Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1894)
- Issue
- 14 (6.4.1894)
- Date
- 1894-04-06
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/6492344-5935089-5962324--1980-5376238- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Magdeburg, 6. April IH94. XXV Jalirg. eine Allgemeine Heilung 8es »er »»> *!»««mU* ojirt■ ic ttm *rnkam M ^a«»>» , »>»««»- «* MJlDnUtMtllL• «>ri» Ar rt« mIMMk M afea imitfa l ewMaM■•■ «■t MaMMtet f Chr׳Mfl*■ dr•! Mt tm ■um•«•«: »» «aU 1**114. «11 aAäi«rilicmbi«ttA rV*L4 .,*tlrfitirklitn Mw W kn Qctategcaeben •M Rabbiner l)r. M Nkchmev n Magdeburg Wir Mchrhett Nechl uud Wrbebr«! Dr »«^,4 jttü»ektfr »ft-.* . gte I» k*l ^T>14׳« Ittcrarpr» U 9MM", Z* WWWWGUe»kD>M»V> »der *MH n»4rrm| i.U »n* _-*r — jrkbjt ««f MsMM 4fl*ru4 uftidif — ׳ *irret *inju' irnden »«׳ > w»* 9M 9*H*hUu Her ״;UtncU «*•«*«« itrw&iU**»fl. . «M«k>*rtz»Ui»ßk0 Äckott. 1 ‘ SnVaN: £eitett»c «rtif«l ג «eban'kN übet Stracks ״Eintrilu, g i.! dra Tdal. , . l»vd". — 7 iifruf. — Ta» tL»d« der lonsrrvatwe» Part«! ׳von 3U-!,ct> L. bien- Verick,»« un» V»er -sponveuzeu r Äagdrbu,״^ B rlin . Berlin. Krankst» l a.M Au» Wrftf. LSthr:,. Wierbabe». tkailSiuhr. O fterreich-Ungarn: Wie». AacS Topolya. (Schluß) «eutste UN» vermischte «»«elchte», Magdeburg. Danzig. Ham. bin,. Rü>nberg. EluIItzait. tkiatau. MSHr.-Ostrau. Aachbralb »1« tief» Klittr iß aat»rsa,t. Machen- ZchrU. 189^. 50Ö*. Sell»,»enh . 7 '1 Senn»»« . . . 8 . 2 VUotan . . . 9 3 Dstvßsg. . . 10 - * BIitt»»ch 11 5 Denoerftag . ' 12 6 Ureita, . 13 7 Rülettüer/ rj ** :׳ סיייע- P. Hadliodwch• v״־ ■ Konch Cbo Muh .JV*8.) - - ־• ׳ . ' 1׳ ׳׳ ■■ ■ I ■ ' I ■ I ' 1h I ׳fWfl . - fessor ״über". BeispirlSwei'e sah Herr Rohling, nicht »Iinqer •. bekannt durch seine sprichwürtlichc- Unwissenheit in Tlmlioa-. ... dieis, als durch seinen Protestantenuns» Judenhaß und seine AllbekehraiigSwut, in, einer deutschen Scharteke *eine R-a b in seinen weiblichen Raben) für einen Rgbbiner an und legte dies der verewigte Prof.' l)r. Franz Delitzsch, der nicht nur im jüdischen Schrifttum sehr bewandert') sonderst auch •mit der eigenartigen Kongenialität .usgestatlet war» ohne welche selbst eine umfassende Kenntnis dieses Schrift- 'י tums nicht befähigt, dem Geist desselben g rech« zu werden — aller Welt in seiner lichtvollen Weise dar. Erregte'-da- ' einen hochgradigen Humor» so mußte sich derselbe angesichts der rohlingischen gewundenen Erwiderung, in welcher an Delitzsch kein geringere- Am>m1e» gestellt ward, als sich zuin rohiingischen KglholiciSmuzu bekehren, noch st«,gern. Wie Herr Rohling nur zu jener unvergleich ichrn Humoreske, di? seinen Nanie» bei der lachlustigen Mit- und Nachwelt unvergeßlich macht, gelanut ist, da doch das thalmudische ' puaclilcimra (weiblicher Rabe). mit rubbi (Rabbiner) in dem unvokalisierlen Talmudrext auch nicht ein einziges Zeichen gemein hat? Run, Herr Rohling versteht eben den Thalinudtrx« nicht, und daher erblickte se n Übereifer, in der Ra bin, die einer Schlange den Kopf abbiß, einen Rabbiner, der a«guivonst»sch«m .•Gelüst, sich hingege^en habe. ׳ Warum auch nicht? Wenn judäivoristische Neigungen bei SirchenmSnnern in W,srkl.ichlgjt ^gtötsich..nnd, warum sollen anguivoristische' AnmandluPge« ׳.bei .Rabbiner« »icht wenigsten» im Thälmud uiöglich feinimbt^rrr- . «״״ arg geschädiAt,: dtzhoUntzchMsSiO« Pflege ' »־ '7.!"'׳'••« :■g*■ '•■O. J«B— »V «v^°•׳...! . i&cbauiea Struck) ״Einleitung in he« Thalmnd/^ Welche Erwartungen hatte der ׳Judenhaß-in eine wissen schädliche Prüfung deS Thalmud» gekmipfl, welche Pläne für -den Fall geschmiedet, daß eine solche Prüfung bedenkliche Geheiinlehren entdeckte! Doch — ״was find Hoffnungen, waS sind Entwürfe?" ' - Jüngst hat Herr Dr. Hermann L. Strack, Prof, der Theologle ander Universität in Berlin, ffti* ״Einleitung 1n denThalmud" in zweiter, leilweisc neubearbeiteier Auf- .läge herauSgegeben (Leipzig, Hinrichs'iche Buchhand'ung, Vlll und 13ö S- Preis 2,50 M.) Ein kleines Buch, aber ein großes Werk, ״uSgeführt zur rechten Zeit. Wie oft haben Urteils- oder Lieblose, die den'Thglmud nie gesehen, geschweige denn, ein Wort in ihm verstehen, diese» Riesendenk,ual altjüdischer Geister, entiveder durchweg verhimmelt, oder durchweg verdammt. Unberufenen nachbelend; uud beide» hat sich wie eine ewige'Krankheit vom fiuftekn Mittelalter auf die ^lichte''' Gegenwart fortgeerbt. Diese ermangelt sogar nicht des Ruhme», d«u Thalmud sowohl ia der'Eintagslilteramr wie in Parlamenten als Geheimbuch behandelt zu haben. Darüber sind allerdings Stimmen der Verwunderung laut geworden.'Sonderbar! Ist denn der Thal- «ud für Leute, die kein Wort in ihm lesen können, nicht wirklich ebenso ein Geheimbuch. wie der Homer für den Sexvmer Tintenklecks? M sage nicht: wie etwa der «iccro, denn;48 diese« kann Tütteuklrcks wenigsten« schon buchstabiere«. er. sogar Muchem ' lalmLdbeunrttrnden Pro- .!, ׳!