Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 51 (22.12.1893)
- Date
- 1893-12-22
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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bet «m Ort beflnMUfen Jude, m*9aobfat »erbe« biirft*. 3n befonber* «richtigen Fülle, Omeu Me G»«er»e»re פ Mi Sbriaab Cipfaub bcta •Hälfte» b4 Juueru darüber MtftdH« •erbe«, “Me VataMftimflfrtft für rtmebw Jude« ן■ *erita«ert (F. Z.) «*«. SeOie«. Der t«a«ft etfAbsae Berichte über rie Volk», »ühlmg de» Jahre» 1891 eathtlt folgendeMstteUmg: Abgesehm vo»de»Ha»pfeHaUelöftüdtenBl׳»d»tz»»dK»lrutt«b«ftehe» Hier »ach 2 jüdische CoioRie» ax der Westtüste. Lbscho« Me Zeit ihrer Srüudmg mbekmnt ist. st»d sie doch ahne Zweifel vo» habe» Liter. Die beide» jüdische« Gemeinden bestehe» a»« sogenannten weiße« «ab schwnrge« Juden. Er'tere falle» sich stet» von einer Serbetrat«»» «it de» Töchter« de» Lande» fern »ehalte» habe», letztere aber de» Mischehe» »»« Opfer «e» falle» fei». Nach t» Lde» bestndet sich eine RnfiÄrlnng dieser schwarze» jüdische« Handeldleut!. welche eine» «mdarabische» Dialekt spreche». Die Gel«»»t>abs der Jade» «osre» Lande» betrÜGt »»»eführ 17LOO, »an »eiche» 10,800 t» B•« »«».9800 ia Lde». 1800 i» Lacht» ■»)> 1460 t» Kalkutta wohae«. Die Urige», lebe» zerstreut t» de« verschiede»e» HmdelSorten »der diene» i» der Lnnee. Diese letztere» habe» »ebeu l^r Sprache «ach »tele Oe»«b«hette» der sie »»chebeade» Mara tta-Bevöl. kerung adoptiert, stad aber de» Grundsätze» tdrer Religio» tre» Oeblitbe». Da»selbe ist «ach bot Fall bet de« Inder: i» Locht« BarMda». >» der hiefigeri medtzi»ische» Faknliöt hat Herr' Lltjah Mafe» Rajpaarker fidt fWi gWMnd b«ft«deur» Exa» nie» de« Staatöpret» »a» 130 Bwptr» erhalte». Er ist der erste Jude, de« diese Ehre zuteil geworden. Neueste ««d vermischte Nerchrirtsten. Magdedwr«. Der Berlfe« HoUzetfeauatffur NuatraMrL Weicher i« S«r1e»wer «tr »ea» iknaltfelaage» »ach de« Lmdeaer tt»a»e»«»ede detmat »«de. G Mi «i«%« Tage» «ich» twSttgo feixt Ceta« •tafefeiaaM» schrtara — «it eia aatisnabisches Bla« «itchew — «feigte» gedliede» ,» sei». *ft«. San Judentum wolle« verschiedene hiesige Dtsst» imllieu übertrete«, »« »eitere» Bestrafung« ivege« Fern« ihrer Kinder vom >Ult«jou»unterrichte zu entliehe». Line . vo» Familien will nämlich ihre Kinder unter kein« Um« . bade» t» de» konfessionelle» Rrügio»«u»terricht chicke». und vo» ihn«' geht die Propaganda zu« Uelrertritt »um Judentum ^r». in dem sie ei.:.- größere Freiheit M zu genießen hoffen. (Die Nachricht ist wohl kau» ernst gn nehme«) Berti«. 20. Dez. Der K> Iah« t» Pose» thiftg ge««seae Pvaktyche «rat K » r « ch, jatzt hier «Ohadaft. feie« h«fe am fein« Uhefra» (m ged. M* i•» Fest der goweaea Hochzeit. Da« Kwel .paar destmdet stchdai best« «asaabhrtt. Berti«. Bo« Lba. Dr. 1k ü »ig (Lntts.) und Gen. ist im »tage der Lntrag «ngebracM worden, die verdlmdete» Re» m zu ersuche«, einen Gesetzentmurf vorzuagen, nach > ia Deutschland nicht geborenen und erzorene» Per» e dauernde und berustmaütgeLuöübung von Seelsorge, dunterncht «nd I untersagt »erde. 3» EatöpchM ist et»e Gtäie der koasawativ-« otisemitische» Wart«, der ehemaltae NagiaraagSsafertär Franz, »ege» Unfee- .schlag»»», »»fee Lade«« auch >1» den Krise» srtaäs itarteiverei»«. verhaftet «erde». Faaaz Hafer sich scha» »er sech« Jahren a» fremde» -Ulge»w« W111«n, der warstaat׳ M ,Maua Belfern 1««* fad ader t» diese« U»cha»d fet» Hdwarafe, de« ede» «11« «csäagni» ia Hldtzeafte muafsmaa eifrige» «af Lager alL^GetretLr «,asteüaa. M»««tzai». N. Dr». Herr Kaddiaer Dr. Lp»el oa» hier .ist als fMMfaer »ach KarlLrah« »«es«. SonntagfeWuOib« der »D^Ämttioaalen Zettiing^ ist verzrtchaiß enthalte», in de» 0 hiesige Metzger el« Inhaber?™ÄÄXh r. jW nUDltlMQ^ alffMg MOiu I fm 10 WBR DQ9 OOCVr lR0t* .führte «sc d« sAeckhabe», Me S Metzger all Lnitsemtte» u .knartrcs. Jcherkläre hiermit, daß «et» Na»« ohne am« vor »es! werde» aftzkbpfe iUMctcL* .r-m CHmk (Oft)»■) SM Nr. 49 Ihrer aesch. .Wochenschrift wird vo» hier an» genreldet. daß 80 jüdische Soldaten Mer in Garnison liegen. Es find jedoch deren nur 28. Der für dieselbe» etugaichtete Milttärgottegbienst ist durch Bemüh«, uns. Prediger» Herrn Stnrmann bei der Militärbehörde ange. ordnet worden. Aezetru«. 17.Drg. SaaitLWrat Lr.»irsch»eia. beging b««e das aqsdrtg« Doftar-Jadiviit«. u «eiche« ch« die «rdiziatsche Fafelwt i» Berlin das erneuerte Lhrrndiplo» übersandte. Alt«««, lb. Dez. Für die Vberraddinerstelle «arde, die «abd. Dr. Lerne r-Laada», 8teia-Kch«et«snrth und Eppensieiu-Briese» »argeschlage». _15. December. Der Senat hat Me Sperre seine« StaatsaeMet« gegen den Durchgang ruMcher Auswanderer für solche, die mit FÄrkarten für die Kamburg-Lmerikauikche Packet» fahrt-Lctten-GrteÄchast versehe» stad «ad die DeSinfeltioa und Lontrolstation ta Ruhleben bei Spandau »asfirt haben, aufgehoben. Aedtth«». Luch in diesem Jahre wurden anläßlich de» Lichtsreihfeste» einige zwanzig arme israelitische Kinder mit KlÄunAstücken aller «rt beschenkt. Die innerhalb der i»raelitischeu Gemeinde bestehenden Woblehättgreitsverelne hatten für riesen Zweck 500 Mark gespendet. La der Spitze de» Komitee» j:and Spediteur Sdolf Loh». Dr. Ludwig Breslauer dankte dc» WoplchätigkettSvereinenam Thec^erftückH Laffiihrnog und darauf folgte eiu Ball.' RUM ÄSÄÄ leihe fft von Ixt tzrovinzial«Hülf»-Kasse ja Breölau zur Tilgung ia 4L Jahren bewilligt worden- Bevor mit de« Bau b«o»»e» wird, muß eine Btnurana mit denjenigen Bemetademitglieder», welche ihre eigenen Sltze hppothekariich eingetragen haben, herbei« geführt werden. HltzewK«»-. 17. Dezember- Ja der Sitzung de» hiesig» Schöfiengerichte» wurde gestern der Lehrer a. D. «. Alber», zu einer Geldstrafe von 30 Mark verurthetlt, weil er schaldia de» frmdea war, f. Z. an die Wand des Hause» eine« Menge» Kaufmaun» eine Bianette mit der Lufschiist: »Kauft nicht ort Jude» I" geklebt »u habe». (Solche BerurrheUuugen müßte» zur Warnung von alle» nicht aMeuckttscheu publieirt werde«, den» die antisemitischen verschweigen e» ihren Lesern.) Id Wlaß KothiI»«,«, 1. D«e«ber. Koch ei»er soedeu vor. zst.-Mlichfe» aonttche» Sfetistst belLnft sich zur Zeit die Gesemmtzubt de Schmer »» de» d-bere» reichsUludische» Schule» »uf-SSlü De» :unter destude» sich 9M7 feerielÜe«, 8744 Proteste»««« und »90 IS» raclitt■. (NSHerrs ia Nächst« Nr.) flMti#. Auf der ersten Likteder freiwilligen Beittäge für da» Gonnod-Denkmal find je 10,000 Fr. von der Famille von ׳ ».«,«»!«wo Franken dem öffentlichen HUf»werke zugetvendet. um unter Me Arme« der 20 partfer Gemeinde» vertheili zu werden. Li.», jüdische Fretschule. gestiftet von der Familie Bis chosfShri», hielt chre PreisevertlieUung ab. Die Schule bildet für da« Lehrfach^iür den Handel und da» Handwerk an» und ist nur für junge Mädchen von 12 M» 1ü Jahren beftt«»t: fie wird gegenwärtig vsa 64 Schülerinnen (darunter 4 Liter«- besucht, Me sich in folgende BernfSarte» unSbildeu: Blumen» machertnuen 8, Nährtinuea 18» Lehrertnen 88. Art». Der Minifterprästdent Ria» Pascha hat vor kurze« au die Behörden sämmtlüher ägüpmcheu Häfen die Bestaug ergehe« lasten, daß a l l e a auf Rußlau» kommenden jüdischen »u»w«ncherer» Me Landung zu verbieten sei. Merzehv an»ge» wteieve russische Jude», die vor kurze« in Sucsanbrien aa!a «ußten au» Meje« Grunde wieder zurückgesandt werden, der Bali vo» Smyrna, sowie die de» Berkehr zwischen ׳ mb Aegypten »ermittelnden Schtffahrttgesellschoften. stad I verständigt worden, da sich in Samrna eine Anzahl »oa . hnadert anggrtviesenea rufstschen Israeliten znsamwengesnnde« hatte, um nach Legypte» zu reisen. Aw» AwOpchltS«, Ln« eine« Berichte M Aena (*!«»ן getzr M M InfeaM Jshr f»t Q»ee»«t«»d n) vchmwm«ste 81Wm, t» Folge der Sidnsch« «>«»»>« «ad Me fkmazirid» Krists ei» sthe ■wümitfeild war mW die " '־ de» •M «lfdiefe» ■atua, der Noiz» stemr». Bit tat 8« Qiferrl ymichfefe BAaujiMi M Ktader, »»ich« d«i«M » «wenicht t» tzeb^G, Syamoger^Setuw. Nriigto» mW ^» Forfichrfefe» hält es leider sehr n »ca »«»me» w» »«»«»4» der Emmgog» zasmameagadii»»«^. .. Ml MB |ra§BM MfMfMM M»> fGH» »M«NItzMM MM^WW WM»