Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 49 (8.12.1893)
- Date
- 1893-12-08
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/6492344-5935087-5962245--1821-5375885- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
4 eine allgemeine Zeitung 8es Iuöenthums. Slfttalfl» alMX Ic (tat Haanan M* ״» . *dSflk^T?? .-IN(׳,, ilatt•” ■t M J|»»t»ata»Hattl." ■n« Dt (fctwflnmi Mt fair« 1 «(־' «»«MHaa KxIJMai ■aMaa4t: 1• «EPsEd r 0«MMf*g*b•« VO« Rabbiuer Dr. W. Nahmen in Magdeburg. «WM»— —4. «M». Arf-4fW PP1|I|IQ MHlyr W JflUOtCI t»r Mc5״trae1?1tt<k« «achtalchd fl" wU ftTka» ״StMiat illtmup Matt", Mt viaaäatiaa( fMU|MI( (kn knta Maam M Dfa-, Ink tatwkn karch Mt *11■ aaanaigaikrnntni aktr — (an man I-lkft aas Rtttt Kknal a»4t — Mrtct (11411• fakca am! Ma •tkakMIaa kt» «ZOtatl. ffSachta- »KSLLWÄStt. ■ Machen^ Sr,rmdrr. 1893. - slna. S6S4. Nalenüev. Kreits, . . . 8 29 Chaaaka 5. Tag CHiihak 9 30 8 —(4,40) סקץc h. Chanaka 1 Reich Co»esch. 6. Ta» Es»»», . . . 10 1 / T»w»a. 7. Tag M»»ts« . . . 11 2 8. Tag Liessts, . . . 12 8 Mtttmsch . . 13 4 rsssersta, . . IS b Snstatt: Ositmve Artikel r tVsj,aeha» ^aikoa — Jalob will ausruhe«. klon U A.— Aus Mm Berichl l)tt Ge«ralversam«l1«ag dtsBere»s zur Abwehr bei Antisemitismus. »srtcht« mm» T»rrekp»»»«l»z«»r Magdeburg. Iben. Sri Im. Breslau. Leipzig. Magdeburg Dretden. Bnün. Breslau. Leipz' Okstrri eich.Ungarn: Lemberg. Frankreiw: Paris, ftawftt mm» »ermtfAt« A»chrtchtemr Berlin. Berlin. Berlin. Franksuri a. d. O. Osterode (Oftpr.) »attowitz. Nürnberg. München. Au« Wllrtiemberg. Siotierdam. Peltisburg. Mhü (hak ■•Itiilitt Iwrleaangabe mtrrssA. ״Wajeschew Jaakow“ — Jakob will ausruhen. St«e Gt>anur»betr»chtMMa Wir die Sterne omHimmelkzelt rastlos kreisen, so ist e» am!) den edlen sternenhellen Menschenseelm nicht gemäß und nicht genehm auSzuruhen und ein stilles beschauliches Dasein zu führen. Für den wahrhaft Weisen ist Leben Streben, und jede» Ziel, dar er erreicht hat, :st ihm ein Antrieb, sich sogleich ein neues Ziel zu stecken und diesem zuzueilen. Wie die Gottheit unendlich ist, wie die Welt, die sich »or un» auSbreitet, unabsehbar weit sich dehnt, so giebt eS weder auf de», Gebiete gedeihlicfier praktischer Arkeit für den Lüchtigm eine Grenze, eine Schranke, die er selb t sich aufrichtet, sond:rn jede Schranke, die er auf seinem!Lege trifft, ist ihm nur ein Sporn, daß er nicht ruht, bis er sie ent- .weder cu» dem Wege geräumt l»at, oder bis da.» Schicksal ihn zur Ruhe zwingt. Ja, Arbeit ist der Stolz des Gterblichen, und weim die Auffaflnng von Gott diericht gstefft, die sich ihr al« ewig thättg denkt, so haben wir ft viel Anteil an der Gottheit, al« wir rüstig schaffen. Der heilige Sänger kündet vsudenjFrommen 4, Sie schreiten von Sieg zu Sieg," d.h. ihre Sujgaben wachsen mit jede« Erfolg, mit jeder Erfüllung; jeder Sieg auf den Gefilden der Wahrheit oder der Sitthkeit ist ihnen nur der Seim zr! eirim neuen, einem größer« glänzendem. Al« so rühmenswert es ist. wenn einer nicht auSrnht tauf seinen Lorbeeren, sonder» stets nach frische» Sadttt »«chglüh». —das ist H»ch Mlht dt« werker, der Kaufmann, dem seine redliche Arbeit dm Besitz mehrt, der für das Gemeinwohl Thätige, dem ü'recall wohin er sein Wohlthun lmkt, die Blüthm sprießm, dnS Werk gedeiht. sie findm in ihrm Erfolgen einen Antrieb zu neuem segmbringenden Schaffm. Aber den Meistm bleibt die schwere Prüfung nicht erspart; e» sinnt ein Forscher in Tagm und Nächten den Rätseln nach, die seine. Wiflenschaft ihm stellt; schon glaubt er, er habe sich dm Weg gebahnt, der zur nmen Erkenntnis führt; sein Auge leuchtet, sein Geist gewinnt frische Spannung, aber nach . langer mühseliger Arbeit erkmni er, er Hab« einm Irrweg eingeschlagm, der nicht hinauSführt; oder gesetzt selbst er hat das Rechte gefunden, a rer da hat ein neidischer Zufall auch einen andern Dmker auf diesm Gegenstand geführt, dieser hat eine kurze Weile vorher die nme ErkmntniS gepflückt, und diesem wird, wie sich von selbst versteht, der ganze Ruhm; wer soll sich un, den kümmem. der etwa« schon Gefundenes noch ciumal findet? ist da» nicht eine Enttäuschung, die schon manchem wackern Mann die Kraft erschlafft» ließ; und wie oft hängt sich seltsi an dm wirklichm Erfolg die VerkleinerungSsucht, die böse Neigung, da« Verdienst zu Bodm zu drückm und ihm die Anerkennung zu versagm; wer weiß «S nicht, daß zuweilen ein gewaltiger Fortschritt sich auf dem Gebiete der Wissenschaft vollzieht, und die arge Mitwelt stellt sich vorerst so, als sei gar nichts vorgefalle», sie schweigt, und die der neue» Erker!ntniS die- Sah» brrchm solltm, verrammeln und veifperren sie ihr, und dann d«mw«A vorwärts dringt, dann thun sie, a(ft^ das *Sei lüWft gewußt oft das Her1!1 ־