Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 46 (17.11.1893)
- Date
- 1893-11-17
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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eine allgemeine Zeitung 8es Auöentßums. ■M0MU4 ■Mriu X X» «aauMT ko ״£ i«ii)• »{ft“, M ״•■■llt«■• IltWr mm MJIitHitiiMalti* KM (to rit ka«f Bt*M« M! Kr■ a. ta^*M »M •taf*. aa, kMMte $ttao»^9tbt« wm Rabbiner ür. W. NaHmev in Magdeburg. *DKkUiM (Hat ..at ittataeklatro Mt■« — . kd kn )Fa* MchchM «echt und UNrbnn! ״V״ Mmk WeMe.Lt rat litt Ich, ■•<k<1 fchrlfl" aieffak.it ״S»kl!che Sllirtlat« Matt“, Mt »ItttnHUe» GttltHtUt •kn kcna >UUM aätzfa., fbik caBttktt kartz Mt a» ataetn GMiklntan •ka — (alt aua stlkst «af Hat«: Uajpeach Macht — M«t eiaaa« ***XLrz fala -- - - na-a OT MG^WchUHUMW MV mWIH• WM■• hM»tte ja B« W»h«ßOD>>G» tttNtt. Snyntt: Aettettv«Artikelr Jüdische Anmaßung UN» chcimlich, theologische Velcheidruhri». von B. I. — TerLalon-Nntisemllismus. Wochen-- Atee»trr. 1886. 1 st'tln». 5654. Nalenürv. Gericht« «4M» Plagdedurg. verlio. Au« Norddeutschland. ttzneseu Posen Leipzig. Dresden. Dresden. München. Freite, . . . 17 8 irr: (4,59 — in H&gd.) Oesterreich.Unaarn: Nus Ungarn. Eonuateud 18 9 . Frankreich: Parts. RnmLnten: Bukarest. fUtuWt NN» »eetmitchte Aach richte»: Äagdeburg. Berti«. Berti» Düsseldorf. Essen. Aus Sachsen, München. «Arünftadr Genua, . . . 19 15 Mant«, . . . Dienstag. . . M 21 11 12 Ulm. Wien.-Vien. «itnesch . . 22 13 Aachdrnst »tzit »elstiadig» Ivkiuiiii utnft|l. Donnerst», . . 28 14 זי; ‘ Jüdische «»«atznng u. christlich-theologische Bescheidenheit. Daß unser Artikel in Nr. 4t: ״Die jüdi'ch - christlichen Mischehen vor derbrandenburgi schonProvinzial» synode'' alS ein notgedrungener Protest gegen die forigesetzten Schmähungen de» Judentum», welche sich besonders grell - und anmaßend auf jener «Synode vernehmen ließen, der ant semitischen Presse höchlich mißfallen würde, darauf waren wir gefaßt. Nachdem me« mit mehr oder weniger Erfolg versucht hat, die Inden st rai-bürgerlich totzumachen, gesellschaftlich zu ächten, geschä tlich zu ruinieren, fehlt nur noch, daß sie auch moralisch geknebelt werden. Sir. müsien so klein werden, daß sie auch da», wa» ihnen (trotz ihre« Schachergeistes) zu allen Zeiten da» höchste und teuerste gewesen ist» ihre Religion, ohne Murren in den Staub ziehen sehen. Leider — die» sollte eben unser Artikel beweisen — ist es noch nicht so weit, sie wagen noch zu leben, zu protestieren diese Juden; ist da» nicht echt jüdische Frechheit und Anmaßung? Dennoch konnlen wir trotz allem, wawir den Antisemite» Zutrauen, nicht wissen, daß sie auch, di wo «S sich nicht um Talmud und Schulchan aruch handelt, in wisientlicher Verdrehung so dreist sein könnte«, wie z B. die ״Staat»- bürger-Zeitung" vom 10. d. Mt», in ihreia Leitartikel. Diese» Organ der Förster, Ahlwardt Bachler u.n. sucht sich mit nn» au»emanderzusetz,n. aber mit so groben, für die Intelligenz seiner Leser wenig schmeichelhasten, Täuschungen, daß sogar die Entschuldigung. welche t* silbst augiebt, nämlich sein schwache» Denkvermögm, nicht für ausreichend? angesehen werden kann. & Wir hatten u. a. gesagt: ״Da» Judentum ist so wenig in Formeln und Glaubensbekenntnissen erschöpf>,^dast״^> nian geradezu sagen kann, daß Judentum ist gar keine Religion in dem landläufige n Sinne, sondern eine besondere An zu leben, ein nach gemeinsamer, geschichtlich entwickelter^ Regel geheiligter W a n d el vor S oit. «Selbst die.,Areuzztg.",' "נד die gewiß auch nicht die feinste ist, der man aber immerhin J eine religiöse «der nicht absprechni kann, hatte ohne ZweifS richtig verstanden, daß wir sagen wollten: Da» Judentums ist mehr als-Religion in landläufigem Sinne, wom man »nter Religion nur eine Summe von Formeln Glaubensbekenntnissen versteht, wir stellen höhere FordernngD^A als oaS bloße Aussprechen eines Glaubensbekenntnisse«. da» Judentum verlangt von jemand, der nicht bloß Zufalls-, oder RomenSjude sein will, daß er einen geheiligten Wandel vor Gott führe, und z!v1r nicht nach einer selbst» ך gemachten und erdachten, sondern na v einer von der Genossen- \ sch-ft erzeugten, allen Gliedern gemeinsamen Regel und,׳זי; endlich, nach geschichtlich entwickelter Regel, womit^Ä wir ihre Starrheit und Unabänbcrlichsti: negi-rrn wollten. I Nun höre m«r. wie die ״StaatSbürgerztg." diese Worte vera dreht: ״Da» hierin liegend« Zugeständnis״ — ruft sie trinW-״-;^ phiread und über den neuen Fund an Hetzmaterial beglVch^ av» — ״daß da- Judentum feine Religion je» im läufigen Sinne, ist un» ganz besonder» wertvoll. Rein, Judentum ist keine Religion in höherem — nicht in läufigem — Sinne, sie ist keine Religion in höherem Sinne ntzli^ - ׳ ■!t