Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1894)
- Issue
- 13 (30.3.1894)
- Date
- 1894-03-30
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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4 eine allgemeine Zeitung 8es ÄuöenHums. »»*MM »Ich-»' >» -»«»»»« »er .«a»a»t»vist". M Hau•*’ aal M plitM•(■»Hatt•." «m« m» I* tnllÜM■ M Mb• *•»• 4««m a. «Il»m»h—■ •Ml MmMMUb «l*cMMaa QcraM^r^tbcn 9tm Rabbiner Dr. M. Nahmen i» Magdeburg. W», MchchM Nicht und MrirdrnI **•יי 9a|«M (3״»r>cllilf-c Itachaalchelkt" (fa M» ״s »III che atmatut. .«IMat Vttü|(ib tkn der ca '1 am»a »»rch Me 14׳ •kt — fall »»» kl*K! «afraal mach« — Mwä eia«»- kaaaa aa! InMlk• tat ^chaaal. Wach»»- IMI“ bi Ma»»>baa, »ck »» «-1la«|1» Kakao. Snyakt: Mtcnkc Mxtlfrlt Joseph Peilet. — Besep oder Willkür. — vom »Leatraloereiu deutscher Llaattbürger jüdilchen Glaubens." Dvelchre «a» L»rr»spa»V«n,»nr Magdeburg. Magdeburg. Berlin. Verli». Eietiin. Hannover. Baden. Lut Württemberg. Oesterreich,Ungarn: Wien. Lu« Ungarn. Bac» Topolya. R u b l - n d: Petersburg. Lu« Warschau. »«»«ft« ttM> VerKaischl« ««»richte»i Magdeburg. Berlin. Berliu- Hannover. München. Nüinberg. Brüssel. -«chlrnch au tiefe» -leite iß »»terfeßt. Machen-! Dir,. 1891. Klar II. 5604. Nalenüev. Sonnabend . 31 23 7,25) שכיני.) P. Poroh. Sonnt«! . . . 1 24 (Neumondeinsegnung.) Maat«, . . 2 25 Dienst«» . 3 26 MitNv-ch . . 4 27 Dtinerst«, . . 5 28 Kreit«! . . . 6 29 Erew Boach Chodeach. 2lbonnementsEinladung. Mit dieser Nummer schließt dieses Quartal. Dir ersuchen unsere geehrten Abonnenten das Abonnement auf das xwetlr Nuarlttl bei den Postämtern schleunigst;u erneuen, und dabei ausdrücklich zu bemerken, ob sie die Ausgabe mit beiden Vrilayen (sud No. 3307) oder die mit einer Veilaye (snd. No. 3306) wünschen; je nach dem haben sie - Mark, oder 2 Mk. 2SW^6- «injuzahlen.— Ohn «Neubestellung versendet weder die Post noch die Expedition die nächste Nr. Im ״Mamtlirnv kalt" gelangt demnächst «in großer spannender Roman, eine Erzählung aus der Gegenwart: ״Wie Murgewiesenrn" von L. Berg — zum Abdruck. Joseph PerleS. Biel Schönes und Wahres ist an der Bahre des jüngst dechingeschiedenen Münchener Rabbiner» gesprochen worden*); die Trauer hat nicht übertrieben, sondern ist vielleicht eher in einigen Punkten hinter der Wahrheit zurückgeblieben; sie ist der gewaltigen Gelehrsamkeit deS Mannes, der, wo er nur hingriff, wie ein Souverain das Gebiet beherrschte, nicht ganz gerecht geworden; die Redner haben auch daß Einzige dieses Charakters, jene Reinheit, die unbefleckt und unberührt durch Falsch und Trug der Welt durch» Leben gegangen ist, nicht völlig zur Genüge hervorgehoben. Perlewar ein sehr junger Mann, als er al» Prediger nach Posen kam; schon damal« umgab ihn eine Würde und *) Worte der Lrtuuerung an Dr. Joseph Perlet. Grabreden ^gesprochen am S. März lS»4. «erlag von «. Heller i» München Hoheit, daß er von der ganzen, großen Gemeinde verch wurde; nicht etwa daß er das Talent und die Lust gehabt hätte, einen Nimbus um sich zu verbreiten; e» konnte sich im Gegenteil Keiner schlichter und einfacher geben, als er; jene Pastorale Salbung, die den« Ungebildeten imponiert und die den verständigen verletzt und abstößt, war PerleS fremd, ja zuwider; aber es ging ein Zauber von seiner Persönlichkeit au», der jeden gefangen nahm, der in den strei» der PerleS'schen Familie ttat. Denn daß wir nur dies sogleich hiozufüge», ihm hat die Gunst de» Schicksal» eine Lebensgefährtin gegeben, die die höchste Vorstellung hatte von der Würde de» Predigtamte», die e« iühlte, daß die Frau de» Prediger» den Mann unterstützen könne und müsie. In diesem Kreise wurde man eS gewahr, da» die Unter- Haltung geistvoll, anregend, fröhlich sein könne, ohne daß auch nur eine einzige sogenannte harmlose Bosheit mit unterlief. Ja wer sonst zu sarkastischen Bemerkungen geneigt war, scheute fich in diesem Hause auch selbst vor einem leicht verletzenden Worte; PerleS gab den Ton an, ohne eS zu wollen; er wußte gar nichtvon der strahlenden Würde, die von ihm auSging. PerleS ist, wie die Reden mit Recht von ihm rühmen, ein großer Rabbiner, ein geistvoller, gedankenreicher, gentüch». tiefer Prediger gewesen, er hat alle Forderungen seine» Berufe« mit Glanz erfüllt; aber wem e« jemals vergönnt war, in die Seele diese» herrlichen Manne» einen Blick zu werfen, der weiß e», daß die Sehnsucht dieser Seele garnicht darauf ausging, al» Redner in die Oeffeutlichkeit zu treten. Da» Berlangen diese» Herzen» ging nach einem viel bescheideneren Wirken; hätte er wählen können, so hätte er da» Los fich ge-