Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 27 (1.7.1893)
- Date
- 1893-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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■ eine allgemeine Zeitung 8es Tu8entßnms. «kckni Hill»״ »Ich nfckcUt Ir rim Xuaan kn ״1)11 ׳, m t1|«Tlft״, t*t _ " Ult M ״Kliacitif klittk.״ V1n> skr «kr ktt< kllltn Mt ■ln M»k- «aim u. Sucktz11k,11»n 0■« ttmt Ml kn limkttt»« arat Uirk •imrijurtM. *•*_ km ■MUitc: 1k ■l»rt jMrllj. »t« ״«k.chnschrlsf ■U ״»•nifkiki•«•' («klf ,.UlUlklltUktn Ukn td kn «Hl * ■tm *k Makt - w Gsikit-M». fHn a«ra-k-»Krd«n von Rabbiner I)r. M. Naymer in Magdeburg. Wir Mshvheit Nrchl und jfoiedenl jalmti sltrkla,,dkrukll1tich» tl«<ken|dtvtft" alf rat t» ״Akkllch , Bit et« tut״ MMt“, elf uirtfrlMItric «tHtitllr «kn trm «aua lü «ff., sink intarim kutch dir 11» n«nnnH1krk>li«nrn «kn -׳ l«fl a«1 lelklt «nf ■«kalt Rnlkrnch macht — kirnt rltju» Inknt mi Xt« «iktkHIia Mt ״ttlraef. Xkicheischassa11 ״ M»n><kur,. «n «I»kntz»lu1g«1 Radau. SnyaN: tieitr»k« Artttetr »uimrdefizü am Sud« d«s lg. Iahkdmidenk ll. Uebri den Uitnsmiiismus Lol t. Lombioso und Äd. Jelllnek. - Brte« kiitrk heitern RieinftSdterk aus Berlin. I. Bericht» «1» »arr»s»aM»«M»«N r Magdkdut g Berlin. Berlin, «us Hannooer. Lprouau. Thann. Wittllch. Frankreich: Parts. Toulouse. «mertta: Rew-ssork. MeteeOe «1» Mraa«f4t* Nakchrichte«: Majkebutg. Magdebuta. Bromder» LiMhausrn. Rordhouie». lkger. Un^atisch-Gradllch. Bern. Rolle,dam. Paris. Rom. In Rulilaad. Tosia. Tunis. ' Bombay. «itfMbrttn. Akchdrkt ohkt ultitki!, <UrI<at1|tkt utaf«,!. Machen^ -BI 18!«. Ctaai« 5653 Freit!« . . . -rilllO 16 J«U 1 17. GkUWtkk . . . 2 18 »kltk» . . . S 18 DieiAkg. . . 4 20 MitNkkch . . 5 21 $«mtrt«g . . 6 22 Freit«, . . . 7 23 Ralrnürv. p^= <».?I*J1 rertk VL Fasttag. pnttti kn almi» •J XI« kei tut! tmnun . jjeU1«««M nickt knttckslchttkt- «»kilchan Ä1krtta««tt «11«a> trnrn »IssaiTNjan sink kel <ll|tt Kalturdefizit am G«de des 10. Jahr- Hunderts 11. Diese schönen Wonr, so oft wir sie auch schon gehört haben, sie verllerrn den Reiz der Neuheit niemals, sie könne» «ich« oft gnd stark genug belon« werden rnd der Berfasser hat sich ihrer an richtiger Stelle zu rechter Zeit glücklich bedient. Mit Entrüstung weist der Verfasser die Berechtigung dieses Kampfes gegen die Juden zurück, welche keine politisch- ,geschlossene Parteien bilden, sondern wir dir Christen ״deutsche Bürger christlicher Konfession" — gleichberechtigte ״deutsche Bürger jüdischer Consession" sind. Di.׳ Billigung eines Verfassungsmäßigen Kampfes gegen die Juden ist deshalb ״die Santnoniruug des Religion»- und Rassenkampfes", demnach ist auch dem Antisemitismus, der diesen Kampf gezüchtet, j*׳ . gedüngt, großgezogen und gepflegt ha» und aus diesem Sumpfft: I seine Nahrung und Lebensbedingung einer' p o l i t i sch e n Kartei entschieden boden ausschließlich zieht, der Charakter abzusprechen. Auch mit den Liberalen,- welche die Zumutung «ne- ^Zusammenhanges mit den Antisemiten erst energisch von sich -weis.׳», ihnen aber aus dem einen oder dein anderen Grunde!.einen richtig!n Instinkt für das im Vclke schlummernde ^Bedür,nis nach Hautgout nicht absprechen und ״eine kleine Dosis Anüsruiiiisuius״ für den Kultulsortsckiritt als erwünscht t» ansehen, geht er streng ins Gericht und — mit vollem Recht. Wir danken für die Beschützer, die un» nur als ״notwendiges Nebel" schätzen; nach dem vorhin angeführten Toleranz edikt für den ״Inst nkt" der Antisemiten dürsten wir ja recht bald de!. Inslebenlreten eines ThirrschutzvereinS entgegensehen, welcher sich die liebevolle Pflege der Witterung des Aasgeiers angelegen sein lüßt. In Verbindung mit der Z-.rpfiückung diffeS unseligen ״Instinktes״, welcher leider undankbare« Aufgebe ein großes Feld in de». Buche eingrräuin» ist, giebt der!Verfasser dem unbefangenen Sucher nach Wahrheit Himveise genug, aus die Vorschriften des JudenthumS über Liebe und Gerecht-gkeit. über Rech! und Redlichkeit >n Handel und Wandel, bei kauf und Verkauf, über die gleichstellende Auffassung des neben» menschlichen Begriffe» im Judenthum, ja sogar wegen Lhilluk _ Haschem die Bevorzugung des Nichtjuden im Verkehr bei!׳ Borg und Darlehen und die Vermeidung der Prosrlytenmacherei. Nicht minder wichtig und werwoll ist der Auszug der ethischen Belehrungen aus den, Schatze des Taluiuds, welchen der Beriasser ״ein flüchtiges und dürftiges Momentbild sozialen ’ Lebens, wie eS Religion, Moral und soziale ^Gesetzgebung deS Pentateuch» und des Talmuds den Semiten aufbauen will", nennt; für -en Kenner des Talmuds allerdii gS— dem . vorurteilslosen Nichtkenner jedoch wird dieses gesch ckt zusam- V mengestellte Vademecum von den Disziplinen de» vielge- ׳ schniählen und wenig gekannten, noch weniger verstandenen! Talmuds den Erkenntnis-Horizont in dankenswerthiw Weise ״ erweitern. . - Durch Zuhilfenahme eines richtigen Adam Nie« wirtz der leichtgeschürzten Dauie Statistik, deren Tabellm das. Schuldkonto der Juden nach Prozenten belastet, ihr JrrthMiL nachgewiefen und eS schadet gar nicht-, daß unseren Gegnern unter die Nase gerieben wird, wie die Juden bei ltbenk-