anhänglichkeit an die Religio», da» Schwinden der ehemal» so allgemeinen Opferfreudigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Anfeindungen und Beschränkungen von außen zum großen Theile auf die mangelnde und sich immer mehr verringernd« Aenntniß de» Iudenthum». seiner Geschichte, seiner Lehren. Aufgabe» und Ziele, zurückzuführen ist; In Erwägung: Daß ein großer Theil der jüdischen Jugend de» Religionsunterrichte» g ä n z l i ch entbehrt, ein anderer Theil ihn nur in höchst mangelhafter, den geistigen Lehrgehalt de» Iudenthum» kaum berührender Weise enthält; In Erwägung: Daß ein weitere» Umsichgreifen dieser Unkenntniß in Bezug auf die Grnndlchren der Religion sich für da» ganze religiöse Lebe» und für die Zukunft de« Iudenthum» verhängiiißvoll erweise» muß, Abhilfe daher dringend nvth thut; In Erwägung: Daß die Rabbiner als die eigentlichen Lehrer der Religion in der Pflege und Berbrcitung religiöser Erkcnntniß ihre erste und heiligste BernsSaufgabe zu erblicken und ungeachtet der sich darbietenden Schwierigkeiten auf Mittel zur Beseitigung der unverkennbaren Uedelstände ernstlich Bedacht zu nehmen haben; Ir: Erwägung endlich: Daß in vielen Tbeilen Deutschland», namentlich in den alten preußischen Provinzen, die Rabbiner jede» gesetzlich gesicherten Einflüße» auf die Schule wie auf das religiöse Leben in der Gemeinde entbehren, vielmehr der Natur ihrer Stellung nach in ihrer amtliche» Wirksamkeit von der freiwilligen Zustimmung der Gemeinde und ihrer Bertrrter abhängig sind; erklärt dir Bersammlung der deutschen Rabbiner: I Sie erachtet al» dringendste Forderung der Gegenwart und al» heiligste Aufgabe jede» Rabbiner»: A. yfrje des HteNgionsunterrlchtes und K«ö«», des jüdischen Schnkwesen»: ») durch persönliche Schulleitung und Ertheilung von Religionsunterricht seiten» de» Rabbiners;