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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1882-01-01 · 13. Jahrgang Nᵒ 48. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
13 (1882)
Issue
13. Jahrgang Nᵒ 48.
Date
1882-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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II WH M 48. W«-delmrs. 29. November 1882. Mrg. XIII. SMlülschDlhMW für die religiösen und soeialen Interessen des Judenthums. Eriche, ul |i* **)r« VII t Iw »Cb j ». t»stel h«W»t de« wochrvNtch erichcinendr,, ' ..»»difcho« »I brr Ochr»hott««O' I Kl «Im G»stä«iern und Buchhandlung,N »t^reliohrllch 8 1 Mil fttrrclrr *infoiftiin«: «ach CrfcmrM» 8 st.; nach Um «»«lande: 1« Mk. (»0 -er». j «tnaetn»»»ern Ux ..roachenkdrltt st st» Gl., i de« ..stltteratnr.Vlatt«" st l» Gl. 1 Beraniwonlicher Redaetem und Herauststrbcr ln/fral« für die „AttarlUH IoraelNNche ttochenfchrlil wiefUrda«..AvdNcheli11teratur Blali". Rabbiner vr. Ak. Aaömer in Magdeburg. Li Ä'W.SÄ!^.K 1 mk GK xi. ID.ub. <Se Öo_, strflflt- . I.rl a. «.. |Ha«kflk<ir(. e-tllfl. tölu, Hfl»»»!«, «turnten. :(Uit<*. WUr. x. > fit PiMkrit. ti'chl j I fchrßstt In WOOdostAvG. I «•- Veite«»* Artikel: Hn die Borstilnde der israelitischen Gemeinden Deutschland». — Berliner Briese. Berichte und Vorresp»»denze«r Deutschland: Magdeburg. Charlonendurg. Nu» Veftprensien Braunschweift. Oesterreich: Wien. Schweden: Lloekholm. vermischte ««d «rueste Nachrichten: wlogau. Dresden. Wismar. Wien. Budapest N»reg»haza. Pest. Lemberg. Lande W inschoten. Fe««U»t»nt lkine Mischehe «itt»r«t»r. 2«ser«t«. Nochen- Ilecember 1882. Kimtlew 5043.! 1 Aalender. i 29 18 «nwrt«( , 30 19 frritM - - - I 20 i 1 A»n««drn> 2 21 , <4 11. 4» M.> . .;i 22 - - . 4 23! "icei Sc «IcmUi . . 5 24 1 u 25 | Chumku. 1. Tag «» die Borstände der israelitische« Gemeinde« Deutschlands. Die Frier der silbernen Hochzeit unsere» hochverehrten Kronprinzlichen Paare» naht heran') — ein Ehren- und Jubeltag für unser geliebte» Herrscherhaus, zugleich ein Freudenfest für da» gesammte Reich. In allen Gauen de» Batrrlande«. in allen Kreisen der Bevölkerung rüstet man sich, diesen Tag würdig zu begehen. Den Glückwünschen und Feslgrührn in Wort und Schrift sollen sich Werke der Liebe anreihen, durch welche die Feslfteudr der Bürger, wir sie nicht einer flüchtigen Stimmung, sondern einer tief begründeten patriotischen Gesinnung entspringt, auch einen über den Moment hinau»reichenden, bleibenden Ausdruck erhalten soll. Auch die jüdischen Mitbürger werden, wie wir fest überzeugt sind, freudig dem allgemeinen Zuge folgen. Ein Jeder von uu« wird in den bürgerlichen Kreisen, denen er angehört, die schöne Pflicht, welche da» patriotische Fest ihm nahe legt, gern und nach besten Kräften erfüllen. Die Gelegenheit soll un» aber auch auflordern, daß wir, der Gemrindebund und alle un» Angehörigen,—) sie in unserem engere» Kreise noch durch einen besonderen Act der Freud« und Liebe feiern. Wir könnte da» angemessener und würdiger geschehen, al« »venn wir bei diesem Anlab ein fromme« und gute« Werk wieder aufnehmen, zu dem wir bei der Feier der goldenen Hochzeit unsere« herzlich geliebten Kaiserpaare« den Grundstein gelegt? Wir meinen dir im Jahre 1879 eröffnet»» Sammlungen für eine ^Dundes-Serstcherungs- und 2*enstonskasse-, deren Aufgabe e« sei, die traurige Lage vieler unserer Gemeindebrainten zu verbessern. Die mühselige und bedrängte Existenz unserer Beamten, und namentlich unserer Lehrer,") nach Möglichkeit zu heben und sicher zu stellen, ihnen die Sorge für ihre Zukunft und die ihrer Hinterbliebenen zu erleichtern, sie dadurch arbeit«ftohrr und arbeitskräftiger zu machen, ihnen, für ihren hingebenden Beruf 'dankbar, den Lebensabend zu verschönern, ist nicht nur jüdische Ehren- und Herzenspflicht, sondern zugleich ein patriotische» Werk und ganz im Geiste unsere« für Bildung und Gesittung so warm fühlenden Kronprinzlichen Ehepaare«. Ihrem edlen und mrnsck-ensreundlichrn Sinne bringen wir gewiss die würdigste Huldigung dar, wenn wir bescheiden und geräuschlo« unsere Pflicht gegen Diejenigen erfüllen, die unsere Jugend zu gutm und tüchtigen Bürgern erzichrn sollen wenn wir unsere Beamten der Roth und Sorge zu entreißen und ihre Lebensstellung so z» gestalten suchen, wie e« ihrem ernsten und heiligen Berufe entspricht. Wir wenden un« daher an Sie mit der Bitte, diese schöne Gelegenheit zur Wiederaufnahme der Sammlungen für jene Kasse zu benutzen und auf« Nene einen Appell an den Wohltl»ätigkeit»sinn und die Opfrrfreudigkeit unserer Glaubensgenossen zu richten. Auch die kleinste Gabe werden wir dankbar annehmen und für deren nützliche Verwendung Sorge tragen. *) Qkrabr für die „Lehrer" ist durch die „Nchawa" und diverse Provinzial Pensionstaften ziemlich ausreichend gesorgt, die anderen ilultu« deamien sind viel schlimmer daran und empsehlen wir dieselben besonderer Fürsorge, cktne für dir Achawa pliidirend« ikorresp. in nächster Ar. (Red.) *) Sfi. Januar 1883. **) Darunter sind doch wohl a I l e Jude« Deutschland« gemeint. Rd.

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