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Israelitische Wochenschrift · 1894-09-21 · 38 (21.9.1894) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
25 (1894)
Issue
38 (21.9.1894)
Date
1894-09-21
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Magdeburg, 21. September |894• XXV. Iahrg. l eine allgemeine Zeitung des Zudenthums. -2j2* »1, Erscheint wöchentlich 19 I Veilagm (״FaailWnMatt•‘ ,UtürttwilAtV j NRd ftfkrt bei »lle> Postlütter» »«b VmchbRndlnnßen, auch direkt bei der ErPedttio». drei Mark Oterttljährlick. (Aach dem »״»lande IS Mark jährlich.) Di» Alls-Obe otzse ^ilterlltllrblatt- — nur durch die '•St »11 de^eheu — kotzet 2.86 Hark. Ut 11־Rr. kotzet 25 Plg. berausgegeden von Rabbiner Dr. W. Pahmrr in Magdeburg. Für tvuchrchelt, »echt >nt Friede» t ,v* «*־- Inserate Mr die »Jdraellttfche «ochenichrifi* wie für da» »Jüdische Litteraturblatt-. dir viergeipaltene Peritzeil» oder dereu Rau« Lid Pt^ Nud entweder durch die Anuoscen« Erpedinoneu oder — sali» man lelbtz auf Rabatt Anspruch macht — dieser ttnzusenden an: Via tipeditioa dm* ״hruL Woch«n»ehriftM in HaUdoduiA. ־’׳S* #•ד - ntzal 1: * Eettewse krtiMt Das Gebetbuch für Me Gemeinden 3a*ftfalen’». Bon tz. R. — Briefe au« Galizien. Bon Pl. Verfette mm« arrrrfpondeitze«» Dentfchtand: Magdeburg. Magdeburg. Esten., Hannover. Sialibor. Leipzig, Au« Leipzig. Oesterreich-Ungarn: Böhmen vudapeft. ver»«tfechte »«» «ewefte Noechrfechte«, Magdeburg. Berlin, llrefeld- Slrastburg. Leipzig. Ehemnip. Zilla». Hamburg. Linslake», «ie». ' )«fereote. Nachdruck aus diefrm Blatte nuterfagt. v- * " - . ‘ Abonchements-Vinladung. ■' ir* DiiftS«. ift 6k vorletzte-«» dritten '■ ch»«rtt»l»; wir bringen wnfcrn geehrten Abon« nenten Mt boldg «fällig« Ernemerttng ihre» Abon« nentent» »nf dn» viert« tynartal in Er» tnlternng Vk f«*wfft»t Anfendnng erfolgt dnrctz Abonnent ««t bei den betr. poftänetern »der dnrch dlreet« Veftellnng. bei 5ir «nterz. ■ Expedition Dt»» Ubonneneent ntntz rechtzeitig prae• . numerando heforgt «erden, -ttniit kein« Unter» j, brechnng in der Anfondnng erfolg«. E» beträgt > bei den poftän»t«»n f. Für di« ״I»r. rvochenfchrifr tnitbeiden Ueilnge« lJüd.Fatnilien» n. Literatnr« blnttf S Mk. vierteljährlich. '2. Ghn« Literwtnrblatt nnr 2.2L Mk. iS* Jüdifche Lehrer »nd Eantore« «rhnlte« dk 3«r~lvochenschrtfi n»k beide« | Neilagen zn den, «rntätzigten Preis* von r 22» 3wi.,־־w«ww fi« den Vetrag franco direet einfenben an di« ״Expedition der Jsr. Wochenschrift" i» Viagbedurg. itf-ttttttttrrtt-rnrtrrrrrrrrri 81s Sr)r»1l) fir )ir Inriiln Srßfiins. Oft erzeugt eine etwas schiefe Bezeichnung eine grund- £ falsche Vorstellung. Wir sprechen von rinrm Sachs'schen Eiddur von rinrm Geiger'schen, Joel'schen, von einem ^.VreHta»«,, Berlin«! Gedetbuche und mancher naiv« Wochrn» Septtmb. IH!)4 dal. 054(׳. Malender. Lonnabeud . . oo 2t 7)כ»תבאHir). t־.׳n־kIll.n.IV. Lonntag . . . ■ 23 22 Montag . . . 24 23 Dienstag . . . 26 24 Mittwoch . . . 2fi 25 Lelicho« Lage. Donnerstag . . 27 26 Freitag.... 28 27 Mann in Israel verbindet damit die Vorstellung, als seien diese Gebetbücher selbstständige Leistungen, eins vom andern grnndoerschiede» und l>eklagt dann die Zerrissenheit nnskreS rcligiöscn Lebens, denn das iväre ja in der Thal ein schwerer schade, ivcnn so viele Gemeinden eine jede andere Gebete und andere Gebetordnnng hätte; von streng orthodoxer Seite, die auch die geringste Aenderung des Alten verpönt, wird geflijsentlich dieser völlig salsche» Ansicht Vorschub geleistet und pathetisch declaniircn die Herren das Wort des Propheten: .so viel Städte, so viel Götter hast Tu Israel." Aber wir verehren in Wirklichkeit alle einen und denselbe» Gott, wir stehe», soweit wir überhaupt über Gott und Welt Nachdenken, auf demselben Boden und wir haben, um von dem zu reden, worauf cs uns hier wesentlich ankomuit, alle dieselbe Struttur unseres Gottesdienstes, dieselben Grundgebcte und ich denke, ein Jude aus Wilna kann sich leicht in der Berliner neuen Svnagoge zurecht finden. Wir haben bis auf einige verschwindende Ausnahmen unvernünstiger Resornnvuth alle den alten Siddur, die Einen allerdings ohne jede Aenderung, dir andern mit einigen Aende. rnnge», die aber die Sttuctur des Ganzen nicht beeinträch׳ tigen. Sprechen wir etwa von einem Neubau, wenn hier und da ein Fenster eingesetzt wird, eine innere Mauer ver- . schoben, kurz durch eine kleine Reparatur das Haus wohn׳ licher gemacht wird! Sachs, Ivel, Geiger haben an den nach ihnen benannten Gebetbüchern ein sehr bescheidenes Verdienst. Was sie an den Büchern geleistet habe», verschwindet gegenüber

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