Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1894)
- Issue
- 1 (5.1.1894)
- Date
- 1894-01-05
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Mugvelmrg, 5. Tt«««r 1894« '■Mit- / 5 JWPUBUO eine allgemeine Aeitung 8es ÄuLrntßums. I btabdioer Vr. M. Raymev i» Magdebmg. Jpfti MchchM «echt «d Wckrd«! *m**m*'ZLr£ M> «pi(|H|M *«r-» A+* G^JH| SnstaN: Is Dr. Jelinek — tot. Bo» Gt»g « r-Coblr»i Brr T»d StttlnM. Bo» v. tt Zur Uh» rafttrifrlf gellt»ekt. Vm S * Lembarg — Jelltnel» Letcheadegtngntl. (•» tt»t s Magdeburg. Berlin Berlin. Deasdr». >u« Bad«». Stteder-ivsaß. «. Oesterreich.Ungarn: «e». Prag. Budapest. tanit«; »»«taait. W» tta» iNmifiltt Nachricht«»» Berlin. Bretlan. Natidar. Este». »tz»r >«>tl»digr htlnii|ih ntrrfitl. Ibonnements Einladung fi»stchm»Mße»IahrMg. Machenbmxtt. 1894. tflCff. 5654. RaleuSrv. Inuink 6 28 rar 6 Uhr <Badbatau«ga»g). Caratat . . . 7 29 (RnuMBMafaainiia.) 9Uat«t . . . 8 1 Boack Cbodateh Sek’wat Sit«tag . . . 9 »2 «itt»ach . . 10 8 Dannrrstag . 11 4 streit»» . . . 12 5 ,S»r«eNttsch- «-ch-wschrtft" ist ibhängig t jüdische Blatt, da» d> da» eindurch seine durch seinen Aret«»th und . fflU, womit e» stet» für Wwtzrtzett. .'Recht und Artete« eintritt, bei den Feinden riligsten Güter der Menschheit als da» best» und «etftaefLrchtete gilt. aller Leclame und keuchelei, sowie jeder tchelei und heimlichtquerei, steht fiewachtäwef der Dari« und kämpft mtt offenem vifir. Sie " runde und Gesinnungsgenossen zur Mitarbeit tu und schroeren Vamps« aus, sowie zur Verbreitung te» in di« weitesten «reise. (Prvbt»«»«ernstehen insch grati» zrr Verfügung.) » ^Jsraelittstl« lvochenschrift" erscheint in zwei Di« «r>»Ge Ausgabe mit zwei Beilagen u. tit^aturblatt) — unter Nr. 8807 der »liste — kostet vierteljährlich 8 Mk. Di« kleine -«Ueiner Beilage (Familienblatt)— unter Nr. - nur L M!k. 88 j>fg. Abonnement mutt — wenn e» noch nicht ge- Tsusertbri der dost besorgt «erden; ohne Bestellung'wird Nr. j nicht gesandt. Franeo^kinsendung de» Betrage» versen- Bl. nach Deutschland und Oesterreich ko, nach dem Vatlnl« psg. pro Ohiartal. gegen, portozuschkag 9k ArpettttO« Dr. aeSinef Weit über Wien und di« österreichischen Lande hinaus erregt diese Sunde die tiefste Trauer, sie Vurchzuikt schmerzlich die löemüther Aller, welche die Bedeutung Jellinek« als unerreichten Kenner der gesommten jüdischen Literatur und Meister der Sanzelberedsamkeit, alt unermüdlichen Forscher und Sammler, sowie alt Kämpfer für den wahren Fortschritt de- Zudenthum» und seine heiligen Güter kannten. Nicht in wenigen Worten ist et zu schildern, wat dieser Mann, der bi» in die letzten Tage vor seinem Ableben die Feder geführt hat, uns gewesen. Der Mund, der Tausende und Abertausende durch seine geradezu prophetische Begabung sortgerisseu hat, ist verstummt; das Auge, da» voller Wohlwollen auf jungen aufstrebenden Talenten ruhte und sie zu weiter« Schaffen neidlot aufmuntrrtr, ist gebrochen. Der Hand, welche viele geleitet und in da» rechte Licht rückte, damit fie nicht verkümmern, ist der blühende Ahrontstab, der Stab de» Frieden», entfallen. Berufenen Kennern de» Wirken» diese» unvergeßliche» Manne» ist e» »trbehalten, zu ergänz«,, wa» vor drei Fahren — gelegentlich seine» stebenzigsten Geburt« tage» — seiner Bescheidenheit nicht zugemuthet werden durfte. Da», erst wird erkannt werde», wa» die jüdische« Wissenschaft, wa» der junge rabbinifch, Nachwuchs an ihm verloren Hot. Gg dürste» nur wenig« Rabbiner rrtsttren, weiche sich rächt.