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Israelitische Wochenschrift · 1893-11-10 · 45 (10.11.1893) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
24 (1893)
Issue
45 (10.11.1893)
Date
1893-11-10
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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eine allgemeine Leitung 8es Äuöentßums. M*aUfl4 wrj*«fa1t 1c kt» Rwn ן Irrt♦ fft •K “־ ־ ־־ 1 -- R»»»er tat HM chDM I» MMkiSt QwomfyW■ 9m Rabbiner Dr. M. Nahmev in Magdeburg. fftt* ]**&(*& «echt und 9M*Mt Sitavit '.MM MM•««• •tat Mmk ■fe, «■» rnmmt ln« Mt W- ~%5tu;-״wrÄ •saufe-״[ Snvatt: Lette»»»Urttk»1, ®*tt Hebt Makowers's über dir verlieer »emeinde. Bon n. — AntlsemUtsch« Eozialpolitiker — Prolototl der X. tkonserenz der ttrarl L«hv:r «nd •ulmsbeamt>n de« Landrabbinatsbezirk« Emden. ^Wtcht« »»» E»rresd>»»»««««n» Magdeburg. Magdeburg. Berlin. Leipzig. Dresden. Dresden. Hamburg, Oesterreich-Ungarn: Erst«. — Frankreich: Parts. England: Aberdeen. — R-mSnien: vnkaret. Ausland: Petersburg. — Palästina: Fast». Amerika: Ltncinnatl. IfoM#» »»» permtscht« M»»rtchte«, Naadebnrg. Berlin. Marburg. Mainz. Karlsruhe. London. Rom. Aachtrn» otzue »oäßlrdig Greilensng^r mterfiP. Machen? Pnnin. 1888. 1 Mb■. 5651. NalerrSet-. Freit«, . . . 10 1 &>«& Chod»1ch K i 11 e w «o»»«te»d 11 2 (.5,0 — (n Magd) תולדות E«»»t«, . . . 12 8 M»»t»s . . . 18 4 Sit«•«, . . . 14 5 *ttttaMt . . 15 6 So»,erst», . . 16 7 Eine Rede Makowei 's Aber die Verliner Gemeinde. Jüngst hat Herr Justizrat Makowe r in Berlin in einem eben gegründeten religiös-liberalen Verein eine Prag rammrede gehalten, die schon wegen Nt Persönlichkeit :m* Redner« (Herr Makower ist einer der angesehensten Anw Ute Berlins, ein gelehrter Jurist und war Kandidat der freisinnigen Bereinigung für das Abgeordnetenhaus) alle Beachtung verdient. Vieles, was Herr Mokower verlangt, betrifft Interna der Berliner Verwaltung und ist zum Teil für den Außenstehenden nicht recht verständlich. Aber Einzelne« geht die Gesammtheit der t rutschen. Juden an. Herr M. beklagt es. daß wir preußischen Juden keine Zentralinstanz haben; er sieht darin ein ,wesentlichc« Element der Schwäche- und meint, daturch sei die Berliner Gemeinde gezwungen, thatsächlich!1ie Führung in die Hand zu nehmen. Aber warum bemüht sich denn Herr M. nicht (als der Führer der führenden Gemeinde), daß eine ankere Bast« als das Judengesetz von 1847 geschaffen werde? Die Regierupg könnte, »nenn nicht diese religiöse Anarchie gutwillig ertragen würde, wenn ernstlich der Wunsch einer Neuordnung, einer Ordnung überhaupt sich geltend machte, sich dieser Forderung kaum entziehen, zumal ja seit nnem Bierteljahrhuudert, seit der Annexion Hannovers und Heffens, die jüdische« Bürger desselben preußischen Gtao tes mit derschiüenem Maße gemessen werde»! Was hind.«rt di« führende Gemeinde, sich tat Ppgdikat zu verdiene» und geeignele " י‘ «Ga». Es geht die Sage, daß der Bertucr Vorstand und mit chm so viele andere jüdische Vorstände eine solche Zcniraljnstanz gar nicht wünschen, weil zuioeile» selbst der freisinnigste Man» Neigung zur Alleinherrschaft hat, weil die bisherigen Berwaltungsmaximen dein Vorstand auch in rein religiösen Fragen eine fast unumschränkt Macht einräumen und weit der legitime Einfluß des Rabbiners dabei ganz unterdrückt wird. Der Rabbiner ist »och der gegenwärtigen Ordnung ein Beamter, der auch in rein religiösen Dingen den Anordnungen des Vorstandes sich zu fügen hat, dem nichts übrig bleibt, als sein Amt aufzugeben, nenn in speziell religiösen Fragen er anderer Ansicht ist als der Vorstand. E» ist zwar absurd, daß in einer religiösen Gemeinschaft der durch Studium und Erfahrung dazu vorgebildete und die Pflege der Religion zu seinem Lebensb.Tufe erwählend Mann nichts zu bestinimen hat und oft nicht c nmal zu Rate gezogen wird, aber diese Absurdität kommt den, Machtbewußtsein, den! Machthunger der Borftändc zu Gute und darmn wird sie aufrecht erhalten. Gesetzt, die Regierung in Preuhen hätte ein ueues Gesetz über die Verwaltung der Synagogengemeinden auszuarbeiten, wer zweifelt, daß die Rechte de« Rabbiners erweitert werden würden, wenn der Ausdruck ״erweitert" hier überhaupt am Platz« ist, daß ein ähnliches Verhältnis wie iu den christ» lichen Gemeinden hergestellt würde. Die Rabbiner niüßten sich dann allerdings über ihren Smdieugaug, über ihre Kenntnisse und Leistungen vor der Regierung a1!«n״tsen. Wir wollen in diesem Artikel noch gar' kein endgiltige« Urteil ab» geben, inwieweit »iuesolchrRegelunz wünschenswert se>. Nur tmtz Eine wollen wir feststelleu, daß Herr siliakower nichts «

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