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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1882-01-01 · 13. Jahrgang Nᵒ 25. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
13 (1882)
Issue
13. Jahrgang Nᵒ 25.
Date
1882-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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199 — ment* durchführbar sei, gehöre« der Deputirte vischofföheim und der General Levy an. Petersburg, 18. Juni. Eine an allerhöchster Stelle bestätigte R.solulion der Synode untersagt den Nicht Christen den öffentlichen Handel mit Heiligenbildern, Kreuzen und christlichem KirchengerSlh. (Da« ist den Juden bekanntlich durch ihr Neligtonögesrtz schon längst verdoten; und anderwegen könnten di« Juden in Deutschland bei dieser Gelegenheit sich'« auch «ul not»,» nehmen. Red.) Rnßlant. Im Monat Mai sind an Juden 13,200 EmigrationSpässe au«gestellt worden, darunter viele aus drei bi« acht Personen lautend. Lvadon. Am I Mai starb plötzlich Herr David Mocatta. Präsident de« Gründerrathe« der reformirte» Synagoge. Er war Bauineister. geboren 180« und mit der Familie Goldsand verschwägert. Er starb kindrrlo«. Am 17. Mai fand im St. Jame«'Theater eine Vor» nrllung zu Gunsten der ruff. Juden statt. tsoutzo». Die Kolossalstatue Lord BeaconSfield'«, welche von dem ausgezeichneten englischen Bildhauer Ragge nach einer von ihm kurz vor dem Tode de« berühmten Staatsmannes begonnen wurde, ist nun nahezu vollendet und am Montag oon den Mitgliedern de« Eoinitö« besichtigt worden. Der stopf der zehn Fuß hohen Marmor-Figur ist von außerordentlicher Aehnlichkeit. Zusammen mit dem granitenen Piedestal »rd da« Denkmal über 20 Fuß hoch sei». E« wird auf dem Parliament-Square ria-ä-vi, der Weitminster-Abtei seine Ausstellung finden. Liffibon. Sin Mitglied de» Stadtrathe« verlangt da« verbot de« ritualen Schlachten«. Der Minister hat den Juden seinen Schutz für die religiösen Institutionen verheißen. Tritzolt«. Die ökonomische Lage der 1000 Juden de« fandet ist schlimm, die politische gut. An keinem Gericht«- Hose fehlt ein jüd. Beisitzer und der La»de«rabbiner hat im Rath« Stimmen. Jerusalem. Am Hochzeitstage de» Prinzen Leopold von England wurden 500 Arme der hiesigen >üd. Gemeinden für die 100 von Sir Mose« Monlesioie cingesandle» Pfd. Eterl. gespeist. (Un. i«r.) Bagdad Auch hier hat eine Blutanklage in der Luft geschwebt. Rechtzeitig wurde da« seinem Vater entlaufene «md wieder gesunden. In Bombay wurde in der Synagoge hebräisch und in niarabutischer Sprache Gott um Hilfe für die armen eu opäischen Juden angefleht. Au« Ehicag« ist ein Telrgramn, daselbst eingelroffener Mischer Emigranten hierherg,langt; dasselbe berichtet, Frauen aller Stände, namentlich aber zahlreiche deutsche Danien empsinge» die ankommenven Auswanderer und vertheilten Nahrung, Kleider und Geld. Zahlreiche früher cmigrirte Juden erwarteten di« Neuangekominene» und boten demselben Hilfe und Obdacht an. Oran. Der Generalrath hat ain 27. April di« Unteriuyung von 10000 Franc«, welche bisher der Synagoge abgegeben wurde, abgelehnt. E« ist ein Beweis mit für die Abneigung, welch, dort gegen die Jude» herrscht, weil sie gleichgestellt nun auch da« paffive Wahlrecht bekommen sollen. 3ti4mff«nt« AeilNN-A-Leetü»« Da« täglich zweimal ln einer Morgen- und Abend-AuSgab« erscheinende „Berliner Tageblatt" nebst seinen 3 werthvollen Beiblättern: illustrirte« Witzblatt „Ulk“, illustrirte» belletrist. Sonntagtblatt „Deutsche Lesehalle" und den „Mittheilungen über „Landwirthschast, Gartenbau unl. Hautwirthschast" bietet in der Reichhaltigkeit, Mannigfaltigkeit und Gediegenheit seine« Inhalt« die intereflanteste und anregendste Lectüre. In Folge deffen vermochte e« sich einen festen Stamm von ca. 70.000 Abonnenten zu erwerben und gleichzeitig zu der gelesensten und verbreitetsten Zeitung Deutschland« emporzuschwingen. Die große Berbreitung de« „Berliner Tageblatt" liefert außerdem den besten Beweis, daß e« die vedürfniffe de« zeitung«lesenden Publikums im weitesten Maße zu befriedig«» weiß. Die besonderen Vorzüge de« „H. T.“ bestehen vornämlich in Folgendem: Täglich zweimalige« Erscheinen al« Morgen- und Abendblatt, wovon Letztere« bereit» mit den Abendzügen befördert wird und womit den Abonnenten außerhalb Berlin« sehr gedient ist. — Freisinnige, von allen speziellen FraktionSrücksichten unabhängige, politische Haltung, die dem „Berliner Tageblatt" e« gestattet, zu jeder einzelnen Frage sein objektive« Urtheil sreimülhig abzugeben. — Zahlreiche Spezial-Telegramme von eigenen Correipondenten an den Haupt Weltplätzen, durch welche da« „Berliner Tageblatt" mit den neuesten Nachrichten allen anderen Zeitungen stet« voran zu eilen im Stande ist. — Ausführliche Kammerberichle des Abgeordneten- und Herrenhauses, sowie de» Reich«, tag«. Eine kurzgesaßte resuniirende lieber sicht folgt den Verhandlungen de» Abendblattes. — Vollständige Hanbelszeitung, sowohl die Börse als den Produkteou»v Waarenhandel umfassend, nebst einem sehr au-führlichen Kurszettel der Berliner Börse. Wollberichte, Konkurs-Nachrichten rc. — Ziehungslisten der preußischen und ,ächsischen Lotterie, sowie Au»< loosunaen der wichtigsten LooSpapiere, sofort nach erfolgter Ziehung. Patrut-Erlhrilungen. — Graphische Wetterkarte nach telegraph. Mittheilungen der deutschen Seewarte vom selben Tage, erscheint bereit« in der Abend ausgabe — Militärische und Epori-Nachrichten. Personal-Veränderungen der Civil- und Militnr-Beamten. Oidrits-Verleihiingen — Reichhaltige und wohls.esichtete Tnge«-Reuigkeilen an» der Reichshauptstadt und den Provinzen, interessante Gerichtsverhandlungen, die auch da« Bedürfniß nach einer unterhaltenden und über die Tagesereignisse orientirenden Lektüre täglich defrieoigen. — Theater, Kunst, Literatur und Wissenschaft finden im täglichen Feuilleton de« „ Berliner Tageblatt" sorgfältige Behandlung »i geistvoll geschriebenen Feuilletonhervvragender Schriftsteller; auch erscheinen darin die Romane und Novellen unserer ersten Autoren, so veröffentlicht daS„ Berliner Tageblatt" im Laufe de» II I. Quartal» die neueste Novelle von I'-ul Iley.e, „David und Jonathan" den neuesten spannenden Roman von BiiMiiin Mocllluiusfii, „Der Ha»»hosmeister." OK* AU« ne» hlnzuirrtendcii Abonnenten MF" erhalten außerdem den bereit« veröffentlich: en größeren DK* Theil de» Roman» „Im Sonnenschein" oon Lmlwig 3K* llubiclit gegen Einsendung der ÄbonnemcnlSquittung DK* grati« und franco nachgelsifert. “1K Man abonnirt zu I deni enorm billigen AbonnemenISpreiic von nur 5 Mark 25 Pf. für da« Vierteljahr bei allen Reich« Postanstalte». Schleunige Anmeldung geboten, damit die Zusendung de- Blatte» > vom 1. Juli ab pünktlich erfolge. 9In« kftttnommltl« «tautschukftem» P«lf«krif i»Qn|dil iin«n lüchligen Reisenden. «d'rss» «ud J. J. 444N an Muk»lf W*ff«, »etlln 8W , «tlxtrn. 2®47] 4|r« |»ra«Illlsch« ffilttiM, tüchtig« 6aN»Mlt««<R, sn«t Stell« alt laich«. Ciuum IV. 600 an dl« dtnnanc»»- iIrp«MU»n »an Rudolf Rioff« >» <«t» »rieten. Filr dl« ungtückliihen russisch«» Jude» sin» dkl und etn-eqa»,»»; «an Herren Mar Beandut» Xeustadt ISO 12.; Spi»g«t<X«ustadt 1» 12.; Art. «elchiar 30 «; Unfltnanm hier 5 12.; X. X, Xruhatd«»ttede», :> 12.. S»tlg INarcu« 3» 'Di., Art. Stack 3 M.; Astdar tjlnarnchal IS M.; Ur. Dürr« 30 R , Xaulnt. Pll«t 20 M.. Xo. d«rt Brandt 10 12.. Undetannte Dam« 3 M; »dalt Xatltt, 40 M:; hecm. Lud»» 20 12.; W. P. 1» 2N.; Pserdehändter »tlntmann 5 «.; Z. 4 U. 3 SN; -. 0. 10 «.; ». P. 6 12.; von «ln«! lUittiv« 1 12. >0 PI.; W r,0 12.; Ungenan, t 4 00 12., 12af>« Sammernuth 16 12.; Julius «onu»«(a»il) 6 M.; Haushälter«» Arl«»,rit« Behrens I 12 , Waisinhautl»- speklar I. Ster» In Beil«» 3 M; Xeall S«- lawtly 20 12., vai» »(«Itraabinat 12«is«»hklm (2. 6ammlu»rt art H«rrn Xadd. I)r, Fr«rd): 114 12.; «. Bernhardt 8012.; Marti» .Bernhardt 6 (8. wegsraf, 5 12; tf. t«. 6 Arau X. 20 12 Um sirnrre Beiträge dittt« dringend Li« Redittion.

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