Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1894
- Issue
- 14 (1894)
- Article
- Beilage zu Nᵒ 14.
- Date
- 1894-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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anb M «gemein» Wohle« Hch solcher Traditio»« zu schämen? dM«» sich »o» salch-H»er Vergangenheit lo». Die hatte'«» aber hoch gkchonl ' Der erst« ftabnUt k* aaeseue» Bette» betäubte sie str, Knute in ihrerrSme nicht aenug Reue, Tadel Bechiauau«» für sich find«. B«ad aber machte sich di« Stimme der Neoctio» vemehmbar, ihm erste Begeisterung atRchteud. Sie siel von «arm Extrem in» andere und begann so z» rnisouuiren; AortfÄohue ist di« Geschichte der Juden ein große» prachtvolle» Buch tragischer Poesie und die Jodeu bei» alltzägüche» Soll uud uÄt kleiner verdimste. Ohne Zweifel hat die katholische Wett «fei große» Unrecht begangen, indem fk Menschen »erfolgte und auseMete, denen sie soviel »eist schuldig War. Wem» «an aber de» Standpunkt der Katholiken jener Mache «innimmt; »er weiß ob ste ganz unbillig haabellen? Ware» die Inden gang unschuldig? Vielleicht gaben uud fttfc» sie wirkkch Beranlafsuog zu Berfolgungeu. Haß uud Verachtung? vielleicht? . . . Und all dir Schlangen deraeleseoen «tijüdischm Werke erhoben ihr Haupt. Di« längst ringe» Mnajcton Gedanke» begannen mit den neu erworbenen einen Streit »nd esxntstand eine Dissonanz, ein« BegriffSver- »irrung. . Anäd diesem Ehao» kamen bald »wer feurige Säulen an den Tag, welche sie wiederum in di« Religion der Zweifelfucht und de» Dunkel« geleiteten. E» kam ihr i» den Sinn der .Talmud" und die .Ration in der Ration", «lche darauf «»»geht, die Welt zu bcherrfcheu. Diese zwei « ihrer Seele schon längst eingewurzelten Anklagen rrefen Sicher eine ganze Lombinalion verschiedener Vorwürfe gegen da» Jndenthum hervor: Sie observir» de» Talmud, »diese QuPle. an» welcher sie je»«» da» Leben der verhaßt» Richtjnden verpestende Wr schöpfen." Wa» Wunder ^so,daß die Letzter» zur Schbstvertheidiaung ihr« materielle Warnt geg» ihre ze» fährüch» Todfeind« gebraucht» »nd «iHbrancht»- llud al» sie all die gelesen« Schilderung» der social» Schädlichkeit unserer Juden restnnirt und an«rseit» sich an rhrr ungeheure Reichthümer, »mittelst welcher sie die ganze Welt sich und ihrem Stamme »uterzuordnen und « vuterwrrsen beabfichtrgt»', erinnerte, fragte sie fich im Geist«: Wa» nützt die entlegen« Vergangenheit, wenn die Gegenwart so elend ist? Wa» nützt der Hinweis auf» Ausland, w»n un» Mc Wunden brenn»? Was nützt der Momentane Nutz« der Inden, w»n die Endziele ihrer Arbeit so empürmd find? Geschichte wang. Geiste riue quälvche Uugewißheit. plag» de Rervmzerrüttung steigen«, Und sie schwobtr wird« . fir - aus» neu« und Erde. GSpschon» folgt.) iufokgv- ^Makler auch __>da gar kriue txtstirt, tnxrn verläßt noch 0° brobachtrten G«stalt» an« ^er chchttüdischr» Wcht vorüber: i fmb hut Mividue«, aber l polachche»J»dividtl» gmqe» Eschaft, «, die <0M großen nach» Gchmst. -in. ^.«tch««« i» ihry» [ fftmew tleitt de» gt»«ew d«A Heitt-ttz»« der M«»rerei verschleße»? l«4lo« Daß da» Geschlecht, da» man von jeher da» schön» nennt — Schönheit zum Elemente hat — koem braucht man die» zu sag»! Ist'» nicht» der Frau» Bestimmung, Mein liebliche Form» zu hüllen, durch Anmuth di» alt« und die junge Welt zu entzücken und das Leben in all« seinen Verhältnissen zu verschönern? Und so hat der höchst« Baumeister die Frauen, di« Schwestern zu Maurerinu» bestimmt und beruf», sie brauchen dir Weihe nicht durch Menschenhände; was Männer sich im Maurerbund« erstreben — erarbeiten müssen — Ihr, verehrte Schwestern, habet und besitzet eS, ohne daß der Hammer des Meisters Euch zu ermahnen braucht, Ihr bringet all« Grad« mit zur Welt! — Männer müssen — anklopfen, wiederholt auklopfen, ebe geöffnet wird; Ihr tretet ein, ohne zu klopf», und seid jedesmal willkommen: Männer müssen sich-ein» Bruder »Rednerbestell»; gevorne Rednerinn» find die Schweste» allesammt; wir denken Wunder, waS wir sind, wenn wir hier dm Hut nicht von dem Haupte nehmen; Ihr dürft vor Königen und Kaffem d» Hut nicht ziehen, zu keiner Zeit, an keinem Ort. —Bedenk» wir zum Schluffe noch das Eine, daß dir Frauen — die heiligsten maurerisch» Tugenden üben, daß ihre Sanftmuth und Güte der Menschheit Pflegerinnen sind; daß die Frau» mit lindernder Hand die Wunden heil», die da» Geschick den Sterblich» schlägt; daß die Mütter und Gattinnen e» sind, die Schwestern, die mit sorgsamer Lieb« die neu» Sprossen de» »erd»den Geschlecht» eutnnckeln und bearbeit» —- erwägt die» olle» und sagt, gel. BBr., ob die Frau« nicht von dem Großmeister de» Universum» zu Maurerinnm beruf» sind, ohne da» Mmschm sie.dazu weih»? Reiu, verehrte Schweste», e» fft die größte Anerkennung Eurer Verdienste, daß Ihr nicht förmlich in unsere Kunst eingeweihet werdet. Ihr besitzt und üot sie im schönsten Sinne de» Worte». Wir müssen un» jene Himmelsaaben erst mühsam erring». Euch bat die Meisterin Natur sie verlieh», und der Erste, der den Ausspruch gethan: .der Maurer Tempel bleibe dm Frauen für immer verschloff»!" der hat Euch dm herrlichsten Tempel erbauet, der hat Euch am würdigsten gefeiert, der bat der Frauen Tugend und Größe da» erhabmste Denkmal gesetzt für all« Zeit» und alle Geschlechter. Am richtigsten -sind. Mt Schwester»-M «ämessMM'aewüchigh shrw. Br. zum Verfaffer hat. Für die "iritoag darf ich mir wohl den Dastk der Brüder und este» versprechen. Ls lautet: Dp«Ach»»st»I». , Aennst da c& wofjl, da» trmfW all« Serz«*, . va» fremd« Glück «rkanst mit «im»M Schmerzest,' Und sich «rfchdpsi in fromm« Lied« psilcht, Aach wenn M deicht? Aennst da da» Serz? lv« kennt « nicht? L» ist »« M»tr«,h»«z. Nennst du sie «oqi, di» Brust voll <»«« llleb», An d« i» ruhst, »enn niemand fönst H« düed«» Die deine« «ück mit «in« jk»r«ch»»«t Sich «ot§ weiht? Aennst >» dt» Bimst? - lL. v, Glücklich«:. L ist Ux Gatts» P>»st.