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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1882-01-01 · 13. Jahrgang Nᵒ 39. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
13 (1882)
Issue
13. Jahrgang Nᵒ 39.
Date
1882-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M W. 1882. Israetitislbe Jahr«. XIII. Wochen-Schrifl für die religiösen und sociale» Interessen des Judeathums. (fW« um«* / m. Met fin«t Um ............ 8rrantmottli<bn Mrbectrut und tzeraulgeber 3 «linii Mr »1* .■ * . t n | « r I f f, Mi »«. M« _ ».Ich.Uit«. »Ii krcikriMUrai ■an «»Matir. «.* •um»»i.mhi Rabbiner I)r. M. Aassmer in Magdeburg. v«tiii>'ii, ,'^r»«IleNe "m >«r»!"«u 3» «mrilitfl«. M M»rk- »«(.art uiit flu» -»,I.I„»Ilch an *i, i.„t ..71 •lutu | VHt Hrrlltr A*k«bni: §t«ch VeA er reich für M4 Um P «4 ti «t«: l< Pf (*oHrr«. » »ul. 4 t'ittiri) 11» r11ch GtND«L«U«»er» Ur ,W»cheilchrift' 4 4» VI . M 4 14 Pf. fit «etzetzttt. >»ck> ,,» /riete.! Magdeburg, 27. September. berechnet und fiud auotchlteßltch in die Ctntral# >anOneeu-O^peblrt»n mr O« L. Uaabi «c Co. » X n. III r. «. «., sU)»t»«r«. et.lln, ihm, »l»,«i», 8 oe >■ I««. Varl» k. ilniuinum. Inhalt: >«it«*»« Arltk.l. Sritf« .ul Berlin. BccURti nnd L.rrrsp»nben»en« Deutschland! Berlin. Stettin. Lreaden. Nassel. Bramder». lilsi». Frankreich: Rom» Schneden: Dtottholm. Berentsch»« und neneft« «.chrlchieni Berlin. Berlin. Berlin, -alle. Halle, Dolberg. Prag. Pest. Pest. Budapest. Part«. Pari«, »ul Rußland. Peierldurg. Fentleton: »ul dem Lebe» eine« Autodldatten. Der Wals« «eldtniß. I«f«r«t«. Wochen- September | 1402. Tiichrl. 6U43. /t.kender. Donaersla, . . ' 28 15 3«oktii* 1 Freite, . . . . 2» 10 2 koaiaden» . 30 17 Schabti Clieul litmoi1« <0 ll. 17j. 3 e»««l„ . . . . [Ort. 1 18 4 Reel«, .... i 2 10 5 Diensla, . ..! 3 20 „ 0 Rlllneid . . . 4 21 Il.m han» mbb* 7 Doanerltai . . 1 s 22 Sehmiui Aiere* (0,8) 8 Abonnements. Einladung. Mit »lese» Ur. schließt das »ritt, Quart«« »trsel A»tze«»n«»» N»tr ersuch«» unter« .«ehrten «»»nueueen, dt« »ruenernn, ihres «donueweut« »ei den P.stan« stalte« »aistgst zu »ewerkfteMoen. Dt« Oeehrten »treeten «»»nnenten ersuchen wir »»eukal», ihr»»eNeNnnß»« »urchD»r.u»»»z.tzIunG »es«»»nn«. «e««sznpr»i«n,ir«n» d.dieZukeudun» sonstnnterdletd». De» «».nnementipreti für di« I «iätter. ,,L»r. Mochenschrift", Aüd.Meraturösatt" UN» „Kthukzeitung" »leist 8 M.rr. »s »r.nchi »et »rr P.st «nr »l« „Zisraet titsche Bs.chenschrts«" «es.rdert ,n »erden, die h.ld.n nndrren vlätirr werde« Gr.it» delheleat. I»I. «»»nchtlln». «riefe au» «erlin. Den 33. September. „Gesegnet sei dein Eingang, neue» Jahr I" wir erwarten viel von dir und deinen Bestrebungen für da» geistige und sittlich« Wohl unstrrr Glaubensgenossen I" War auch an den beiden verflossene» hohen und ernsten Tage» Ruhe und Still« in dir Häuser Israel» eingekehrt, ja, merkte man in den Strahen unserer Hauptstadt auch deutlich, dass wenigsten» «in« mal im Jahre aus kurze Zeit Israel ganz einig seinem Hetltgthume naht, so lehrte auch gerade die Berliner Art der gestfeier, wie viel wir noch an un« und unter uns zu arbeiten haben, wer da« Judenthum in seiner ernsten und würdigen, einfachen Gestalt ausgesucht ünd nicht an de» Lit» sasssäule« ansgeboten sehen will, weiß, was wir meinen. Und wie viele waren zu sehen, die sich schon ganz von un« zuzurückgrzogen I Doch heute wollen wir von alle dem schweigen. Ist doch von aussen wiederum durch den sogenannte» Dies» dener Kongress der Feind vor unsere Thor« gerückt. Und wen« auch da« Bild, da« wir t« Folgenden von dieser neueu I Phase de« Antisemtti«mu« entrolle» können, mehr ein erheiternde» ist, so müssen wir im Hinblick auf die sociale Frage in Israel, wie sie für manche» Gebiet unsere« deutschen Vaterlande» wieder und wieder durch geschäslitch« Borkomnisse ausgedeckt wird» auch weiterhin den Warnung«ruf sesthalten.' „ll.nnliml unlo [»ortn.“ — „Sie stehen wider un» aus, um un» »u vernichten." „Kehret uinl Lasset un« Umkehr bet un» selbst halten, lastet an un« arbeil'nl" Mit diesen! Wunsche treten wir nach dem hochheiltgtn versöhnung«lage über in da« neue Jahr. Zufällig bin ich in der Lage, Ihnen au» eigner Anschauung heute von «inrr antisemitischen versainml ng zu berichten, zu der «in« Einladung an de» Vorstand der hiesigen Hauptgemetnde ergangen war. Um solch« Verso mmlungen, deren wöchentlich mindesten« 3 stattfinden, kann ich mich sonst nicht kümmern und «« war ein Zufall, dass mich gestern bei einen» abendlichen Spoziergange vor da« Höllische Thor ein befreundeter jüdischer «ffestor aus «in Plakat aufmerksam machte, wonach aus 8'/. Uhr Abend» — zu einer Besprechung über „die Judensrage im Lichte der heiligen Schrift" — „auch Juden" nach dem christlich-socialen Verein«hause am Johannillisch eingriaden wurden. „Auch Juden!" Schön. Da» von Stöcker angekaufte ehemalige Bartetü-Theater mit schönem Garten befand sich ganz in der Nähe und in 5 Minuten fassen wir in gemischtester Gesellschaft von Anti» and Semiten in jenem Saale, in dem Stöcker und Profest or Wagner allwöchentlich ihre Triumphe feiern. Logen und P.rquetplätze waren bereü« von Honoratioren" besetzt und mir nahmen in der Näh« de» Ein- resp. Ausgangs Platz, eben „der Noth- I «endigkeit gehorchend, nicht dem eigenen Trieb." (Da mein I vollständig germanisch «»«sehender Freund mit einem Stocke

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