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Israelitische Wochenschrift · 1893-09-08 · 37 (8.9.1893) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
24 (1893)
Issue
37 (8.9.1893)
Date
1893-09-08
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M«gt«k»rg, 8. September 1898 XXIV. gtlrj. eine allgemeine Zeitung 8es Iu8entßums. tseraa»,«-»d«n von Rabbiner De. M. Nahmen in Magdeburg. Mo Mchohrit Recht und Mirdral kt, Il »" »k M «Ttll f*I »I« Hl iwicni n. tattn tfiKkttl•» ml 1t '|« ctat Ruauin kn! I» ■int >»»»««» »tat«». t*r M*3״»t•11itt(!»t B«»«*(»tlf:' «( *tl Snyatt: Lette«»« IttiMi Aller Ansang (st leicht, «tine Reujahrtbetrochtung. Bon B. R. — Unser« Universitäten. Bon B. I. — Zertritt nicht da» WSrmchea. Zur Beleuchtung der Tierschutzvereine. Bon De. Ad. Ielliuect. Vertchte ««» T»ee«ft»»«»««1««r Berlin. Beilin. Berlin. Hilde», heim. ReuftadtVoden». Au» Hessen. Oesterreich.Ungarn: Au» Böhmen. Schweiz: Bern. Rußland: Kr. Petersburg. Itaufte ««» »erMtscht« tzfttch richte«: Magdeburg, vre»lau. Osterode i« Ostpr. Ntluchen. Brody. Petersburg. Petersburg. Machen-- steftdr. IM. ׳.<«<» .5653 UalenSer. Kreit», . . . «,,««»«,:» . K»»»t»g. . . »»« «I . . . Dielst», . . . Mittw»ch . . D»n»erste, . . Kreit«, . . . 8 9 10 11 12 13 14 15 27 28 29 eis«-1 ri. 2 3 4 5 ביס« fmk V. 1. VI. (Xit) nach «tlleteuroyltttchn Zeit. 8«odor Lari». |8«»(1ו h«Mha■» 54154 Zorn Gedalja. Aachdrntd ohne »ölt»»»!,» »ule»»,,de «trrsift. Mn Vev Vvenfe. Aller Airfimg ist leicht. «Line Reit« ist da» Mrnchenleben Durch ein fremde», unbekanntes Land, Und dem Wechsel bist Du hingegeben, Bi» Dein letzter Atemzug entschwand. heute wanderst Du durch blum'ge Auen, Und ihr Dust berauscht Dir Deinen Sinn, Morgen wirst Du eine Wüste schauen; Di« im herbst di« Blüte, welkst Du hin! Bist Du heute durch ein Thal gegangen, Sanft im Leben, ohne Müh und Schweiß, Wirst zum Felsen morgen Du gelangen, Der Dich hilflo» giebt den Stürmen prei». Rasten darfst Du, ist ein Jahr entschwunden, Blicken darfst Du hoch vom Berg zurück! Fühlen nochmal», war Du überwunden, — Herzensangst und Freude, Leid und Glück! Aber vor Dir siehst Du Nebel wallen, Undurchdringlich jedem Menschenblick; Sie verbergen die »erschloffenen Hallen, Drinnen ruht Dein künftige» Geschick. Mutig mußt Du dennoch niedersteigen — Denn dem Mutigen gehört die Welt! In der Brust di« Zweifel lasse schweigen! Blicke gläubig auf zum Himmelszelt! Bete, wie al» Äind Du mochtest beten, Die'» di« fromme Mutter Dich'» g« lehrt! laß Dir nie vom Mißgeschick zertreten «Linen Glauben, der: Dir heil brsck««!rt! Auch am künft'gett Pfad« wird gedeihen Manche Blume, drftig licht und schln I Bete gläubig! und er wird Dir leih!!» Seinen Segen Gott au» himmelshöh'n l Kr«,k«berg. Xtcheid L««d«»- Line Re«jahr»b«1rachtung. .»ehre um, Israel, bi» zum «kwlgeu Deine« Dottel" (Hosea 14, 9.) Der deutsche Sänger, dem die Menschheit für Sprüche kerniger Lebenswahrheit tief verpflichtet ist, spricht einmal die Sentenz aus: ״Aller Anfang ist leicht und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen." E» ist klar, daß dieser Satz auch einer Anwendung auf das religiöse Leben fähig ist; aber ist er auch richtig? Der Dichter selbst spricht zweifellos feine innerste Ueberzeugung aus, denn er legt ihn einer Persönlichkeit in den Mund, die am ehesten als der Träger seiner eigenst,!» Gedanken gelten darf der Satz steht zudem in einer Schritt, die der weise Mann» in hohen Lebensjahren verfaßt hat. Der Spruch hat offenbar eine feindlich« Spitz« gegen einen andern, den wir oft vernehmen. Aber wenn wir eine» vlick in'S Leben werfen, so ist er nicht schwer einzusehen, daß der Anfang meist leicht ist. Kommen wir doch alle rasch über die AnfangSgründe hinweg; nur bei dem weiteren Fortschritten erlahmen und ermüden wir. Vielleicht ist am End« alles Streben auf Erden unter dem Gleichui» eines Berganstteg« am besten zu verstrhra, der von Vielen unternommen wird. Unten am Fuß« find der Leute viel, da» erste Stück wird leicht überwunden; je höher wir.kommen, desto steiler nnd und desto stiller wird e», und desto mehr bleiben zurück; der letzt« Theil, bevor wir znm Gipfel vor» dringen, ist gemeinhin der schwiertgste, nnd werbt» dahin die Geduld nicht verlor«! .hat und sich omfieht, der werft.

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