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Israelitische Wochenschrift · 1894-04-13 · 15 (13.4.1894) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
25 (1894)
Issue
15 (13.4.1894)
Date
1894-04-13
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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.*215. 3R*«b<6«tg, 13. nprU 1804. ־♦»4 XXV Jahrg. eine allgemeine Zeitung 8es Auörntßums. |b •Ix •wTOUnn M •Ix« n-um ». *nn M »er r7.?-" «It« tmlxr (htcMflM Miakat MUxtx: U DU JoQ>—WHfr1 n, Rabbiner l)r. M. Nahmen in Magdeburg. Mmii 5» t£1nt ״»*»Tt*x iitxixt«!. MM*'. Mx »UrüftlUXM »xxtu-tu •kn kxxxm Mto- ■** / * -»* ■M. MMk ZWU pPIf^n Kttfl ■89 JfvttPCm!גד-סיי־י •kn tan wwirtxr kNXch kU!•> •kxx — Ixll MM» Ulkst <t«ku. t — kittet I kxx ^IstxMel. ESxchXM- _ SnOftR: Aettemv« N rittet: Aus dem Lette« von Leopold Zun». — Briese über Erziehung «ud Unterricht, von Beminarlrhrer A. Treu. Machen^ UxiL 1894. Vf««. .5654 ־ Ralruüev. 8 7,51) סיורע.) Sahtbb. sdagoäanl. Sarlch»« »n» Gneresponpemzen r Magdeburg. Magdeburg. Sonnabend . 14 Berlin Berlin. Berent. Effeu. Dresden, startsruh«. Sonntag. 15 9 Oesterreich-Ungarn: Wie,«. Wie», Prag. Budapest. Mont«, . . . 1 16 10 - R » »l« » d : Petersburg. Dienstag. . . 17 11 «ensste M) »erMtschte «ach richten: vnli». Breslau. Em. Mittwoch . . 18 12 ' mertch. Stuttgart. Vien. Budapest. London. Donnerst», . . 19 13 Aachdmck tu diesen Aieti, iß ״tersagt. Frritae . . . 20 14 Er«w koaoaok. * A»A >e» Leben von Leopold Znnz. Unter diesem Titel hat Maybaum eine stattliche 63 Großquartseiten enthaltend« Schrift veröffentlicht, die an sich ei« Muster ist wiffenschaftlicher Nüchternheit und Zurück- Haltung, die aber da« denkbar schärfste Pasquill ist gegen die Verwaltung jüdischer Angelegenheiten in Deutschland während der zwei Jahrzehnte von 1820—1840. Maybaum läßt fast nur die Thatsachen reden, enthält sich jede« Kommentar« und jeder Schlußfolgerung, aber jene« Goethe'sche Wort,über'« Niederträchtige nimmer dich beklage, denn et ist da» Mächtige, wa» man dir auch sage-, enthält durch diese Schrift auf« Reue seine Bestätigung. Ein Mann wieZ u n z studet, auch nachdem er sein bahnbrechende« Werk ,Die gotte-dienstlichen Borträge-, veröffentlicht hatte, in Deutschland kein Brod, keine« Schutz vor Roth und Mangel trotz der bescheidensten Ansprüche, man sollte da» nicht für möglich halten, wen» e« nicht aftrnmäßig erwiesen würde. Entbehrung und Erniedrigung war da» 80» dessen, der die jüdische Wisienschast an« dem Staube «mporgehoben hat. E« ist auffällig, daß Zuaz, nachdem er al» achtuuddreißigjähriger Mann die ,gottesdienstlichen Vorträge der Judengeschrieben hat, in den spätem vierundfünfzig Jahren seiue« Leben» zwar noch viel Vortreffliche« zu Tage gefördert hat, aber doch Nicht« grleiftet hat, wa« auch nur aunähernd a« die Größe diese» Buche« heranreicht. Diese» Buch Maybaum« löst un« vielleicht da« Räthsel; wem so stbel mttgespielt wird» wer im Bewußtsein wohlerworbenen MM»« betteln nttch um Gnnst, um Protektion, ja sogar. wenn auch etwa« verschämt, um Geld, dem kann die Lust vergehen zur Arbeit, dem müflen natürlich die Flügel gelähmt werden; denn diese Misäre war bei Zunz nicht vor» übergehend, sondern dauerte viele Jahre; e« mag ja sein, daß Zunz, ein schroffer, spröder Mann, sich nicht so leicht in die Menschen und die Berhälmiffe hat schicken können, die bei der Besetzung von Aemtern in Bettacht kommen, aber die Pflicht derer, welche die Aemter zu übergeben hatten, wäre e» gewesen, diese kleinen Schwächen zu übersehen angesicht« der außerordentlichen Berdienstt, angesichts auch de« reinen strengen Charakter« de» trefflichen Manne«. Seine wissenschaftlichen Erfolge selbst find ihm zum Unheil auSgeschlagen, denn sie lenkten, wenn irgendwo ein größere« theologische« Amt frei war, die Aufmerksamkeit würdiger Männer, die für seine Leistung Lerständniß hatten, auf ihn, aber e« gelang seinen Freunden nicht, die Bornirtheü, die Jntriguen, die offenbare Niedertracht zu überwinden*), und Zunz selbst hatte von seinem Ruhme nur die Dornenernte einer langen Uurnhe de» Hangen» und Bangen«: Berlin hatte die Pflicht, irgend emo Form ausfindig zu machen» um Zuaz in ehrenvoller Weise vor Mangel »n schütz«, ihm ungestörte, «tsseuschastliche Arbeit zu ermöglichen. Die Blätter, die Maybaum veröffentlicht, bekunden, daß e« Zunz in Berlin nicht an Freunde» gefehlt hat, aber die obsiegende Mehrheit hatte, wie e« scheint, nicht» dagegen, daß Znnz eventuell Hunger starb oder in der armseligste« HSeise durch Privatunterricht ein karge« Leben fristete. *ySKüri» Späterer »inst bl« *Ne» über ßAchdinerwahlen ■umber •totomtiab« »««ftontllche» »tab, s» ■fab ■um stuben, daß stch in dteserP^leßm^djoSMU.wewlg^W^stnIchtDMndmtpweMW^)

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