Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1894)
- Issue
- 52 (31.12.1894)
- Date
- 1894-12-31
- Page
- Seite 409 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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eine allgemeine Zeitung des Zudenthums. Brach•! nt wSbhanttlch t >■<1 6ti(««t* »d -UMaratavkUtt*) aak kfd kti ■St* Hm eak SnkktxkhNuni, 04 Matt M ' kn •nkkitlM. dral Mark MtrMfdhtllch. flfaMk kn »»»!»Bk« 16 tBUit tlkr(l4-) V« «■*•■kt Mar .Sittttatareicit* -nt kmch Mt א•* M krilrtca - MX Mt *ari «fc ■aakUtr. Itfrt SB Ft«. Heranogegeben von 5די■ Rabbiner Dr. W. Hahmrr in Magdeburg. Mr watz«tz«u» »e«itt »«» Frieden r Inrarat• ftr ktr ,3»tttlltl|8t »tchtalchrttt» Mit fti M« JJtkifät Si»trr»t«rkl«tf, Mt BtnfciMurit Prtutril« «ktr kena Raaai 86 Fla, stak catackcr katch Mt Aaatatta- EMtkmtata tket — fall« ans ftlkst auf Rakatt Aafatach macht — «traai tlaHaftakta aa: 2i»Rapa«M>»Bar ״IaraM. Woehauekriftla Ha«Jakarg. *5״r «*י־ Inhalt •6« SrtiMs Nicht zeitgemidk Con ®t. Singet•ttobltttj. — Xfeltaatkt raut —Stu( relnl Bon Dr. €>inget«<£0MeM}. — ®tiefe ass Oesterreich. — Lufraf zur Gründung eise« jüdstchen Hthrertzei»«. > MM« < Deutschland: Magdeburg. Berlin Berlin. Stettin. Leimig. Frankfurt a. M. Ulm. . Oesterreich.Ungarn: Vien. Kien. ««* wakiafta A«ch*tchte«1 Berlin. Frankfurt a-M. Frankfurt a. M. >n« Württemberg. >n« Baden. Lu» Ungarn. DK Jerusalem. Jerusalem. Wochrn- Betrat. 1894 Wsslew. 6666 Palrn-rr. «»unnbend . . 29 2 4,67) סקץ) Schab. Chaauka Sonntag . . . 80 8 Chaaaka 8. Zag. Montag . . . 81 4 Dienstag . . . Jan.1 6 Mittwoch . . . 2 6 Donnerst», . . 8 7 Freitag. . . . 4. 8 An unsere Leser! 3k der letzten Stunde de« 4» Ende gehenden Jahre», ^Welchem ei» vterteljahrhundert seit Erscheinen der ' «raelitischen Wochenschrift" abschiießi, haben wir un» ärzlltchen und Famllien-Ralh entschlossen, die in jetziger besonder» aufreibende Thätigkeit der Redaction einer ich mit Avet Beilagen erscheinenden großen Zeitung en und «Nt» au» dem Staub« der un» aufgedrängten Achen rett-iSs-politischen und sozialen Aämpf« de» znrückznziehen. , Wir «ollen die un» von der sich ebenfalls steigernden "»tbättgkeit in einer großen Gemeinde übrig bleibend« und luaft der stillen, mehr Befriedigung gewährenden »issenschaftlichen Arbeit widmen und un» auf di« “ Ehrung der Redaction de» von nun ab stztägig im von einem ganzen Bogen erscheinenden CttenifKrUaH«*, fortan auch pädagogische Aufsätze und Lehrproben. 1 wird, sowie de» m 0 n a t l i ch event. vierteljährlich heraus. pwMft«ru«O»ri«»״ Jen. Indem «ir all' den trefflichen Männern, di« während de» Heitrauine» in treuer Mitarbeit un» zur seile gennstrM herzlichen Dank für ihre seibstlese illsäügkeit an»- müssen wir e» unfern geedrten Lesern an beim stellen, ob fit t Pasttmtrrnoder direct bet derExpeditiond.Sl. bereit» für Muartal erneute Abonnement zurückeeiattet oder auf da» mr»,tkei" ev. auch auf da» ,Predigt» agnatn",übertragen — Gest. U itthellnug darüber würden d«F «NM 1k. Janoch an die ,Lrpedttion der I»r. Wochenschrift" »richten " nähren Ln 1 “" 7 " ־־-־—“ ,>v ־־■ . Nicht zeitgemäß! Sin Privatissimum für die ״Kreuzzeitung.- von Dr. Singer-Tobleng. ES hieße verschwenderisch mit der Zeit umgehen, wollte man sich unterfangen, die geistige Düste der ,Kreuzzeitungunter befeuchtender und befruchtmdeS Wasser setzen zu wollen; Ke kann fick nicht über ihre Natur hinaus in die Regionen der Ideenwelt erheben, sie klebt fest in dem morastigen Bodea der von ihr selbstgestboffenm Welterfahrung und Schlangen im ParadieseSgarten oer Moral häuten sich nur alle Jahr- Hunderte einmal. Man braucht darum dochincht ihre Fersenftiche mit verschränkten Armen hinzunehmen. Stände sie wenigstens bereits auf der Höhe der ethischen Anschauung deS vorchristlichen Aristoteles, für den da» Einhalten der richtigen Mitte schon al» Maßstab de» sittlichen Handelngalt — waS gewiß nicht zuviel verlangen heißt,' da DÜllinger diese Lehre eine bloße Eingebung der Klugheit nennt, und eine gewisse Schlangenklugheit in dm Kressen der ,Kreuzztg." unstreitig «n haben, und deshalb dm Größenwahn in sich nährte, Mittelvuntt ihrer Nett zn sein. Nur vergaß sie dabei da» Bott d«S Dichter»: »Der Mensch ist ein nachahmmdeS Aeschöpf, und wer der Borderste ist, fühtt die Herde!- Da wäre Schweigen eia Verbrechen, besonder» wmn sie als Vertreterin de» Zeitgeistes sich «rfstnett. Und dahat sie jüngst «thun, al» sie fand, daß dik^Wrnemiung eine» preis.nnd