Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 38 (15.9.1893)
- Date
- 1893-09-15
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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M«gdeH»rg, 18. September 18VS. LXIVIchr,. eine allgemeine Zeitung 8es Auörnlhums. eikchtaaltch trschtta« |t tim ■aauarr •er •lattV* an M -litt*atat klat <(.“ «Ril Hhr 11( kOTTMlMw ־ ־ lauen M alta Patz-!ml x. »n->amtran>T- «ach Maet t*i (er t)t?an*»e9*»tn vm Rabbiner 1)t. M. Nahmen in Magdeburg. M», M,h,tzsss Recht «L WMMat .*י :Wmli s»r»t(..S«r»(I t»tIch« «a che-ichrtf," ■U Hr ka» ״S»»ilcha Utttrarar- Matt“, He *t«|<üalM11e Patt Gellt •kn dnm Rom■ HÜj., stak (•batte: kar* Mt «a- ••acca«*a*ktttaatB Mn — faM «a> Irlbft aal Mal Ualyia* »ach« — IItki eia«,, (titkta aa: Ma <B1lW1a kat «3i*»1atL •cKtL SnhaN. Machenseptbr. sisstri. NaleuLev. Leitend« AetUelr Strenge mir Milde gepaart, ttiae religiös-pädagogtsche Betrachtung ,um Bersöhnungslage. — Winterarbeit, veetchte nn» Tnrresponden^nr Magdeburg. Vagdeburg. Berlin. 1893. 5654. Freitag . . . 15 5 Bin,lau. Freiburg. Hannover. La,naben» . 16 6 ו^ך Sei. Stkiwek. CU) Palästina: Jerusalem. Saunt«,. . . 17 7 Menest« NN» verMischt« Mnchrichtenr Magdeburg. Berlin. »«»tag . . . 18 8 Berlin. Dortmund. Leipzig. Gelsenkirchen. Noiselben München. Dienst^ . . . 19 9 München. Nürnberg. Franksurt. Wien. London. Petersburg. »itttMt . . 20 10 Uf»»r («^«). Aachdrnck «tzne «atstandige stnelenangade «versagt. Dauuerstag . . FreitB . . . 21 22 11 12 Wevsöynung t Me d:r kauch von sanften Frühli rgslüsten, Der durchtränkt von süßen Blütendüftcn, Unsre» Herzen» Dogen niederschlägt Und befreit die Seel« aufwärts trägt, — M« ein Frühlingrzauber wirkt de» Frieden I hält' der Himmel alle» Vir deschieden. Doch' e» wär Vir dieser nicht bescheerl, — Märest arm Du und beklagenswert!!■‘JP M« ein Sturm im tobenden Gewitter, Ver di« Eich« bricht in tausend Splilttr, Angstvoll beben läßt die Nenschenbrujt Und dem Sinne rapbt die heit're Lust, — ' M« de» Sturm» verderbenreich«» IVüten Mrkt der Zwist! er knickt die zarten Blüten, Vi«, «sproßt au» Lieb' und Duldsamkeit, Unser Herz zum Heftigsten geweiht! Beten will ich drum zu allen Stun!>«n, Bi» der letzte Grdenzwist verschwunden! Beten bi» der Frieden uirderschwebt Und di« Herzen alle auftr»ärt» hebt. Schweigen muß der Zwist, der Frieden wallen! Laßt versöhnt un» treu zusammenhalten! Stillt di« Thränen, die der Haß.erpreßt! Rüstet Euch zum Mltversöhnnngssest! Arankenberg i. S. Richard ü«nb«». Strenge mit Milde gepaart. Ei«» religiös-pädagogische Betracht»»- Bersühnungslage. .Unsere Alten lehren: .Jede-mal, wenn Du einen mit der Linken von Dir stoßen mußtest, so bringe ihn mit der Rechten sogleich Dir wieder näher«*)" Die Forderungen de» sittlichen Leben» sind streng und ernst, imd hätte einer auch ein Herz, da» nur wohlthun, da» nur beglücken will, er darf diesem Zuge seine» Herzennicht immer folgen, wenn er nicht diejenigen verderben soll, die er erfreuen möchte. Schaue hinaus in die Natur: gcheiht die Landfchaft, auf die die Sonne allzulang mit heiter» Strahl herab blickt? erblüht die Flur, auf die der Siegen im Uebermaß seine Fluten sendet? Ist nicht selbst Sturm ׳ und Wetter, ob sie auch auf den Einzelnen zuweften vernichtend nieder» fahren, für die Gesamtheit erquickend und fördernd? Run wahrlich, wie da» Uebermaß der Sonneirglut ein« Schwüle hervorruft, bei der der Mensch ermattet und zur Arbeit un» fähig wird, s» .kann ein Zuoiel der Liebe und Milde ein von Natur kräftige« Herz siech und elend machen. Kann der Lehrer in der Schule den oft unbändigen Ginn der Jugend nur mit zärtlichen Liorttn lenken, wird er nicht durch ein süßliche», unmännliche» Wfen, der Jugend selbst, die er erziehen soll, lächerlich und fast verLchtlich wer» de»? Werden die Anaben, die die Schwächen ihrer Erzieher mtt erstaunlicher Schärfe abmrrken und «lauschen, nicht üb« den Schwächling spotten, d« chnen nicht den Meist« zeigt? Einstmals waltete eine Roheit beim Umerrichte.- die den Lehr« wie den Zögling entwürdigte, heute ,«sucht man e» nripv ppn nrm ■mv am> לעולם <?"