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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1884-01-01 · 15. Jahrgang Nᵒ 13. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
15 (1884)
Issue
15. Jahrgang Nᵒ 13.
Date
1884-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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4213. Pagfcrbarg, 27. War, 1884. XV. für die religiösen und socialen Interessen des Judenthnms. WMritm* rrl*rinl K «"* «umart brf i »fl .jaailll*«-! STa11«" u.ir» ,,(IHtratarklatt.M. I W,n, ilr aUr kril fflttlir bri allnt Maftlaurrn I a. •aMaallanara 0 &Aarla »imrlllli IW6. ■Hl klrtctrr HiiknHaa: Jikrlk» 14 fllail. tu* Ma ■ uitaaic 11 Kt. il ft.. M Itrc».. S M»l„ 4 Xallari). I •ta,rUiia«Rti krr .««Mnichrilf 4 * Al.. I Ml .tHttnatur «atu* k 16 Al. VrraiiltoortlidKr Hrbacltur und Ctftaulflfbfr: JHabüiiifr Dr. M. Hlahmer in Magdeburg fit Ditzrtz.l«, »echl ii» frirtrx! n » fit de .)«r<iflUtldir So che« schrill*, wir lur d«« ^AÜdtsche fltttrratsr Blatt*, bir ttrll'qe'pait. ne VMlt)rUr oder deren R«um i ' M Pf. sind entweder durch dl,- Annoncenk tAjoedtUonen tfcnO»X*»Pa\il>w A Oo.t > RudolfMoMt, gT« «iwnitwio 6c 1 Vogler u. «. oder dl r eet ein »»senden «n : Oto »tt jülffalllt. Wschom. ****** t* MMOdochMrD. u . iNtzalt: OfllWMlWiWlIlHU. 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Vdonnrnten, ihre Bestellungen »ei den Poftanstalte« sofort ,u erneuern» da sonst die wettere Zusendung unterbleibt. Allgemeine Versammlung der Aaddiner Deutschland'». Da» Raddinat de»- jüdischen (Vemrinde zu Berlin (die Herren DDr. Unterleiber, Frankl und Mayl>aum) hat. wir bereit« angedeuict. unter dem Eindruckderverhüngnikvollen Zeitstrümung, durch welche da» Judenthum in Deutschland in seinem innersten Nerv ergriffen ist, verein« mit einer graben Anzahl Eollegen den Beschluß gesagt. sich an die Rabbiner Deutschland« mit einer Einladung zu gemeinsamer, einheitlichen Arbeit an der Ehre de« jüdischen stamme» und Glauben» und deshalb zum Beitritt zu einer .allgemeinen Bersammlung der Rabbiner Deutschland» in Berlin" zu «enden. Zwei Fragen treten dabei zunächst in den Bordergrnnd: ob nicht die Bildung einer Synode und ferner ab nicht die Wahl eine« andern Versammlungsorte« varzuziehen sei? Allein wer unter Allen ist am meisten verpflichtet, den Schimpf, der in den kaum beruhigten Stürmen der jüngsten Jahre auf die Glaubenslehre und da« GlaudenSlrden Israel« gehäuft wurde, al« einen ungerechten und an keiner stelle begründeten nach» zuweisen al« diejenigen, welche die biemeiuden selber sich zu Lehrern chre« religiösen Glauben« und Auslegern ihrer reli» g»bsen Borschriften eing»jetzt haben? »fllllt doch bei der Erniedrigung. welch« den" Juden um ihrer Religion willm berntet wird» die grüßte BerantwoNung den Rabbinern zu. ivelchrn dir <‘-lemeinbcn sich in Allein anvertraut haben, wa» für Recht und Wahrl>eil auf deni Gebiet de» Glai«l»ri>S. der religiösen Moral und Ethik gilt Die Gemeinden haben in hohem Grade ein Recht dazu, van ihn-» Rabbinern ein aflene», mnthigr» Eintreten für da» zu verlangen, zu dessen Lehrern und ersten Hüter» diese bernsrn sind. Die Rabbiner andererseits dürfen sich der grasten Leistung nicht entziehen, alle Kräfte ihre« Wissen« und Erkennen« an die Wiederaufrichtung de« Banner» der Religio» zu sehe» und dasselbe vor dein Auge der Welt van de» schlacken zu reinigen, die ihm in iraurigrr Verirrung a»gel>estet wurde». Ban dieser Erwägung geleit« wurde gegen dir Synode und für .die allgemeine Versammlung der Rabbiner Deutschland»" entschieden, die, vvni Vertrauen der (Gemeinden getragen, Segen zu stiften tut Stande wäre. — Betreff« der Wahl desOrt«, wo die.Rabbinerversainiulung" tagen solle, konnte rin Zweifel nicht liestehe». Dir Metropole de» Deutschen Reiche», i» welcher alle Bedingungen vereinigt sind, der bezeichneten Bersammlung die crfarderliche Höhe und dem von derselben im Dienst de» Judenthum grsprochenen Worte den stärksten Nachhall zu geben, ist allein berufe», dir .Rabbinerversammlung" bei sich auszunehmen und ihren Berathungrn rin erhöhte» Ansehen zu gewinnen. Dir Ungunst der Zeitverhältnisse. welche vor iveiiigen Jahren gegen da» Tagen einer zu genannten Zwecken i» Aussicht genommenen Versammlung nicht ohne alle Bereck)tig»ng geltend gemacht wurde, ist, — Dank der inner» Einkehr der Massen — seitdem bedeutend gewichen und kan» dem Zusammentritt der .Rabbinerversammlung" .nicht entgegengestellt werden. Der ganze, volle Ernst jedoch, ivelchrn die gepflogenen Besprechungen und Eorrespondenzen der berathenden Rabbiner

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